Archive for Mai, 2012

Oskar und Arno Rink

Donnerstag, Mai 31st, 2012

In der Circle Culture Gallery: Oskar Rink und Arno Rink

Der Maler Arno Rink war Lehrer von Neo Rauch und gilt als Wegbereiter der Neuen Leipziger Schule, seine 31-jährige Tochter – sie nennt sich Oskar – geht als Künstlerin eigene Wege. Jetzt stellen sie zum ersten Mal gemeinsam aus.
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Maler und Modell
Arno Rink, Maler und Modell; 1986/87
(X. Kunstausstellung der DDR, Dresden 1987/88)

Nun also die Quadratur des Kreises (Berliner Zeitung)

Unterschiedlicher kann das Bildermachen kaum sein wie bei den beiden Rinks. Er drückt Tiefe und melancholische Schwere, noch im sinnlichsten Frauenkörper aus. Sie tritt allem Ernsten mit spielerischer, ironischer Dekonstruktion entgegen, …

Pylades & Orestes

Mittwoch, Mai 30th, 2012

Freundschaftstempel im Park Sanssouci

Lesen

Eine Apotheose der Wilhelmine von Bayreuth bedeutet ihre Darstellung als überlebensgroße Sitzstatue in einer Rundbogennische an der rückwärtigen schmalen Wandfläche. Ihr nackter Fuß ruht auf einem vierbeinigen Schemel und lädt nach dem Vorbild antiker Götterstatuen zur Verehrung ein. Das Haupt neigt sich huldvoll dem Betrachter zu, das auf dem Schoß ruhende Buch steht als Attribut für die Beschützerin der Wissenschaften. Die Statue stammt aus der Werkstatt der Bildhauerbrüder Johann David und Johann Lorenz Wilhelm Räntz. Als Vorlage für die Figur aus Marmor diente ein Gemälde des Porträt- und Hofmalers Antoine Pesne.
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Pylades

Orestes

Orest war Agamemnons und der Klytämnestra Sohn, ein berühmter Held der griechischen Tragiker. Als Agamemnon aus dem trojanischen Kriege zurückkehrte, wurde er von seiner treulosen Gattin und ihrem Verbündeten, Aegisthos, ermordet. Auch Orest würde ein gleiches Schicksal erfahren haben, hätte nicht Elektra, seine Schwester, ihn gerettet, und mit seinem Aufseher zu Strophios, dem Könige zu Phokis, gesandt, welcher sein Oheim war. Bald einte das Band der zärtlichsten und innigsten Freundschaft ihn mit Pylades, dem Sohne seines Oheims.
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Herakles & Philoktetes

Dienstag, Mai 29th, 2012

Freundschaftstempel im Park Sanssouci

Herakles

Philoktetes (Philoktet), Sohn von Poias und Gefährte von Herakles, setzte endlich den Scheiterhaufen auf dem Berg Oite (Öta) in Brand, auf dem der von Schmerzen gequälte Herakles sich verbrennen lassen wollte, den aber niemand anzünden wollte. Dafür übergab Herakles ihm vom Scheiterhaufen herab seinen Bogen und die unüberwindlichen Pfeile.
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Philoktetes

Zurück aus dem Urlaub (VIII): Bernardo Bellotto

Montag, Mai 28th, 2012

Bellotto
Dresden vom rechten Elbufer unterhalb der Augustusbrücke

In der ersten Dresdner Zeit (1747–1758) perfektionierte Bellotto die Kenntnisse, die er in seiner Ausbildungszeit und während seiner Reisen durch Italien erworben hatte. Er ergänzte sein Können durch das Studium der holländischen Kunst in der kurfürstlichen Sammlung und wandte es in der Anfertigung mehrerer Vedutenzyklen in königlichem Auftrag an. Ein Hauptzyklus von 14 Dresdner Ansichten, der sich noch heute in der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden befindet, entstand bis 1754.
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Zurück aus dem Urlaub (VII): Lilienstein-Blicke

Sonntag, Mai 27th, 2012

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Ebenheit

Der Lilienstein ist einer der markantesten Berge in der Sächsischen Schweiz in Sachsen. Der Lilienstein ist der einzige rechtselbische Tafelberg und stellt das Symbol des Nationalparks Sächsische Schweiz dar.

