Archive for the ‘Berliner Umgebung’ Category

Jüdischer Friedhof Mittenwalde

Sonntag, Oktober 14th, 2018

JFM 1

Gedenkort Jüdischer Friedhof Mittenwalde

JFM 3

JFM 2

St. Moritz in Mittenwalde

Sonntag, Oktober 7th, 2018

Mittenwalde

„Middenwold“ (mitten im Sumpf) wurde erstmals 1255 erwähnt. Die Kirche wurde dem heiligen Mauritius geweiht. Mauritius ist der Schutzheilige der Handlungsreisenden. Reisende von Berlin nach Dresden machten nach einer Tagesreise zum Gespannwechsel halt in Mittenwalde.

Gerhardt
Paul-Gerhardt-Denkmal

St. Moritz in Mittenwalde 12

St. Moritz in Mittenwalde 16

Der Turm der St.-Moritz-Kirche in Mittenwalde misst stolze 67 Meter (Plattform auf 50 m). Besteigen kann man ihn immer, wenn die Kirche geöffnet ist: von Ostern bis zum Reformationstag jeden Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 10 bis 16 Uhr.

St. Moritz in Mittenwalde 26
Lustiges Schnitzwerk (Handwerksbilder, Hausmarken) am Chorgestühl (Mitte des 16. Jahrhunderts)

St. Moritz in Mittenwalde 25

Fischotter

Mittwoch, September 5th, 2018

Kätzchen 2

Kätzchen 1

Tierfiguren (Fischotter???) von Stephan Walter an der Baumgartenbrücke

Kätzchen 5

Neu in unserem Skulpturengarten

Dienstag, Juli 17th, 2018

Pforse 06
Durst

Auf dem Galgenberg von Fürstenwalde

Donnerstag, Juni 28th, 2018

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Die Gehenkten vom Galgenberg

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Richtstättenarchäologie
Bericht des rbb

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Galgenmal von Werner Menzel, 2001

Zugabe von Florian Dombois

Freitag, März 2nd, 2018

Landtag 4

Wenn man sich heute ein preußisches Stadtschloss wiederaufbauen kann, von dem nach seiner Sprengung nichts übrig geblieben ist, warum dann nicht noch ein Weiteres dazu bauen?

[…] Zugabe besteht aus zwei Pavillons, die aus dem Zentraloval des Sanssouci-Schlosses abgeleitet und im Maßstab verändert wurden. Sie forcieren im Landtag die Nachbarschaft mit Potsdams touristischer Ikone, deren Zwillingsschwester das Stadtschloss ursprünglich einmal darstellte – das eine Sommer-, das andere Winterschloss und beide Male mit von Knobelsdorff als Architekt.

(aus der Bewerbung zum Kunst-am-Bau-Wettbewerb von Florian Dombois – mehr hier)

Landtag 1

Kunstspaziergang in Lübbenau

Sonntag, Januar 28th, 2018

Ich war heute im Spreewald ...

Wir machen einen Ausflug nach Lübbenau. Erst in der neugestalteten Unterführung des Bahnhofs haben wir erfahren, dass es einen Skulpturenpark „Alter Friedhof“ gibt. Nichts wie hin, aber man kann (darf) den Park wegen fehlender Verkehrssicherheit seit August 2017 nicht mehr betreten. Es fehlt ein Hinweis, wann der Zugang wieder möglich sein wird.

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Den Weg vom Bahnhof in die Altstadt säumen Arbeiten des Spreewaldateliers 2017 und früherer Bildhauersymposien.

Elevation
Elevation (Urs Martin Traber, 2011)

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Stelen (Urs Martin Traber)

Nach dem Bade
Nach dem Bade (Carla Rump, 2013)

Fontäne
Fontäne (Olaf Klepzig, 2013)

Überall im Städtchen gibt es noch Skulpturen von Volker-Michael Roth und von LUSICI, der für die Engel in Lübbenau zuständig ist.

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Detail vom sagenhaften Brunnen (Volker-Michael Roth, 2007-2008)

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Balance – ein Engel für Lübbenau (Dietrich Lusici, 2000)

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noch mehr Engel (Dietrich Lusici)

Auf der Speisekarte im Hafenrestaurant steht ein ungewöhnliches Gericht: Gewürz- (oder Chilli-)gurken im Teigmantel mit Salzkartoffeln und Meerrettichsoße. Gewürzgurken heiß gemacht? Ich bestelle die Chilligurken. Sie sind scharf, heiß und sehen appetitlich aus. Man würde nicht vermuten, dass sich unter dem Tarnmantel ein Gürkchen versteckt, eher glaubte man an eine gebackene Banane, aber dann wäre die Meerrettichsoße fehl am Platze. Summa summarum, ein neues Geschmackserlebnis. Man kann sauer oder scharf eingelegte Gurken im Teigmantel tatsächlich essen, es war den Versuch wert, aber ein nächstes Mal wird es nicht geben. Mutprobe bestanden.

(eingelegte) Gurke im Teigmantel

Natürlich haben wir auch Graf Rochus zu Lynar wiedergesehen.

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Carl Philipp Emanuel Bach

Sonntag, Dezember 10th, 2017

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Büste C.P.E. Bach (Nanette Ghantus, 1992)

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Aus der Seele muss man spielen und nicht wie ein abgerichteter Vogel.
(C.P.E. Bach)

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Der König und sein widerspenstiger Cembalist
Friedrich II. und Carl Philipp Emanuel Bach
(Hans Günter Ottenberg, deutsch – polnisch, pdf)

Frankfurter Muse

Donnerstag, Dezember 7th, 2017

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Das ist die Frankfurter Muse von Roland Rother, 1991.

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Auf meinem heutigen Spaziergang durch Frankfurt (Oder) entdeckte ich noch Rothers Phoenix.

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Roland Rother ist in Frankfurt geboren – am 29. März vor 70 Jahren. Er ist dort aufgewachsen. Er kennt die Stadt noch als Trümmerfeld, kennt noch ihren alten Grundriss mit den engen Gassen, durch die sich quietschend die Straßenbahn schlängelte. Er hat mit angesehen, wie die Reste der Altstadt unter Neubaublöcken begraben wurden, wie neue Viertel entstanden. Quader an Quader gebaut. Dass dieser ästhetischen Sterilität etwas fehlt, hat man in Frankfurt bemerkt, als es die DDR noch gab. Da wurde Kunst gekauft, um die neuen Quartiere aufzuhübschen. Auch Werke von Rother.
(mehr hier in der MOZ)

MONOLITHS an der Glienicker Brücke

Freitag, November 24th, 2017

Monoliths

Die Installation Monoliths von Malte Kebbel bildet aus originalen Segmenten der Berliner Mauer einen tendenziell unbegrenzten, leuchtenden und reflektierenden Ort, der anstelle ihres ursprünglich linear-trennenden Zwecks nun einen Raum lumineszierender Wirkung für Versammlung und Kontemplation schafft.

Monoliths