Wirklich nur ganz kurz … schon Mitte nächster Woche geht es weiter.
Archive for the ‘Uncategorized’ Category
Kunstspaziergangspause
Thursday, August 19th, 2010Risalit
Wednesday, March 10th, 2010Das Haus in der Saarbrücker Straße 15 ist ein reich geschmückter Putzbau (1876), fünfgeschossig von nur drei Achsen, die mittlere Achse als Risalit gebildet, mit dreiseitigem, über alle Geschosse geführtem Erker. Die beiden unteren Geschosse sind gequadert, die drei oberen Geschosse, mit variierenden Fensterrahmungen und -verdachungen, besonders hervorgehoben durch aufwendigen figürlichen Schmuck der mittleren Erkerachse: am dritten Geschoß Ädikula mit antikisierender Gestalt vor Muschelnische, darüber, am vierten und fünften Geschoß, allegorische Reliefdarstellungen, bekrönt von Porträtmedaillons Schinkels und Kaulbachs.
(aus: Die Bau- und Kunstdenkmale in der DDR, Hauptstadt Berlin I, Henschelverlag 1983)
Der Alte und der See
Saturday, December 5th, 2009Seit 39 Jahren lebt Peter Fuchs auf einem Boot in der Rummelsburger Bucht
(Ein Artikel von Claudia Fuchs 2003 in der Berliner Zeitung)
Den letzten Besuch hatte Peter Fuchs, als die Mauer noch stand. Aber wozu braucht er auch Gäste? – Peter Fuchs hat doch Käthe. 39 Jahre seines Lebens hat er mit ihr verbracht, er hat Geld und Zeit in sie investiert, und sie hat ihm Schutz geboten, Geborgenheit, ein Zuhause. Und absolute Einsamkeit: Käthe ist ein Lastkahn, 19 Meter lang, 3,92 Meter breit und der Lebensmittelpunkt von Peter Fuchs. Seit 1964 liegt das Schiff am Ufer des Rummelsburger Sees und genauso lange lebt Fuchs dort in selbst gewählter Isolation.
Der 61-Jährige braucht nicht viel: Er hat keinen Strom, keine Toilette, keine Waschmaschine, keinen Kühlschrank. Im Sommer kocht er mit dem Spirituskocher, im Winter macht er das Essen auf der Kochmaschine warm, die zugleich als Heizung dient. Wenn Fuchs fernsehen will, liefern ihm 12-Volt-Batterien den Strom. Geld bekommt der frühere Schlosser vom Amt, Kontakt zu anderen Menschen meidet er.
Rund um die 53. Biennale Venedig (V)
Wednesday, October 14th, 2009Besuch in den Giardini

Thomas Saraceno, 2008
Es gibt auch Zeichnungen, die erst auf dem Papier entstehen. Da führe ich den in Farbe getunkten Pinsel auf dem Papier spazieren, ohne etwas Konkretes vor Augen zu haben. Auch wenn es mir nicht möglich ist, das, was dabei entsteht, zu benennen, so erscheint es mir ebenso wichtig und richtig.
(Silvia Bächli in: Kunstforum Bd. 198)
Steve McQueen geht in seiner Videoarbeit der Frage nach, was im Giardini passiert, wenn die Ausstellungen vorbei sind. So sagt man jedenfalls. Wir durften miterleben, was passiert, wenn der Britische Pavillon geschlossen ist.
Venedig und Veneto
Wednesday, September 30th, 2009Hier geht es frühestens am 10. Oktober weiter. Dann berichten wir von der 56. Veranstaltung im Zweijahrestakt in Venedig (Michael Hübl im Kunstforum Bd. 198). Außerdem werden wir einiges über Andrea Palladio zu erzählen haben.
Samenbomben
Thursday, August 6th, 2009Wie Guerilleros vermeiden Guerilla-Gärtner die offene Konfrontation und bevorzugen abgelegene und unzugängliche Standorte oder nehmen ihre Aktionen bevorzugt heimlich durch „Überraschungspflanzungen“ vor. Für heimliche Aussaaten an belebten Plätzen werden Samenbomben (seedbombs) genutzt. Diese bestehen aus einem Gemisch aus Erde, Ton und Samen welche zu Kugeln geformt und getrocknet werden. Diese kann man dann vom fahrenden Rad aus auf Verkehrsinseln werfen oder beim Spaziergang unauffällig fallen lassen.
(Guerilla Gardening)
Eine Bestandsaufnahme zum globalen Phänomen Guerilla Gardening anhand von Beispielen in New York, London und Berlin
(Masterarbeit Julia Jahnke)
Jets und Flughäfen
Saturday, July 11th, 2009Das Motiv des Jets und der Flughäfen zieht sich nun schon eine ganze Weile durch die zeitgenössische Kunst, schreibt Matthias Weiß in der Kunstzeitung 155, Juli 2009. Er verweist dabei auch auf die Arbeiten von Anja Ganster.
e-Zirkel “Public_Art”
Wednesday, February 18th, 2009
Kinetische Skulptur am Ernst-Reuter-Platz, Künstler (mir) nicht bekannt
Das ist ärgerlich. Man geht ganz harmlos in der Stadt spazieren, freut sich über ein neu entdecktes Kunstwerk im öffentlichen Raum und hat keine Ahnung, seit wann es sich dort befindet und wer der Künstler ist (siehe oben). Selbst eine Internetrecherche ist ohne Ergebnis.
Nun, ab 1. März hilft ganz bestimmt der e-Zirkel “Public_Art” weiter. Diese und alle anderen Fragen zur Kunst im öffentlichen Raum können dort unter Kunstfreunden diskutiert werden.
Also: Anmelden und Mitmachen!




















