Archive for the ‘JWD’ Category

Der schiefe Turm von Bad Frankenhausen

Samstag, April 14th, 2018

Bad Frankenhausen 139

Die Oberkirche ist eine evangelische Kirche in Bad Frankenhausen im Kyffhäuserkreis. Durch Gips- und Salzauslaugungen ist die Spitze des 56 m hohen Kirchturms um 4,60 Meter und damit 4,93° aus der Senkrechten geneigt (Stand 2013). Der Turm gehört damit zu den schiefsten Türmen Deutschlands. Gemessen am Überhang (Abweichung der Turmspitze vom Lot) hat er den höchsten Wert aller deutschen Türme. Er ist stärker geneigt als der Schiefe Turm von Pisa, der 2011 eine Schiefstellung von 3,97° aufwies.

Schiefer Turm

Kyffhäuser-Denkmal

Samstag, April 14th, 2018

Bad Frankenhausen 052
Kyffhäuser-Denkmal (nach Plänen des Architekten Bruno Schmitz)

Bad Frankenhausen 060
Reiterstandbild Wilhelm I. (Emil Hundrieser)

Bad Frankenhausen 055
Barbarossa (Nikolaus Geiger)

Der Kyffhäuser und die Ideologen (aus: Franks SchreibBlog)

Bad Frankenhausen 057

Bauernkriegspanorama in Bad Frankenhausen

Freitag, April 13th, 2018

Bad Frankenhausen 034
Wir haben viele Bekannte im Panorama-Museum getroffen. Ansonsten waren wir allein dort.

Das Gebäude für das Bauernkriegspanorama wurde 1989 fertiggestellt. Ein Wahnsinnsbau für eine so kleine Stadt, inzwischen etwas altmodig und renovierungsbedürftig. Der Rundbau war nie so spektakulär wie das Frank-O-Gehry-Museum in Bilbao (fertiggestellt 1997), sonst würde man heute ja auch vom Bad-Frankenhausen-Effekt sprechen, aber das faszinierende Tübke-Gemälde müsste eigentlich mehr Besucher anziehen. Wir kamen um 16:30 Uhr am Museum an und hatten den ganzen Bauernkrieg für uns allein. Die Museumswächter guckten misstrauisch, die zwei Alten wollten doch wohl nicht wirklich bis 18:00 Uhr bleiben. Im Vorraum zum Panoramabild ist eine interessante Ausstellung mit Gemälden von Vasilije Jordan. Nachdem wir uns an dem riesigen Gemälde sattgesehen hatten, schauten wir uns die Jordan-Ausstellung noch einmal genauer an. Gabi hörte die Wärter tuscheln: „Haben die das nicht schon gesehen?“ Wir sind nicht bösartig gewesen. Schon 17:45 Uhr verließen wir das Museum. Die Herren konnten eine Viertelstunde früher Feierabend machen.

Bad Frankenhausen 017

Bad Frankenhausen 033
Grundierung der Leinwand

I am here now

Donnerstag, April 12th, 2018

Bad Frankenhausen 024

Skulpturen von Lotta Blokker vor dem Panorama-Museum in Bad Frankenhausen

Bad Frankenhausen 025
I am here now, 2008

Precipice
Precipice,2003

Atlas
Atlas, 2005

Levity
Levity, 2004

Eine Pinguinkolonie in Chemnitz

Sonntag, März 11th, 2018

Chemnitz 03
Peter Kallfels

Chemnitz 02

Skulpturen und Plastiken in der Chemnitzer Innenstadt

Beethoven in Leipzig

Montag, Februar 19th, 2018

Beethoven
Markus Lüpertz, 2014/15

Die Beethoven-Skulpturen in Leipzig

Musikanten im Kurpark Bad Lausick

Montag, Februar 19th, 2018

BL 35

Quintett Betonstein-Putten mit Musikinstrumenten auf quadratischen Klinker-Sockeln, 1925/35

BL 38

BL 37

BL 36

BL 33

Wege in Paphos (11)

Dienstag, Januar 23rd, 2018

2017 haben wir beide europäische Kulturhauptstädte besucht: Aarhus und Paphos. 2018 geben sich Leeuwarden und Valletta die Ehre. In Valletta waren wir zum Jahreswechsel 2016/17. Ein Besuch von Leeuwarden ist für dieses Jahr fest eingeplant.
Paphos hat uns vor allem mit seinem Klima überrascht. Unsere bevorzugten Winterreisen fanden bisher hauptsächlich Richtung Kanaren und Madeira statt. Seitdem diese Inseln alle von uns heimgesucht wurden, versuchten wir es in Italien (Bari) und Malta (Valletta). Das Wetter dort war nicht so berauschend, aber ausreichend, so um die 15 Grad und ab und zu Regen, ausreichend für uns, Weihnachten und dem Winter in Deutschland zu entfliehen. In Paphos kletterten die Temperaturen bis auf 21 Grad und die Sonne schien so heftig, dass Sonnencreme gekauft werden musste. Regen gibt es auch, aber nicht auf Dauer, ähnlich kurzfristig wie Gewittergüsse.

Paphos besitzt einige Unesco-Kulturdenkmale archäologischer Art. Die haben wir uns alle angeschaut. Als Kulturhauptstadtbesucher schaut man sich nach dem Mehrwert um, der durch die entsprechenden Fördergelder geschaffen wurde bzw. noch wird. Paphos ist eine zweigeteilte Stadt, zum einen die touristische Unterstadt mit Hafen und Promenade, zum anderen die Oberstadt. Wir haben viele neuangelegte breite und wunderbar glatte Fahrradwege gesehen, aber keine Radfahrer. Bei der Stadtmöblierung hat man insbesondere bei der Beleuchtung nicht gespart. Riesige modernistische Peitschenmasten beleuchten menschenleere Fußgängerzonen. Man sieht, dass feste Veranstaltungsorte geschaffen wurden, aber die Gebäude drumherum sind schon wieder leer. Man hat das Gefühl, es ist an den Bedürfnissen der Einheimischen vorbeigebaut worden. Es ist auch eine Art Hochbahn in Bau, die zwei archäologische Ausgrabungsstätten miteinander verbinden soll. Ich bin gespannt, ob man jemals damit fertig werden wird und wenn ja, ob die Bahn Benutzer findet.

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Wege in Paphos (10)

Dienstag, Januar 16th, 2018

Streetart Square Festival

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Charis Christoforou

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Wege in Paphos (9)

Dienstag, Januar 16th, 2018

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