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Bad Schandau

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Kurort Rathen

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Euryalos & Nisos

Samstag, Mai 26th, 2012

Freundschaftstempel im Park Sanssouci

Euryalos

Unter dem troianischen Heere befanden sich zwei kühne Jünglinge: Nisos und Euryalos. Nisos, ein Sohn des Hyrtalos, einer der besten Speerwerfer und Pfeilschützen, hatte sich aus dem Idagebirge an den auswandernden Helden angeschlossen. Euryalos war der schönste unter allen teukrischen Knaben, und der erste Flaum der Jugend sproßte ihm um die Wangen. Beide waren durch die innigste Freundschaft verbunden, stürzten sich immer zusammen in die Schlacht und hüteten auch jetzt eines der Tore, nebeneinander Wache haltend.
(weiter gehts bei Gustav Schwaab, hier)

Nisos

Do not walk outside this area

Freitag, Mai 25th, 2012

Roman Ondák: »Do not walk outside this area«, Deutsche Guggenheim Berlin

Für die spektakulärste Arbeit dieser Ausstellung ließ Ondák in Holland den riesigen Flügel einer Boeing 737-500 absägen und ihn passgenau in einen Raum der Ausstellungshalle einfügen. Der Besucher darf nun über eine kleine Treppe auf den Flügel hinaufsteigen und ihn dann als Brücke auf dem Weg in den nächsten Raum benutzen. Es ist einer jener großen Flügel, auf denen mit einer schwarzen Linie eine Grenze markiert ist und die Anweisung steht: »Do not walk outside this area«.Wie oft hat man diesen Satz beim Blick aus dem Flugzeugfenster schon gelesen? Wie oft hat man sich gefragt, wer auf diesem Flügel überhaupt herumlaufen darf. Und was genau das »outside«der schwarzen Linie so verboten macht.(mehr hier)

Roman Ondak

Urlaubsnotizen1
Handy-Zeichnungen, mitue, 2010

First Aid Station

Donnerstag, Mai 24th, 2012

First Aid Station

Aya Ben Ron bei AANDO FINE ART (First Aid Station) und im Medizinhistorischem Museum (A Voyage to Cythera)

Zurück aus dem Urlaub (VI): Holzschliff

Mittwoch, Mai 23rd, 2012

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Friedrich-Gottlob-Keller-Büste von Joachim Stenker, 1951

In Kellers handschriftlichen Aufzeichnungen, die er in Form eines Ideenbüchleins führte, findet sich 1841/42 die Idee „Papier zu fertigen, von Holzfasern, welche durch Friction erzeugt werden“. Bei der Umsetzung dieser Idee erinnerte er sich an Wespennester, die aus eingespeichelten Holzfaserstoffen bestehen. Ende 1843 gelang Keller aus einer Mischung von fein geschliffenen Holz und Lumpen die Papierherstellung.
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Broken Heroes

Dienstag, Mai 22nd, 2012

Patricia Waller in der Galerie Deschler

Sandmann

„Sandmännchen“ – Die ständige Beanspruchung (Nachtschicht) und die Verantwortung für die Träume der Kinder führen durch tägliche Wiederholung zu einem Hinterfragen seiner Tätigkeit und schließlich in tiefe Depressionen, und er begeht – wie könnte es anders sein – mit Schlaftabletten Selbstmord.

Daneben

Ach, Wilhelm! – Daneben!

Broken Hero

„Pu, der Bär“ – Das heutige weltweite Pu-Bild ist vom Disney-Merchandising geprägt, das mit seinen Comics, Stofftieren und anderen Artikeln nach dem Erwerb aller Rechte an Pu dem Bären im Jahr 1998 sofort dazu übergeht, die Charaktere nach Akzeptanzüberlegungen umzugestalten. Dies stürzt Pu in eine tiefe Existenzkrise und eines Tages wird er erhängt aufgefunden. Ob es Mord oder Selbstmord war, bleibt ungeklärt.

Gehäkelte Grausamkeiten