Archive for the ‘Ausstellungen’ Category

Kafkas Prozess-Manuskript

Montag, Juli 17th, 2017

Mehr als 100 Jahre nach seiner Entstehung wird das gesamte Manuskript des berühmten Romans von Franz Kafka „Der Prozess“ im Martin-Gropius-Bau in Berlin gezeigt.
(mehr hier)

Kafkas Handschrift ist nach kurzer Eingewöhnung auch für den im Umgang mit Manuskripten ungeübten Laien recht gut lesbar. Wie bei einem Blick über die Schulter des Autors lassen sich die verschiedenen Arbeitsphasen erkennen und verfolgen. Wer Zeit mitbringt, verlebt über die Blätter gebeugt an- und aufregende Stunden. Nicht nur für Kafka-Fans ein spannende Angelegenheit.
(aus: lustauflesen von Joachim Kienbaum)

20170716 Kafkas Prozess

Ein Beitrag geteilt von Kunstspaziergänger (@kultur_an_jedem_tag) am

Die quälende Angst, die uns aus diesem Buch anweht, ist in manchen Augenblicken fast unerträglich; denn wie sollte man sich der Empfindung erwehren: dieses gehetzte Wesen bin ich?
(Andre Gide)

Rudolf Belling im Hamburger Bahnhof

Sonntag, Juli 16th, 2017

Belling 05

„Ob gegenständlich oder gegenstandslos, ich erlaube mir alles“, lautete Bellings Credo, der mühelos vom Expressionismus zur Neuen Sachlichkeit, vom Futurismus zum Konstruktivismus wechselte.
(zur Ausstellung mehr hier im Tagesspiegel)

Belling 04

Skulpturen und Architekturen – Der Film zur Ausstellung

Belling 01

Boy

Freitag, Juli 14th, 2017

2003 fand eine Ausstellung mit Werken von Ron Mueck im Hamburger Bahnhof statt.

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JMueck07

Im Kunstmuseum Aarhus sahen wir jetzt Muecks großen Jungen von 1999.

HAKTour 009

Korrespondenzen der Hanne Darboven

Freitag, Juli 7th, 2017

Menschen und Landschaften

Anlässlich der Schenkung von 15 bedeutenden Werken und Werkkomplexen von Hanne Darboven an die Nationalgalerie durch Susanne und Michael Liebelt widmet der Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin dieser wichtigen Vertreterin der Konzeptkunst in Deutschland eine Ausstellung.
(mehr hier)

Hier ein kleiner Film zur Ausstellung

Sublunare Einmischung

Donnerstag, Juli 6th, 2017

Im Hamburger Bahnhof sind vier raumgreifende plastische Werke des Berliner Bildhauers Raimund Kummer zu besichtigen.

Kummer 01

Die Ausstellung beginnt mit der Lichtbildprojektion Skulpturen in der Straße (1978/1979) aus der Sammlung der Nationalgalerie, die aus Fotografien zufälliger Konstellationen von gelagerten Materialien, Baustellen und Vorgängen besteht. Als Kritik an der Akademisierung von Konzeptkunst und Minimal Art Ende der 1970er-Jahre bezieht sich das Werk auf die Strategie einer im Realraum gefundenen Ästhetik.
(hier)

Stillleben

Oben ein Beispiel für Ästhetik im Realraum aus meiner Fotokiste. Mehr temporäre Installationen findet man in diesem Album.

Loch

Wir sehen … die temporären Installationen, die ganz unabsichtlich geschaffen werden, wenn Motorräder unter Regenhauben am Straßenrand oder auf Bürgersteigen parken; Skulpturen, die wie kauernde Wesen von einem fremden Planeten aussehen.
(David Wagner – Welche Farbe hat Berlin, Verbrecher-Verlag 2011)

Kummer 11

Der sich kontinuierlich erweiternde Werkblock On Sculpture (1979–2017), zeigt das umfassende Reflexionsfeld Kummers über Möglichkeitsformen von Skulptur. Die aufgestapelten Archivkartons bilden ein skulpturales Betrachtungsdispositiv, in dem über 400 Fotografien zusammengeführt werden.
(hier)

Kummer 07

Kukuckseier der Kunst (Tagesspiegel)

Kummer 05

Kummer 12

Elixir

Samstag, Juli 1st, 2017

Elixir

Wandgemälde von Sarah Morris bei Capitain Petzel in der Ausstellung Cloak and Dagger

Wenn aus Monotonie Schönheit erwächst

Mittwoch, Juni 28th, 2017

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Serielle Formationen 1967/2017

Serielle Formation

Komposition

20160717 04

In der extrem dichten, labyrinthischen Ausstellung kann man sich verirren, als krabbelte man durch das weitverzweigte System der Vierkant-Abluftrohre, die Charlotte Posenenske zu immer neuen seriellen Skulpturen fügte. Und sich staunend die Frage stellen: Wie konnte das Fließband, Inbegriff der Monotonie und Entfremdung, am Ende so viel Schönheit, Schillern und Intelligenz befördern?
(Tagesspiegel)

First things first

Montag, Juni 26th, 2017

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Zuerst ein Blick aus dem Fenster des Kindl–Zentrum für zeitgenössische Kunst

Seit Oktober 2016 ist das privat finanzierte Berliner Kindl–Zentrum für zeitgenössische Kunst in der ehemaligen Kindl-Brauerei im Maschinen- und Kesselhaus mit jeweils drei unterschiedlichen Ausstellungsformaten vollständig für das Publikum geöffnet.
(mehr hier)

48hnk 13

48hnk 12

Shirana Shahbazi im KINDL Zentrum für zeitgenössische Kunst

Es ist schwierig, nur mit Fotografie eine künstlerische Behauptung aufzustellen. Und ich finde, viele geben zu früh auf. In der Hinsicht war ich stur und dachte, man kann doch bei dem Medium Fotografie bleiben und so, als ob ich Malerin wäre, diesen Space behaupten. Das ist das, was ich handwerklich beherrsche.
(Shirana Shahbazi)

Raumzeichnen – spuren –

Freitag, Juni 23rd, 2017

Haus am Kleistpark 1

Ein dreiteiliges Ausstellungsprojekt
von Claudia Busching und Pomona Zipser:
In den Raum zeichnen – umreißen, verdichten, spuren

Pentagramme en bleu nuit

Im Haus am Kleistpark ist der
Ausstellungsteil – spuren – zu sehen.

Kleiner Schrecken

Raumzeichnen – verdichten

Freitag, Juni 23rd, 2017

Raumzeichnen verdichten 3

Ein dreiteiliges Ausstellungsprojekt
von Claudia Busching und Pomona Zipser:
In den Raum zeichnen – umreißen, verdichten, spuren

Durchzug eines Regengebiets

In der Galerie Nord des Kunstvereins Tiergarten ist der
Ausstellungsteil – verdichten – zu sehen.

Raumzeichnen verdichten 1