Archive for the ‘Berliner Umgebung’ Category

Holzskulpturen im Tiergarten

Dienstag, März 31st, 2020

Kunst im Tiergarten Königs Wusterhausen

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Jäger

Fährmann2
Fährmann

Senzig
Fischer

Freiherr von Gundling
Akademiker

Kirchsteig
Langer Kerl mit Kirchgängern

Hirschkäfer

Montag, März 30th, 2020

Lucanus Cervus auf dem Rundweg Tiergarten

Hirschkäfer m

Hirschkäfer f

Hirschkäfer Larve

Auf dem Funkerberg in KW

Montag, März 23rd, 2020

KW 2

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Der Funkerberg (früher Windmühlenberg) ist eine bis zu 67,5 Meter hohe, teils bewaldete Erhebung im Nordwesten von Königs Wusterhausen in Brandenburg. Ab 1911 errichtete die Telegrafentruppe des Deutschen Heeres auf dem etwa 130 Hektar großen Areal umfangreiche Sendeanlagen und eine Funkerkaserne. (mehr hier)

KW 7

KW 6

KW 5

Wer reist nach Mittenwalde?

Mittwoch, März 18th, 2020

Im allgemeinen darf man fragen: wer reist nach Mittenwalde? Niemand. Und doch ist es ein sehenswerter Ort, der Anspruch hat auf einen Besuch in seinen Mauern. Nicht als ob es eine schöne Stadt wäre, nein; aber schön oder nicht, es ist sehenswert, weil es alt genug ist, um eine Geschichte zu haben.

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Pulverturm (25 m hoch, Durchmesser 8,45 m)

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Berliner Tor (Vortor)

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Das Haus, das Major von York bewohnte, existiert noch. Es ist jetzt ein Gasthaus, in der Hauptstraße der Stadt gelegen, und führt wie billig den Namen »Hotel York«. Über der Haustür erblicken wir eine Nische und an derselben Stelle, wo sonst wohl ein »Mohr« oder ein »Engel« zu stehen pflegt, steht hier eine Büste des alten York.
(Fontane, Spreeland)

St. Moritz in Mittenwalde
Jüdischer Friedhof Mittenwalde

Bergbau in Schenkendorf

Dienstag, März 17th, 2020

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Es war im Winterhalbjahr 1874/1875, als der Brunnenbauer August Boock aus Königs Wusterhausen beim Brunnenschachten auf dem Rodeschen Grundstück in Schenkendorf, Dorfstaße 35, in geringer Tiefe auf starke Braunkohlenschichten stieß. In Gemeinschaft mit dem Pumpenbauer Franz Landsberg aus Zernsdorf wurden an nicht weniger als 24 Stellen der näheren Umgebung des Brunnenschachtes, südlich Schenkendorf Bohrungen vorgenommen, die viele Braunkohlenfunde ergaben. Durchschnittlich lag hier die Kohle nur 1 bis 2 Meter unter der Erdoberfläche und war daher leicht abzubauen. (mehr hier)

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Bergbau-Folgeschäden in Schenkendorf (Lausitzer Rundschau, 13.08.2008)

Kaiserbahnhof Halbe

Samstag, März 14th, 2020

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Die Bahnstrecke zwischen Berlin und Cottbus wurde in den Jahren 1865 bis 1866 errichtet und bis 1867 nach Görlitz verlängert. 1865 entstand auch das Bahnhofsgebäude in Halbe. Der ausführende Architekt war August Orth, der unter anderem auch den Görlitzer Bahnhof in Berlin entwarf. Er ließ ein Ensemble bestehend aus dem öffentlich zugänglichen Bahnhofsempfangsgebäude im Norden und einem weiteren Gebäude weiter südlich errichten – das Königliche Empfangsgebäude. Es war ausschließlich für den deutschen Kaiser Wilhelm I., bzw. dessen Nachfolger Friedrich III. und Wilhelm II. bestimmt. Die Kaiser nutzen das Gebäude als Ausgangspunkt für ausgedehnte und repräsentative Hofjagden.

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Berlin-Görlitzer Eisenbahn: Station Halbe

Liste der Fürstenbahnhöfe

Jakob Paul Freiherr von Gundling

Sonntag, Januar 26th, 2020

Neu auf dem Skulpturenpfad in Königs Wusterhausen:
Jakob Paul Freiherr von Gundling

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Jacob Paul, Freiherr von Gundling, geboren 1673 zu Hersbruck, ist wegen seiner sonderbaren Schicksale am Hofe Friedrich Wilhelms, Königs von Preußen, sehr berüchtigt worden. (mehr hier)

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Der tolle Pückler

Montag, Dezember 23rd, 2019

Fürst auf weißem Hirsch
Fürst Pückler auf weißem Hirsch (Moritz Götze)

[Fürst Pückler auf weißem Hirsch] steht auf einer Stahlplatte, die wiederum auf Schotter gebettet ist. Bisher ist das ein Provisorium, man will testen ob der Standort gut ist und wie es die Menschen annehmen. Insgesamt wiegt das Kunstwerk von Moritz Götze 2,8 Tonnen, besteht aus einer Stahlkonstruktion und bemalten Emailleplatten. Es stand etwa ein halbes Jahr im Branitzer Park und ist nun in die Cottbuser Innenstadt gezogen. Lebemann Pückler ist in Cottbus angekommen, ein Touristenfaktor ist der Park allemal, nun weißt schon der weiße Hirsch auf die einmalige Parklandschaft mit Pyramiden hin.
(mehr hier oder hier)

Arbeiten von Moritz Götze in den Neuen Kunstspaziergängen (hier)

Henriette Sontag

Dienstag, Oktober 22nd, 2019

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1828 macht gar Fürst Pückler Sontag einen Heiratsantrag, den sie schon wegen bestehender Ehe abweisen musste. Trotzdem errichtete er ihr im Branitzer Park ein Denkmal.
(Wikipedia)

Henriette Sontag

Das Grabmal von Fürst Pückler ist restauriert

Montag, Oktober 21st, 2019

Radtour 071 26

Nur sechs Meter Höhenverlust in über 4500 Jahren – man kann mit Fug und Recht sagen, dass die heute knapp 140 Meter hohe Cheops-Pyramide sehr stabil gebaut ist. Besonders, wenn man bedenkt, dass der Schwund weniger der Erosion, vielmehr dem zeitweisen Missbrauch des Grabmals als Steinbruch anzulasten ist.
Das pyramidale Grabmal des Fürsten Hermann von Pückler-Muskau hingegen kann man vergleichbarer Stabilität nicht rühmen. Es ist nur eine Erdpyramide, weitaus empfindlicher gegenüber Wind und Regen, die hierzulande zudem häufiger auftreten als unter Ägyptens Wüstensonne. So ist der mitten in einem See, als Teil des Parks von Schloss Branitz bei Cottbus, gelegene Tumulus im Laufe der Zeit geschrumpft und hat einiges von seinen ursprünglichen 13,50 Metern eingebüßt.
(Andreas Conrad im Tagesspiegel, hier)

Radtour 071 23