Archive for the ‘Berlin’ Category

Ein Lied für die Bellevue-Eiche

Dienstag, Juli 7th, 2020

Ein Lied für die Bellevue-Eiche 4

Ein Lied für die Bellevue-Eiche 1

Ein Lied für die Bellevue-Eiche 2

Ein Lied für die Bellevue-Eiche 3

Augenblicke (Edition Kunstspaziergänge)

Montag, Mai 25th, 2020

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Der Friedrichshagener Friedhof

Samstag, Mai 23rd, 2020

Es ist schon viele Jahre her, als ich das letzte Mal über den Friedrichshagener Friedhof in der Assmannstr. spazieren ging; diesmal neu entdeckt: Das Grabmal von Clemens Gröszer.

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Kunst in Marzahn und Hellersdorf (20)

Mittwoch, Mai 13th, 2020

Cecilienplatz in Kaulsdorf Nord
(Kai-Uwe Dräger (Bildhauer), Barbara Henke (Landschaftsgestaltung))

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Leistikow am Schlachtensee

Montag, Mai 11th, 2020

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Schlachtensee am 9. Mai gegen 13.00 Uhr mit „Abendstimmung am Schlachtensee (Walter Leistikow, 1895)“

Zu Leistikows Gegnern gehörte auch Kaiser Wilhelm II., der seine Bilder verachtete und alle Welt wissen ließ: „…er hat mir den ganzen Grunewald versaut“. Das sah das Bürgertum anders, das am Naturalismus, Impressionismus und Jugendstil Gefallen fand. Das Publikum liebte und kaufte die Landschaftsgemälde von Leistikow und machte ihn zu einem wohlhabenden Mann.
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Ernst von Leyden

Mittwoch, Mai 6th, 2020

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Büste von Eugen Boermel, 1913

Leyden war ein so genannter Prominentenarzt, behandelte zum Beispiel Bismarck und den russischen Zaren. Gleichzeitig war er aber auch sozial engagiert, setzte sich für die Verbesserung der Krankenbetreuung, für den »Krankenkomfort« und für die Beschäftigung qualifizierten weiblichen Pflegepersonals an der Charité ein. Im Berlin der vorigen Jahrhundertwende war er einer der populärsten Vertreter der medizinischen Welt.
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Weitere Büsten von Medizinern auf dem Charitegelände in den Kunstspaziergängen:
Friedrich Kraus
Rudolf Virchow
Friedrich Althoff
Paul Langerhans

Adlershof-Johannisthal

Samstag, Mai 2nd, 2020

Spaziergang 083 am 2. Mai 2020

Unser heutiger kurzer Spaziergang führte zur Gleislinse des ehemaligen Rangierbahnhofs Berlin-Schöneweide.

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Hauptmann von Köpenick

Freitag, Mai 1st, 2020

Bei einem Spaziergang durch Köpenick ist er immer mit dabei – der Hauptmann von Köpenick.

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Hauptmann von Köpenick (Spartak Babajan, 1996)

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Immer am Bücherregal entlang (9)

Mittwoch, April 29th, 2020

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Ein Horlbeck-Buch

Die Überschrift entspricht nicht vollständig den Tatsachen, denn genaugenommen handelt es sich um eine Auswahl aus der Lyrik von Christian Morgenstern, die der Leipziger Reclam Verlag unter dem Titel „Neue Bildungen, der Natur vorgeschlagen“ vor kurzem (im Titel steht 1978) herausgegeben hat. Das buchkünstlerisch Besondere dieses schönen Bandes (Gestaltung Walter Schiller), den Heinz Czechowski (mit einem Nachwort von Diether Schmidt) verantwortet, sind die ganzseitigen, drucktechnisch vorzüglich gelungenen Reproduktionen nach 12 Zeichnungen und 9 Radierungen des Leipziger Graphikers Günter Horlbeck. Der Künstler, zugehörig dem Jahrgang 1927 und Inhaber einer Professur an der Dresdener Kunsthochschule, demonstriert in den Arbeiten, parallel zu Morgenstern, die Fabulierlust und das Spielerische seiner Linienkunst.
Horlbeck zeichnet kristallinische Traumlandschaften aus frei schwebenden Linien. Bei allem ästhetischen Raffinement, das in dieser Kunst lebt; wirken sie einfach, spontan hingeschrieben und zugleich diszipliniert. Die Blätter haben eine merkwürdige Verwandtschaft zu Zeichnungen des Federico García Lorca, die aber Horlbeck kaum bekannt sein dürften.
Es gibt nicht sehr viele belangvolle graphische Antworten auf die Lyrik Morgensterns, vieles ist – gründlich mißverstanden – ins bloß Spaßige, ins Nachäffen gerutscht. Horlbeck reagiert mit einer eigenen Bildwelt, die nicht als Illustration aufgenommen werden darf, sondern wie eine freie Interpretation gelesen sein will
(Lothar Lang in der Weltbühne 26/1979)

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Immer am Bücherregal entlang (1)

Samstag, April 4th, 2020

Der Schrei

Ich hatte ein paar Tage in Oslo verbracht und war an einem regnerischen Tag vom Bahnhof über einige arabisch anmutende Straßenzüge mit Dutzenden Frisörsalons und Läden von Zuckerbäckern, die ihre Süßigkeiten zu kleinen Moscheen auftürmten, zum Munch-Museum gegangen. …
In [einem] Ausstellungsraum hing unter dem Gemälde, das Munch vom mürrischen Henrik Ibsen gemalt hatte, das Porträt eines Mannes mit ungesunder bleicher Gesichtsfarbe, farblosen braunen Haaren, einem ebensolchen Vollbart, verschreckt aufgerissenen Augen und einer an der Unterlippe klebenden Zigarette …, und aus dem Titel erfuhr ich zu meiner Überraschung, dass es sich um den polnischen Schriftsteller Stanislaw Przybyszewski handelte.
(Karl-Markus Gauß, Abenteuerliche Reise durch mein Zimmer, Zsolnay, 2019)