Archive for the ‘JWD’ Category

Spaziergänge in Mailand (8) – Parco Sempione

Freitag, Januar 17th, 2020

M141 Parco Sempione
Chiosco Scultura (Giorgio Amelio Roccamonte, 1973)

Spaziergänge in Mailand (7) – Le Repos

Sonntag, Januar 12th, 2020

In Brera und der Pinakothek waren schon viele – aber nur wenige kennen den Botanischen Garten des alten Viertels. Versteckt in den verwinkelten Gassen, ist er nicht leicht zu finden.

Le Repos

Im Orto Botanico fanden wir Ruhe.

Spaziergänge in Mailand (6) – Antipodean stories

Samstag, Januar 11th, 2020

Australia. Antipodean stories im PAC

M068 PAC Ausstellung
Kindred (Patricia Piccinini, 2018)

Reception (2016-19)
Reception (Callum Morton, 2016-19)

Spaziergänge in Mailand (5) – PAC

Mittwoch, Januar 8th, 2020

M059 PAC

PAC – Der Pavillon für zeitgenössische Kunst ist schon von außen sehenswert und, wenn man sich dann entschließt die Ausstellung anzusehen, braucht man – und das ist wirklich selten bei kulturellen Einrichtungen in Mailand – nicht anzustehen.

M063 PAC

M060 PAC

I Sette Savi
Die sieben Weisen (Fausto Melotti, 1981)

Spaziergänge in Mailand (4) – Entdeckungen

Dienstag, Januar 7th, 2020

Im Vorgarten der Fondazione Patrimonio Ca’Grande in der Via Francesco Sforza befinden sich freistehende Reliefs:

M051 Relief im Garten

M050 Relief im Garten

M049 Relief im Garten

M048 Relief im Garten

M047 Relief im Garten

Spaziergänge in Mailand (3) – Rondanini-Pieta

Montag, Januar 6th, 2020

M045 Castello Sforzesco

M044 Michelangelo
Ausstellung zu Michelangelos Rondanini-Pieta im Castello Sforzesco

[Wenige Tage vor seinem Tode arbeitete Michelangelo immer noch.] Am 12. Februar 1564 arbeitete der 88-Jährige den ganzen Tag stehend an seiner Pieta. Am 14. bekam er Fieber. … Erst zwei Tage vor seinem Tode willigte er ein, sich ins Bett zu legen. Bei vollem Bewusstsein diktierte er sein Testament im Kreise seiner Freunde und seiner Angehörigen. … Dann ging er hinüber.
Es war an einem Freitag im Februar gegen fünf Uhr nachmittags. Der Tag ging zur Neige.
… letzter Tag
Des Lebens, der erste, der den Frieden bringt.

(aus: Das Leben Michelangelos (Romain Rolland))

Spaziergänge in Mailand (2) – Igor Mitoraj

Samstag, Januar 4th, 2020

M019 Igor Mitoraj 4

Auf dem Platz vor St. Maria del Carmine steht eine Skulptur von Igor Mitoraj.

M016 Igor Mitoraj 1

Mitorajs Skulpturen sahen wir schon in Berlin und in Krakau.

Spaziergänge in Mailand (1) – Indro Montanelli

Freitag, Januar 3rd, 2020

M002 Montanelli 1

Denkmal Indro Montanelli (Vito Tongiani) in den Gärten Giardini Indro Montanelli
Das ist der erste öffentliche Park, der in Mailand zwischen 1782 und 1786 nach einem Projekt des Architekten Giuseppe Piermarini geschaffen wurde.

M003 Montanelli 2

Ferdinand Beneke in Brüssel

Sonntag, November 17th, 2019

Es ist schon fast ein Jahr her, dass Gabi und ich in Brüssel waren. Bei der Lektüre in Ferdinand Benekes Tagebüchern wurde ich durch folgende köstliche Beschreibung vom 20. August 1801 des Warandeparks an unseren Aufenthalt erinnert.

BRU 028

Nachdem ich mich sattsahm in dem Plan von B[rüssel] orientirt hatte, begann ich ganz allein meine tour de phantasie – Instinktmäßig wanderte ich recta via in den Park, u. verlohr mich in seinen labyrinthischen SchattenGängen. Es ist etwas eignes, mitten in einer großen geräuschvollen Stadt eine solche schöne Wildniß hinzuzaubern, deren Umfang groß genug ist, um in ihrer Mitte Plätze zu finden, wo man sich in die Einöde eines großen Waldes versetzt glaubt, nichts sieht, als Bäume, u. Gebüsche, nichts hört, als den Gesang der Vögel – Wahrlich, die Idée ist schön. Wer sie zuerst hatte, war kein gemeiner Mensch – Hier durchschneiden lange breite Gänge mit Fontänen, Statuen, u. Prospekten das Gebüsch. Dort verliert sich der WaldPfad in tiefe Gründe, wo man sich vollends von der Welt weit abgesondert glaubt. Plötzlich führt ein lichter Gang an – eine Reihe von Pallästen, an die gewühlvolle Gasse – Vier große prächtige Häuser Reihen umgeben den Park. Sie heißen izt rue de bellevue, I. de la liberté, r. d. l’egalité, r. d. la loi – Ich kann diese neuen Nahmen micht leiden. Einmahl profanirt man dadurch schon an sich die Sache, die man heben will, u. es ist wohl nichts lächerlicher, als, wenn es z. B. heißt, in der EheGasse ist ein Bordell, in der Demokratie Gasse kann man vor Bettlern nicht durchkommen, in der GesetzGasse wird viel gestohlen, u. in der Tugend Gasse hat man Jemanden todtgeschlagen.

BRU 024

BRU 026

Ich umging die alte imposante Kathedrale, die berühmte Gudula Kirche. Gotische Verzierungen bedecken die seltsam gestalteten Türme, u. man kann diesem großen Dom nicht leicht ohne lebhafte Erinnerung an die Vorzeit vorbeigehen.

BRU 044 St-Michel< BRU 043 St-Michel

Gabriele-Münter-Platz in Murnau

Dienstag, Oktober 8th, 2019

Wassily Kandinsky und Gabriele Münter zählen wohl zu den berühmtesten unter denen, die sich am südöstlichen Seeufer, im verschlafenen Örtchen Murnau, 1909 niederließen – und mit denen sich Murnau heute noch stolz schmückt. So willkommen waren die beiden Künstler mit ihren avantgardistischen Ideen und vielen Parties in dem oberbayerischen Marktflecken damals indes nicht.

Treppenbrunnen

Als es 1990 darum ging, im Ort einen Platz nach der berühmten Malerin zu benennen, gab es dafür nur eine knappe Mehrheit. Heute befindet sich auf dem Gabriele-Münter-Platz sogar ein Brunnen, der an die von Kandinsky bemalte Treppe im Münter-Haus erinnert. Die gesamte Brunnenanlage gibt den Grundriss der sogenannten „Russenvilla“ wieder, in der Kandinsky von 1909 bis 1914 mit Gabriele Münter wohnte und oft von ihren Malerfreunden Paul Klee, Alfred Kubin und August Macke besucht wurden. Allein der Name „Russenvilla“ lässt erahnen, wie fremd das Haus und seine Bewohner seinerzeit in Murnau empfunden wurden.
(mehr hier)

bemalte Treppe

Brunnen