Archive for the ‘Berliner Umgebung’ Category

Fontane-Archiv Potsdam

Samstag, August 27th, 2016

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Die Villa Quandt in der Nauener Vorstadt beherbergt das Fontane-Archiv. Links vom Eingang steht die 1985 vom Bildhauer Peter Fritzsche (*1938) geschaffene Bronzebüste Theodor Fontanes (1819-1898). Zu DDR-Zeiten hatte die Büste ihren Aufstellort in der Dortustraße, zog dann zusammen mit dem Archiv 1998 zur nördlichen Seite des Bassinplatzes, um nach einem weiteren Umzug im Oktober 2007 einen idyllischen Standort in der historischen Parklandschaft am Potsdamer Pfingstberg zu finden.

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Der arme Poet in Germendorf

Freitag, August 26th, 2016

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Der jüngste “Skandal” [um Andreas Uckert] ist die Galerie “Zum armen Poeten”, die Uckerts Frau am letzten Sonntag mit 200 Gästen eröffnete. Daraufhin monierte das zuständige Bauamt, für die Galerie sei Wohnraum unerlaubt in Gewerbefläche umgewandelt worden. Außerdem hätte Uckert verbotenermaßen den Galerienamen in großen Lettern an die Wand seines Wohnhauses gemalt.
(mehr hier in der Berliner Zeitung vom 6.11.99)

Mit dem Rad unterwegs

Freitag, August 12th, 2016

Tonsee

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Der Höhepunkt unserer Radtour ist ein kleines Picknick. Ich habe am Morgen bei dem Bäcker in Deutsch Wusterhausen – neu entdeckt, nur 2,5 km entfernt und mit dem Fahrrad kein Problem – Dinkel-Brötchen gekauft. Diese haben wir eingepackt und Wasser für Gabi und Bier für mich. In der germanischen Siedlung Kablow am “Großen Wederberg” (Ausgrabungen 1930, dann 1937/38 und 1939 bis vermutlich 1943) war es dann soweit. Die belegten Brötchen wurden im Gras ausgebreitet und nach und nach vertilgt. Eine Brandenburger Waldameise ließ sich meine grobe Teewurst schmecken. Sie oder ich hatten Glück, dass der Mundraub entdeckt wurde, bevor der Leckerbissen im Mund verschwunden war. Was wird sie ihren Kumpels erzählen? Es ist doch im großen Plan der Natur nicht vorgesehen, dass Ameisen mit Teewurst in Berührung kommen, ja sogar davon kosten dürfen. Sie wird bestimmt zum Aussenseiter in der Ameisengesellschaft. Niemand wird ihr glauben.

Zum Glück fiel mir ein, eine Bio-Bäckerei zu betreten und ein halbes Schweizer Dinkelbrot zu kaufen. Carola schätzte Dinkelbrot, und weil ich sogar längere Wege zurücklegte, um zu einem Dinkelbrot zu kommen, hatte ich bei Carola den Ruf besonderer Fürsorge. Es war sinnvoll, immer nur ein halbes Dinkelbrot zu kaufen, weil wir anderenfalls gegen die schnelle Eintrocknung eines ganzen Brotlaibs hätten anessen müssen.
(Genazino, Außer uns spricht niemand über uns)

Skabyer Torfgraben

Im Heimatkalender Königs Wusterhausen und Dahmeland 2013 erinnert sich Arno Krause an die Zeit als Grabungshelfer bei den Ausgrabungen auf dem Wederberg bei Kablow. Auszüge aus diesem Bericht sind auch auf den interessanten Schautafeln entlang des Bindower Wegs enthalten.

Schautafel

Wiesenpieper und germanische Helden (Berliner Zeitung, 19.06.98)
Kablower Ausgrabungen im Reallexikon der Germanischen Altertumskunde

Begleitung am Kirchsteig

Freitag, August 12th, 2016

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Bis 1690 gab es je eine Kirche in Wendisch Wusterhausen, Deutsch Wusterhausen, Hoherlehme und Niederlehme. Die Einwohner von Zernsdorf gingen in Niederlehme und die von Senzig, Neue Mühle und Zeesen in Wendisch Wusterhausen zum Gottesdienst. Die alten, aus Holz gebauten Kirchen in Hoher- und Niederlehme sowie in Wendisch Wusterhausen waren baufällig, die in Niederlehme sogar nach einem Sturm 1693 eingestürzt. Friedrich III. (1688 – 1713) veranlasste im selben Jahr den Abriss der drei Kirchen und erlaubte nur den Bau einer neuen massiven Kirche in Wendisch Wusterhausen. 1697 wird sie eingeweiht.

