Archive for the ‘Berlin’ Category

U-Bahnhof Nollendorfplatz

Freitag, Januar 19th, 2018

Nollendorfplatz 4

Der U-Bahnhof Nollendorfplatz wirkt mit seinen bunt beklebten Scheiben plötzlich wie eine Kathedrale. Unter dem Hochbahnviadukt bringen Arbeiter Lampen an. Auf der rauen Bülowstraße, wo sonst spärlich bekleidete Bordsteinschwalben die Blicke der Autofahrer auf sich ziehen, bemalen Künstler Fassaden und Gehwege, bekleben Laternen und errichten Skulpturen aus recycelten Skateboards.
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Nollendorfplatz 3

Das „Urban Nation Museum“ ist seit Mitte September 2017 eröffnet.

Auf der Straße 8

Nollendorfplatz 1

Im Dialog mit Käthe Kollwitz

Mittwoch, Januar 17th, 2018

Begleitheft zur Ausstellung

Wieland Förster

Arkadischer Akt
Arkadischer Akt

Wieland Förster, der 2009 im Rahmen des Brandenburgischen Kunstpreises den Ehrenpreis für sein Lebenswerk bekam, konzentriert sich inzwischen auf das Schreiben. Gerade ist sein biografischer Roman „Tamaschito“ erschienen. Tagebücher zeichnen seinen künstlerischen Weg nach und beschreiben zugleich auch seine von Heinrich von Kleist beeinflusste künstlerische Entwicklung. Förster wurde früh geprägt durch die traumatischen Erlebnisse der Zerstörung Dresdens und seine bis heute nachwirkende Inhaftierung durch russische Besatzer als Jugendlicher in Bautzen.
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Heute zieht sich Wieland Förster in seine Schreibwerkstatt zurück und arbeitet täglich mit lustvoller Strenge an seinem Roman mit dem japanisch klingenden Titel „Tamaschito“. Ihm ist die Katastrophe des 20. Jahrhunderts eingeschrieben: die Sehnsucht eines Todgeweihten nach „Tante Marthas Sahnetorte“.
(aus: In mir blutet Vergangenheit von C. Wiemers und M. Opitz)

Retrace: Memory and Scenery

Mittwoch, Dezember 13th, 2017

Memory & Scenery

Sitki Köseman bei BERLINARTPROJECTS

Im Innenhof des Märkischen Museums

Dienstag, Dezember 5th, 2017

MM Hof 01

Ludwig Hoffmann und Ernst Friedel
Ludwig Hoffmann und Ernst Friedel (Relefs von Evelyn Hartnick, 1992)

MM Hof 03
Bacchus (?)

MM Hof 09

Trash People

Montag, Dezember 4th, 2017

Gerüstbauer 6

Gerüstbauer 4

Trash People machten Halt in Berlin

Die Trash People sind menschengroßen Skulpturen aus Abfall. Der Künstler HA Schult hat die Figuren, die zum Nachdenken über eine maßlose Konsumgesellschaft anregen sollen, bereits auf der Chinesischen Mauer oder vor den Pyramiden in Ägypten gezeigt. Sie sind nach den Worten des Künstlers auch ein Symbol der Globalisierung.

Zum 200. Geburtstag von Theodor Mommsen

Donnerstag, November 30th, 2017

Theodor Mommsen
Relief von Johannes Götz, 1904 (Humboldt-Universität)

Theodor Mommsen
Büste von Jörg Plickat (Allee der Nobelpreisträger, Kiel)

Mommsen
Skulptur von Adolf Brütt (Humboldt-Universität)

Gegen allen Fanatismus
Theodor Mommsen wünschte, ein Bürger zu sein: Zum 200. Geburtstag des Historikers. (Alexander Cammann, ZEIT ONLINE)

Mommsens „Römische Geschichte“ im Projekt Gutenberg

Genius mit Fackel und Lorbeerkranz

Dienstag, November 28th, 2017

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Vor der schlichten evangelischen Kirche von Berlin-Schmöckwitz ist ein kleines Denkmal aufgestellt, es ist den Gefallenen aus Karolinenhof aus dem 1.Weltkrieg gewidmet. Auf einem Sockel liegt ein Löwe, auf diesem sitzt ein nackter Knabe, der sich auf eine umgekehrte, verlöschende Fackel in melancholischer Haltung abstützt. Die andere Hand ruht, einen Siegerkranz haltend, auf der Löwenmähne.
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Genius mit Fackel und Lorbeerkranz
Zustand der Skulptur in Schmöckwitz, April 2009 (Bild von Pete Shacky)

Umarmung

Donnerstag, November 16th, 2017

Schwarz-weißes Paar
Jan Skuin

Spaz20171116 26

Die Putten im Körnerpark

Samstag, Oktober 28th, 2017

Autumnus
Herbst

Hiems
Winter

Ver
Frühling

Aestas
Sommer

Der Körnerpark mit barocker Brunnenkaskade und Galerie entstand zwischen 1912 und 1916 auf dem Gelände einer ehemaligen Kiesgrube und ist heute eines der bedeutendsten Zeugnisse neobarocker Gartengestaltung in Berlin. Im Jahr 1985 wurden die die Jahreszeiten symbolisierenden Putten des Bildhauers Kube am Originalstandort aufgestellt.
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Jerusalemkirche

Freitag, Oktober 20th, 2017

Jerusalemkirche
Jerusalemkirche etwa 1747/48 nach J.D. Schleuen

Jerusalemkirche 2

Während des Zweiten Weltkriegs fand am 3. Februar 1945 der größte Luftangriff auf das Regierungs- und Zeitungsviertel statt. In dessen Mittelpunkt befand sich die Jerusalemkirche, die dabei fast vollständig zerstört wurde. Nach Kriegsende hatte die neue Regierung wenig Interesse an einer Kirchenruine im Westteil Berlins. Der Verleger Axel Springer dagegen hatte ein Auge auf das Grundstück geworfen, um darauf sein Verlagsgebäude zu errichten. 1961 wurde die Ruine der Jerusalemkirche gesprengt.

Ein Neubau entstand 1968 nach Plänen von Sigrid Kressmann-Zschach im spitzen Winkel von der Linden- und Markgrafenstraße. Auf einem Teil des ursprünglichen Standorts der Jerusalemkirche befindet sich heute das Axel-Springer-Haus. Auf der Rudi-Dutschke-Straße ist der Umriss der ehemaligen Jerusalemkirche mit einer doppelten Reihe roter Steine zur Erinnerung nachgezeichnet. Das Fundament der Kirche ist unter der Nummer 09031270 in der Denkmaldatenbank der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung des Landes Berlin eingetragen. Einige Steine der alten Kirche wurden aus den Trümmern geborgen und sind an der Fassade der neuen Kirche angebracht.
(Wikipedia)

Jerusalemkirche 1