Archive for the ‘Berliner Umgebung’ Category

Die Ildefonso-Jünglinge in Potsdam

Freitag, Juli 29th, 2016

Der Palacio Real La Granja de San Ildefonso, eine ehemalige Sommerresidenz spanischer Könige, liegt in San Ildefonso in der Region Segovia. Von 1724 bis 1839 befand sich im dortigen Schlossgarten eine antike Marmorgruppe von zwei Jünglingen aus der Zeit Hadrians. Das Original der sogenannten Ildefonso-Gruppe befindet sich heute im Prado in Madrid.
In Potsdam steht in der Nähe von Schloss Charlottenhof eine Marmorkopie von Francesco Menghi aus dem Jahre 1837.

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Nach Johann Joachim Winckelmann stellt das Doppelbildnis Orestes und Pylades dar, nach Gotthold Ephraim Lessing die Personifikationen von Schlaf und Tod, Hypnos und Thanatos, und nach Ennio Quirino Visconti den auf seinen Todesdämon sich lehnenden Antinoos. Letztere Interpretation mag davon beeinflusst gewesen sein, dass der ursprünglich kopflos überlieferte linke Jüngling durch den Bildhauer und Restaurator Ippolito Buzzi 1623 unter Verwendung eines gleichfalls antiken Porträtkopfs des Antinoos vervollständigt worden war. Auch als Corydon und Alexis wurde die Gruppe gedeutet. Heute wird allgemein angenommen, dass es sich bei dem Jünglingspaar um die sogenannten Dioskuren Castor und Pollux handelt; ihre genaue ikonographische Identität bleibt jedoch weiter ungeklärt.
(Wikipedia)

Hermen im Dichterhain Charlottenhof

Donnerstag, Juli 28th, 2016

Im Dichterhain vom Schloss Charlottenhof sind acht Hermen von deutschen und italienischen Dichtern aufgestellt:
Wieland, Herder, Schiller, Goethe;
Dante, Tasso, Petrarca, Ariost

Das sind die Italiener:

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Dante

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Torquato Tasso

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Ariost

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Petrarca

Im Fluss

Donnerstag, Juli 28th, 2016

Königssitz
Königssitz, Simone Elsing, Marmor, 7 Tonnen

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Alter Weidepfosten

Gesehen auf einem Spaziergang von Golm nach Potsdam, alle Bilder sind hier

Schüler in Zeuthen

Dienstag, Juli 5th, 2016

Schüler in Zeuthen

In einer kurzen Abhandlung zur Geschichte der musikbetonten Gesamtschule Paul Dessau in Zeuthen findet man viel Interessantes, aber leider keine Angaben zu den Schüler-Skulpturen an der Frontseite des Gebäudes.

Schulzendorf

Freitag, Juni 3rd, 2016

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Das Gut Schulzendorf befand sich von 1718 bis 1812 im Eigentum der Hohenzollern, dann kaufte es der preußische Staatsminister Freiherr von der Reck. Die Kirche, in Dokumenten auch als Patronatskirche bezeichnet, wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Stil der Neugotik errichtet. Sie ersetzte einen Vorgängerbau aus dem 14./15. Jahrhundert. Im Inneren befinden sich Wandmalereien im Jugendstil, eine Orgel sowie Wappentafeln von 1694 und eine seltene Einzeigeruhr von vor 1735. Erhalten ist außerdem eine Bronzeglocke aus dem Jahr 1707.
(aus der Ortschronik)

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Restaurierungsarbeiten

Sonntag, April 17th, 2016

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Das Schloss Königs Wusterhausen ist seit März bis November 2016 geschlossen.

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Achim Kühn in Motzen

Samstag, April 16th, 2016

Mondkuss
Mondkuss In den Wellen

Mondkuss
Rückseite des Kusses

Aufstrebende Linien
Aufsteigende Linien (Detail)

Robert Guthmann

Samstag, April 9th, 2016

Robert Guthmann, der Besitzer des Niederlehmer Kalksandsteinwerks um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, ließ in Niederlehme einen Wasserturm aus Kalksandsteinen errichten, um aller Welt zu zeigen, dass die Niederlehmer Kalksandsteine durchaus Belastungen aushalten können.

Wasserturm Niederlehme

Die Grabstätte von Robert Guthmann befindet sich auf dem Städtischen Friedhof Wannsee.

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Die Gruppe des Chronos und einer Auferstehungsallegorie wurde von Ernst Westphal 1892 geschaffen.

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Walk of Modern Art Potsdam

Freitag, März 18th, 2016

Dynamisches Raumzeichen II, 1988/90 (Otto Herbert Hajek)

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Seit den 1960er Jahren nutzte Hajek Beton und Stahl als zeitgenössische Materialien für Stadtraumgestaltungen. Seine Stadtikonographien – gehalten in geometrischen Grundformen und in den Grundfarben Gelb, Rot und Blau – sollten ein Zeichen setzen für eine menschlichere Gestaltung städtischer Umgebung. Zugleich begriff Hajek, der sich Zeit seines Lebens politisch engagierte, die Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst als Beitrag zu einer gelebten Demokratie.
(mehr hier)

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Trauerspiel um Penthesilea

Samstag, Februar 20th, 2016

Penthesilea II

Drei öffentlich aufgestellte Bronze-Plastiken sind innerhalb weniger Tage in Ostbrandenburg entwendet worden.
Die Plastik des Bildhauers Wieland Förster ist aus dem Garten des Frankfurter Kleist-Museums gestohlen worden. Die Skulptur von Förster – zwei liegende Torsi – gehört zum Penthesilea-Zyklus mit insgesamt vier Plastiken.