Archive for the ‘JWD’ Category

Unterwegs im Mai (15)

Mittwoch, Juni 7th, 2017

Alfred Kubin und die Sammlung Prinzhorn

MRN 521

Alfred Kubin besichtigte 1920 die Prinzhorn-Sammlung. Er war begeistert. Er wünschte sich für diese Schätze eine ständige Ausstellung und meinte, dann könne von „dieser Stätte, wo gesammelt wurde, was Geisteskranke schufen, Geistesfrische ausströmen“.

Erinnert ihr euch an die Ausstellung „Das Wunder in der Schuheinlegesohle“ in Berlin?

Skorpion

Alfred Kubin, Skorpion

Unterwegs im Mai (13)

Montag, Juni 5th, 2017

Goethe im Hortus Palatinus des Heidelberger Schlosses

MRN 478

Die Stadt mit ihrer Lage und ihrer ganzen Umgebung hat, darf man sagen, etwas Ideales.
(Goethe)

MRN 475
Johann Wolfgang Goethe (David d’Angers, 1829)

Goethe hielt sich gerne im Heidelberger Schlossgarten auf, wo er z. B. 1779, begeistert von der zerstörten Wehrhaftigkeit des Schlosses, die Reste des gesprengten Krautturms zeichnete.
Im Schlossgarten lädt bis heute die opulente »Goethe-Marianne-Bank« aus den 20er Jahren zum Verweilen ein. Der bereits 65 Jahre alte Goethe hatte sich noch einmal verliebt und zwar in die etwa 35 Jahre jüngere und mit einem Frankfurter Freund verheiratete Marianne von Willemer.
(mehr hier)

Unterwegs im Mai (11)

Sonntag, Juni 4th, 2017

MRN 391

Das Klangschiff in Friedrichshafen

MRN 393

Der Stier aber, als er die geraubt, die er gewollt hatte, sprang vom Boden auf. Anfangs ging er ganz sachte mit der Jungfrau davon, doch so, daß ihre Genossinnen nicht gleichen Schritt mit seinem Gange halten konnten. Als er die Wiesen im Rücken und den kahlen Strand vor sich hatte, verdoppelte er seinen Lauf und glich nun nicht mehr einem trabenden Stiere, sondern einem fliegenden Roß. Und ehe sich Europa besinnen konnte, war er mit einem Satz ins Meer gesprungen und schwamm mit seiner Beute dahin. Die Jungfrau hielt mit der Rechten eins seiner Hörner umklammert, mit der Linken stützte sie sich auf den Rücken; in ihre Gewänder blies der Wind wie ein Segel; ängstlich blickte sie nach dem verlassenen Lande zurück und rief umsonst den Gespielinnen; das Wasser umwallte den segelnden Stier, und seine hüpfenden Wellen scheuend, zog sie furchtsam die Fersen hinauf Aber das Tier schwamm dahin wie ein Schiff; bald war das Ufer verschwunden, die Sonne untergegangen, und im Helldunkel der Nacht sah die unglückliche Jungfrau nichts um sich her als Wogen und Gestirne. So ging es fort, auch als der Morgen kam; den ganzen Tag schwamm sie auf dem Tiere durch die unendliche Flut dahin; doch wußte dieses so geschickt die Wellen zu durchschneiden, daß kein Tropfen seine geliebte Beute benetzte. Endlich gegen Abend erreichten sie ein fernes Ufer. Der Stier schwang sich ans Land, ließ die Jungfrau unter einem gewölbten Baume sanft vom Rücken gleiten und verschwand vor ihren Blicken. An seine Stelle trat ein herrlicher, göttergleicher Mann, der ihr erklärte, daß er der Beherrscher der Insel Kreta sei und sie schützen werde, wenn er durch ihren Besitz beglückt würde. Europa in ihrer trostlosen Verlassenheit reichte ihm ihre Hand als Zeichen der Einwilligung; und Zeus hatte das Ziel seiner Wünsche erreicht.
(aus: Gustav Schwabs Sagen des klassischen Altertums, Kap. 6 – Europa)

Gedenkstein Gustav Schwab

Unterwegs im Mai (10)

Freitag, Juni 2nd, 2017

MRN 116

Seltsame Eisenskulpturen an der Fahrradbrücke in Konstanz

Die Skulpturen des Freiburger Künstlers Jörg Siegele wurden anlässlich der Einweihung der Fahrradbrücke am 29. Juni 1991 im Heroseépark aufgestellt. Eine Skulptur fand jedoch ihren Platz nicht im Heroseépark, sondern auf der anderen Seite der Brücke auf einer kleinen Verkehrsinsel, die die Fahrradfahrer passieren, um in den angrenzenden Kreisel einzufahren.
Auf den aus Holz und Eisen gefertigten Stelen präsentieren sich dem Betrachter verschiedene Formen, deren Bedeutung sich nicht direkt erschließen lässt. Die Formen ähneln spitzen Schnäbeln, Hörnern, Krallen oder Tentakeln und lassen dem Betrachter viel Raum für eigene Assoziationen.

MRN 114

MRN 113

MRN 111

Unterwegs im Mai (9)

Freitag, Juni 2nd, 2017

MRN 195

Konstanzer Trichter

MRN 250

MRN 347

Auf dem Konstanzer Fischmarkt steht eine mehrere Meter hohe Skulptur, die den Konstanzer Trichter wörtlich nimmt: ein Blechtrichter in einem Betongestell.

Unterwegs im Mai (8)

Donnerstag, Juni 1st, 2017

FT 32

Schiffshebewerk Niederfinow

FT 44

FT 18

Unterwegs im Mai (6)

Montag, Mai 29th, 2017

MRN 331

Buchhornbrunnen in Friedrichshafen

MRN 333

MRN 334
Ja, sogar mit Seehasen!

Unterwegs im Mai (5)

Sonntag, Mai 28th, 2017

Die Imperia im Hafen von Konstanz

Ich geh durch die greise, nächtige Stadt,
will wissen, was Konstanz für Träume hat.
(Rilke)

Bei einem Stadtbummel habe ich mir eine Anthologie zum Konstanzer Konzil gekauft. Darin ist dieses Rilke-Gedicht und vor allem auch die Balzac-Story zur Kurtisane Imperia.

Liebl/Kopitzki (Hrsg.)
Die Gans ist noch nicht gebraten
600 Jahre Konstanzer Konzil – Ein Lesebuch

MRN 199

Meine Freundin, das Wildrösle, mit der ich schon viel von der Welt gesehen habe, dreht sich jedes Mal auf die jeweils andere Seite, wenn sie mit dem Katamaran von Friedrichshafen einfährt. Sie ist eben eine alte Konstanzerin von der Oberen Laube, ein Menschenschlag, den es fast schon nicht mehr gibt, und von Kunst versteht sie wohl auch etwas; aber nicht, weil sie Kunst studiert hat und Kunstgeschichte.
(aus: Arnold Stadler, Es war kein Liebeskonzil; erschienen bei Rast/Berlin 2013)

MRN 255

Unterwegs im Mai (4)

Sonntag, Mai 28th, 2017

Ich bin wieder da. Es wird Zeit, dass ich mein Spatenrecht an diesem Blog wieder wahrnehme.

Keen nich will dieken, de mutt wieken

„Keen nich will dieken, de mutt wieken“ von Frijo Müller-Belecke in Otterndorf

Unterwegs im Mai (3)

Donnerstag, Mai 18th, 2017

Kunstgrenze Konstanz – Kreuzlingen (Johannes Dörflinger)

MRN 192

MRN 191

MRN 161