Archive for April, 2012

Happy New Fear

Montag, April 16th, 2012

7. Berlin Biennale

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Wie kann sich eine schriftliche Aussage verändern, je nach nachdem in welchem Kontext sie steht. Was passiert mit Wahlkampfslogans der Volksparteien, wenn sie ihrem Kontext entnommen sind und in Verbindung mit dem Logo der 7. Berlin Biennale auf einem Schaufenster erscheinen?
(hier)

Mädchenschule

Sonntag, April 15th, 2012

Ein lichter, heller, eleganter Bau der Neuen Sachlichkeit: Die Jüdische Mädchenschule in Berlin-Mitte ist architektonisch wieder das, was sie ursprünglich einmal war. In dem Gebäude öffnen Ableger der Galerien Eigen + Art und Camera Work.
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In der ehemaligen jüdischen Mädchenschule

Seelenküche

Samstag, April 14th, 2012

Seelenküche

Jim Morrison

Die Seelenküche, ein kleines orangefarbenes Holzhäuschen, liegt zwischen Gartenkolonien und Waldstücken im Königsheideweg. Die Gäste sitzen an dunkelbraunen Holztischen oder der liebevoll verzierten Theke. Ein wenig erinnert die Einrichtung an eine Vereinskneipe. Doch statt Pokalen und Wimpeln hängen an den Wänden Fotos und Gedichte von Jim Morrison. Eines der Fotos zeigt ihn 1968 in einem Frankfurter Fotostudio, ein anderes in seinem blauen Ford Mustang. Die Fotos sind Sammlerstücke, sagt Jürgen Schuschke: „Viele sind aus der Privatsammlung von Rainer Moddemann. Er ist der Herausgeber vom Doors Ouarterly Magazine und ein Freund von mir. Rainer hat die Doors noch persönlich getroffen. Seine Fotos hat bisher kaum jemand gesehen.“ Auszüge aus Jims Notizbuch, den Polizeibericht über seinen Tod, ein Originalautogramm von Ehefrau Patricia Kennealy und ähnliches kann man in der Seelenküche bestaunen. Oder einfach den Songs der Band lauschen.
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Der Himmel über Berlin

Freitag, April 13th, 2012

Triptychon

„Der Himmel über Berlin ist nicht teilbar“. Den Satz notierte die Malerin Annemirl Bauer 1980 zu ihrem bewegenden Altarbild. Sie nannte es einfach nur „Triptychon“ und hatte sich gewünscht, dass es in der Marienkirche am Alex hängen sollte, gerade weil es ein Ankauf des Magistrats gewesen ist. Natürlich gelangte der Altar niemals an den Ort, für den er gemalt war. Und auch sonst hing er nirgendwo in der Öffentlichkeit, genauso wenig wie die anderen Bilder.
(I. Ruthe hier)

Annemirl Bauer

Mühleninsel-Brücke

Donnerstag, April 12th, 2012

Froschmann

Bald kommt man trockenen Fußes zur Mühleninsel: Mühleninsel-Brücke

Frühling?

Es war still geworden um den geplanten und viel diskutierten Bau einer Brücke zur Mühleninsel in Königs Wusterhausen. Doch nun wird es ernst. [Anfang April] haben die Bauarbeiten für die neue Verbindung zwischen Bahnhofstraße und Mühleninsel begonnen. Schräg gegenüber vom Wurst-Imbiss werden in den nächsten Tagen einzelne Bäume entfernt und Büsche umgesetzt, um Platz und Baufreiheit zu schaffen.
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Grüne Notte

Nach vorn

Dienstag, April 10th, 2012

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Alejandra Ruddoff, 2002

„Nach Vorn“ – eine Plastik findet ihren Platz

Reliefs in der Mauerstraße

Montag, April 9th, 2012

Relief

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Reliefs am Gebäudekomplex der Deutschen Bank, hier einige Abbildungen früherer Gebäude. Interessant die Gestaltung des Haupteingangs um 1930 mit den oben abgebildeten Reliefs.

Baselitz in der Villa Schöningen

Sonntag, April 8th, 2012

„Baselitz aus der Sammlung Baselitz – Die Berliner Jahre“ – Villa Schöningen.
Vom 4. Februar bis 1. August 2012

Dach

21 zum Teil bislang noch nie öffentlich gezeigte frühe Werke von Georg Baselitz sind … in der Villa Schöningen in Potsdam zu sehen. Sie stammen hauptsächlich aus den Anfangsjahren des Künstlers in Berlin, wo er von 1956 bis 1962 studierte. „Es lag an meiner Schüchternheit und Scham. Ich war mir nicht sicher, ob sie etwas taugen“, begründete der gerade 74 Jahre alt gewordene Baselitz seine Entscheidung, über Jahrzehnte diese Gemälde aus seinem Privatbesitz nicht öffentlich zu präsentieren.
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Blick von der Villa Schöningen

Skandale gehören zur Kunstrezeption wie das Pigment zur Farbe. Der Skandal zeigte, auch in diesem Fall, dass Baselitz einen Nerv getroffen hatte. Der Skandal ist eine andere Form von Kompliment.
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Nike, Wieland Förster

Art and Press

Samstag, April 7th, 2012

Drckmaschine

Die stillende Muttergottes
Was mit Medien

14. April 2010
Olaf Metzel

Sie haben alles aufgefahren,was Rang und Namen hat. Die Austellung „Art and Press“ im Berliner Martin-Gropius-Bau war von vornherein als Blockbuster angelegt, der die Besucher in Scharen anziehen soll. … Zum wissenschaftlichen
Beirat gehören unter anderem Götz Adriani, Heiner Bastian und der britische Starkurator Norman Rosenthal. Philosph Peter Sloterdijk hat die Eröffnungsrede gehalten.
Und dann erst die Künstlerliste: Ai Weiwei,Joseph Beuys, Andy Warhol, Gilbert & George,Douglas Gordon, Andreas Gursky, Damien Hirst,Anselm Kiefer, Yves Klein, Jonathan Meese, Sigmar Polke, Gerhard Richter, Julian Schnabel und Günther Uecker sind nur einige der klangvollen Namen, die unter den 56 Positionen zu finden sind.
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Diktatur der Kunst

Donnerstag, April 5th, 2012

Diktatur der Kunst

Jonathan Meese
Ausgewählte Schriften zur Diktatur der Kunst

„Demokratie will, dass wir immer spitzfindiger werden“, sagt Meese mit fieberhaft flackerndem Blick, und man würde sich nicht wundern, wenn er zur Betonung einzelner Silben mit der Faust auf den Tisch hauen würde. „Wir sollen uns verzetteln. Demokratie schwört uns ein: Sei nicht nur Schotte, sondern sei auch noch Vegetarier, trage immer nur Öko und liebe nur rothaarige Frauen. Das wird immer separatistischer. Das führt doch zu nichts! Wenn wir endlich sachlich der Führung der Kunst dienen, dann wird alles geil.“
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