Archive for the ‘JWD’ Category

Wege in Paphos (11)

Dienstag, Januar 23rd, 2018

2017 haben wir beide europäische Kulturhauptstädte besucht: Aarhus und Paphos. 2018 geben sich Leeuwarden und Valletta die Ehre. In Valletta waren wir zum Jahreswechsel 2016/17. Ein Besuch von Leeuwarden ist für dieses Jahr fest eingeplant.
Paphos hat uns vor allem mit seinem Klima überrascht. Unsere bevorzugten Winterreisen fanden bisher hauptsächlich Richtung Kanaren und Madeira statt. Seitdem diese Inseln alle von uns heimgesucht wurden, versuchten wir es in Italien (Bari) und Malta (Valletta). Das Wetter dort war nicht so berauschend, aber ausreichend, so um die 15 Grad und ab und zu Regen, ausreichend für uns, Weihnachten und dem Winter in Deutschland zu entfliehen. In Paphos kletterten die Temperaturen bis auf 21 Grad und die Sonne schien so heftig, dass Sonnencreme gekauft werden musste. Regen gibt es auch, aber nicht auf Dauer, ähnlich kurzfristig wie Gewittergüsse.

Paphos besitzt einige Unesco-Kulturdenkmale archäologischer Art. Die haben wir uns alle angeschaut. Als Kulturhauptstadtbesucher schaut man sich nach dem Mehrwert um, der durch die entsprechenden Fördergelder geschaffen wurde bzw. noch wird. Paphos ist eine zweigeteilte Stadt, zum einen die touristische Unterstadt mit Hafen und Promenade, zum anderen die Oberstadt. Wir haben viele neuangelegte breite und wunderbar glatte Fahrradwege gesehen, aber keine Radfahrer. Bei der Stadtmöblierung hat man insbesondere bei der Beleuchtung nicht gespart. Riesige modernistische Peitschenmasten beleuchten menschenleere Fußgängerzonen. Man sieht, dass feste Veranstaltungsorte geschaffen wurden, aber die Gebäude drumherum sind schon wieder leer. Man hat das Gefühl, es ist an den Bedürfnissen der Einheimischen vorbeigebaut worden. Es ist auch eine Art Hochbahn in Bau, die zwei archäologische Ausgrabungsstätten miteinander verbinden soll. Ich bin gespannt, ob man jemals damit fertig werden wird und wenn ja, ob die Bahn Benutzer findet.

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Wege in Paphos (10)

Dienstag, Januar 16th, 2018

Streetart Square Festival

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Charis Christoforou

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Wege in Paphos (9)

Dienstag, Januar 16th, 2018

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Wege in Paphos (8)

Sonntag, Januar 14th, 2018

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Museum Maa-Palaeokastro

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Wege in Paphos (7)

Freitag, Januar 12th, 2018

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Cementography

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The cementography project

Wege in Paphos (6)

Donnerstag, Januar 11th, 2018

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Zypriotische Häkelart

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Hashtag Peace2Peace

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Wege in Paphos (5)

Dienstag, Januar 9th, 2018

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PaphosWo Aphrodite dem Meer entstiegen sein soll

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Wege in Paphos (4)

Montag, Januar 8th, 2018

Die Königsgräber von Paphos

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Dromos – Passage, die den Eingang zu einer unterirdischen Kammer bildet

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Wege in Paphos (3)

Samstag, Januar 6th, 2018

Im archäologischen Park von Paphos

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Die schlaue Thisbe geht durch die Haustüre, nachdem sie sie geöffnet hatte, hinaus und täuscht die ihren und gelangt mit verhülltem Gesicht zum Hügel und setzt sich unter den vereinbarten Baum. Die Liebe machte sie kühn. Siehe, da kommt eine Löwin mit schäumenden Maul, das noch besudelt ist vom frischen Rinderblut, um ihren Durst im Wasser der benachbarten Quelle abzulegen. Die babylonische Thisbe sah diese von der Ferne im Mondlicht und floh ängstlichen Fußes in die dunkle Höhle und verlor ihren Schleier, der ihr vom Rücken geglitten war. Sowie die wilde Löwin ihren Durst mit viel Wasser gestillt hatte, zerfetzte sie mit blutbespritzten Maul den zufällig ohne sie selbst gefundenen, zarten Umhang, während sie in die Wälder zurückkehrte.
(Pyramos und Thisbe)

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Wege in Paphos (2)

Freitag, Januar 5th, 2018

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Agia Kyriaki mit der Paulus-Säule

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Pilger, die im 15. und 16. Jahrhundert nach Paphos kamen, [berichten] noch von der Überlieferung, die Apostel [Paulus und Barnabas] seien zuerst verhaftet und ausgepeitscht worden, bevor sie dem Prokonsul vorgeführt wurden. Unter der alten Franziskanerkirche, in der Nähe der Festung auf dem Hügel, soll sich das Verließ befunden haben, in dem [sie] als Gefangene gehalten wurden. Seigneur de Villamont, der das damals türkisch besetzte Baffo 1589 besuchte, beschreibt sogar die Ketten, die Paulus damals trug und die seitdem verehrt wurden. Und General Louis di Cesnola, der archäologiebegeisterte amerikanische Konsul, ergänzte: „Als Paulus Paphos besuchte, wurde er von der Bevölkerung so schlecht behandelt, dass er die Bürger der Stadt als die schlechtesten Menschen der Welt bezeichnete.“ Noch heute steht dreißig Meter vor der Kirche des hl. Kyriaki Chrysopolitissa eine 1,20 Meter hohe Säule, an die, wie es heißt, die Juden Paulus fesselten, um ihn auszupeitschen. Als Beleg wird auf den 2. Korintherbrief verwiesen, in dem der Apostel selbst berichtet: „Fünfmal erhielt ich von Juden die neununddreißig Hiebe“ (11,24). Die Neununddreißig – wörtlich: „Vierzig-weniger-einen“ – waren die gängige Synagogenstrafe für vermeintliche Unruhestifter, entsprechend dem Gesetz des Moses (5 Mos 25,3). Der Brite David George Hogarth berichtet, jedes Jahr am Johannestag (dem 24. Juni) würde das gläubige Volk den Handabdruck des Paulus auf der Säule erkennen. Zudem galten Bruchstücke von ihr als wirksames Heilmittel gegen Malaria; ein Eisenzaun sollte damals verhindern, dass sie auch weiterhin abgeschlagen werden.
(Martin Hesemann, mehr hier: Zypern – Wo Saulus wirklich zum Paulus wurde)