So wie schon vorher gehen die Neue Mühler, Senziger und Zeesener, nun aber auch die Zernsdorfer und Niederlehmer auf einem sandigen Fuhrweg, der an der Mühle begann und von Wiesen und Feldern gesäumt war, nach Wusterhausen zur Kirche.
Da sich die weiter entfernt wohnenden Bürger, beispielsweise aus Zeesen und Zerndorf vor dem Kirchgang zu drücken versuchten, ordnete Friedrich III. an, dass alle Bürger sonntags zur Kreuzkirche gehen müssen. Auf ihren Weg dorthin über den Kirchsteig wurden sie eine Zeit lang von Soldaten begleitet, um sicher zu gehen, dass sie auch wirklich in der Kirche ankamen.
(Text von der Tafel Wanderweg “Rundweg Tiergarten”)

KW 01
Holzskulptur von Frank Winkler

Berliner Gerichtslaube im Park Babelsberg

Montag, August 8th, 2016

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Es war einmal, an der wichtigsten Kreuzung der Stadt, ihr ältester profaner Steinbau, genannt Gerichtslaube. Er stand seit dem Mittelalter für die Souveränität der Bürgerstadt. Wurde später verspottet, abgerissen, verschifft und kopiert. Geblieben sind seine Fundamente an prominenter Stelle: direkt in der U-Bahn-Grube vor dem Roten Rathaus.
(mehr hier im Tagesspiegel

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Berlins bauliche Zukunft und der Bebauungsplan
(Deutsche Bauzeitung, 26. Mai 1870)

Gerichtslaube um 1860

Gerichtslaube am alten Berliner Rathaus um 1860, Fotografie von Leopoldt Ahrendts aus dem Katalog zur Ausstellung “Berlins vergessene Mitte

Die Ildefonso-Jünglinge in Potsdam

Freitag, Juli 29th, 2016

Der Palacio Real La Granja de San Ildefonso, eine ehemalige Sommerresidenz spanischer Könige, liegt in San Ildefonso in der Region Segovia. Von 1724 bis 1839 befand sich im dortigen Schlossgarten eine antike Marmorgruppe von zwei Jünglingen aus der Zeit Hadrians. Das Original der sogenannten Ildefonso-Gruppe befindet sich heute im Prado in Madrid.
In Potsdam steht in der Nähe von Schloss Charlottenhof eine Marmorkopie von Francesco Menghi aus dem Jahre 1837.

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Nach Johann Joachim Winckelmann stellt das Doppelbildnis Orestes und Pylades dar, nach Gotthold Ephraim Lessing die Personifikationen von Schlaf und Tod, Hypnos und Thanatos, und nach Ennio Quirino Visconti den auf seinen Todesdämon sich lehnenden Antinoos. Letztere Interpretation mag davon beeinflusst gewesen sein, dass der ursprünglich kopflos überlieferte linke Jüngling durch den Bildhauer und Restaurator Ippolito Buzzi 1623 unter Verwendung eines gleichfalls antiken Porträtkopfs des Antinoos vervollständigt worden war. Auch als Corydon und Alexis wurde die Gruppe gedeutet. Heute wird allgemein angenommen, dass es sich bei dem Jünglingspaar um die sogenannten Dioskuren Castor und Pollux handelt; ihre genaue ikonographische Identität bleibt jedoch weiter ungeklärt.
(Wikipedia)

Hermen im Dichterhain Charlottenhof

Donnerstag, Juli 28th, 2016

Im Dichterhain vom Schloss Charlottenhof sind acht Hermen von deutschen und italienischen Dichtern aufgestellt:
Wieland, Herder, Schiller, Goethe;
Dante, Tasso, Petrarca, Ariost

Das sind die Italiener:

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Dante

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Torquato Tasso

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Ariost

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Petrarca

Im Fluss

Donnerstag, Juli 28th, 2016

Königssitz
Königssitz, Simone Elsing, Marmor, 7 Tonnen

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Alter Weidepfosten

Gesehen auf einem Spaziergang von Golm nach Potsdam, alle Bilder sind hier

Schüler in Zeuthen

Dienstag, Juli 5th, 2016

Schüler in Zeuthen

In einer kurzen Abhandlung zur Geschichte der musikbetonten Gesamtschule Paul Dessau in Zeuthen findet man viel Interessantes, aber leider keine Angaben zu den Schüler-Skulpturen an der Frontseite des Gebäudes.

Schulzendorf

Freitag, Juni 3rd, 2016

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Das Gut Schulzendorf befand sich von 1718 bis 1812 im Eigentum der Hohenzollern, dann kaufte es der preußische Staatsminister Freiherr von der Reck. Die Kirche, in Dokumenten auch als Patronatskirche bezeichnet, wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Stil der Neugotik errichtet. Sie ersetzte einen Vorgängerbau aus dem 14./15. Jahrhundert. Im Inneren befinden sich Wandmalereien im Jugendstil, eine Orgel sowie Wappentafeln von 1694 und eine seltene Einzeigeruhr von vor 1735. Erhalten ist außerdem eine Bronzeglocke aus dem Jahr 1707.
(aus der Ortschronik)

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