Archive for März, 2017

Kommunale Galerien in Berlin (15)

Mittwoch, März 22nd, 2017

WERTE_GEMEINSCHAFT in der Galerie Schwartzsche Villa

UnterwerfungUnterwerfung (Michi Schneider, 2016)

Schwartzsche Villa 1

Schwartzsche Villa 2

Mosaiken im Untergrund

Dienstag, März 21st, 2017

Die Mosaiken im byzantinischem Stil im U-Bahnhof Richard-Wagner-Platz wurden aus dem ehemaligen Vergnügungsetablissement und Hotel Bayernhof an der Potsdamer Straße (Architekt: Wilhelm Walther, erbaut 1903) vor der Sprengung 1975 ausgebaut.

Wolfram von Eschenbach
Wolfram von Eschenbach

Walther von der Vogelweide
Walther von der Vogelweide

Der St. Georg Brunnen stand im Hof des Hotels Bayernhof. Der namensgebende bronzene St. Georg fehlt leider, der wurde nach Kriegsende geklaut. Der Brunnen wurde 1980 restauriert (ohne St. Georg zu ersetzen) und steht jetzt auf dem Hindemithplatz.

St-Georg-Brunnen

WEEK 103

Samstag, März 18th, 2017

Anschein

ANSCHEIN von MAIK TERIETE

Bei dem von Stefanie Seidl im Juni 2010 gegründeten Projekt handelt es sich um einen Projektraum, der Künstlern ein großes Schaufenster in exponierter, gut frequentierter Lage in Berlin-Mitte zur Verfügung stellt. Der bis spät in die Nacht beleuchtete, auffällige, hohe Schaufensterraum kann als eine Art öffentliche Bühne betrachtet werden, auf der die Künstler eine für ihre Arbeit repräsentative Installation für eine breite Öffentlichkeit inszenieren können. Durch die einseitige Ausrichtung zum öffentlichen Raum funktioniert BERLIN-WEEKLY somit als künstlerische Intervention im Stadtraum über das Format Schaufenster. Im Gegensatz zur Museumsvitrine, die Kulturgeschichte rückwärts archiviert, zeigt das Schaufenster Kulturgeschichte, die noch geschrieben wird.
Berlin-Weekly funktioniert im öffentlichen Raum gleichermaßen wie als Internetplattform.

S_AKE

Freitag, März 17th, 2017

20170317 01
Mikros (Detail), 2006

Oliver van den Berg bei Kuckei + Kuckei

Mauerdenkmal

Mittwoch, März 15th, 2017

RumB 20170315 01

Zur Erinnerung an die Maueröffnung am 9. November 1989
errichtet anlässlich des 20. Jahrestages im November 2009
(Bildhauerin Kerstin Becker)

RumB 20170315 04

Wühlen im Kunstspaziergangsarchiv (4)

Dienstag, März 14th, 2017

Unter den Linden waren vom 27. bis 29. August 2004 neun Großplastiken von Armel Reau zu sehen, darunter: ISLAND.

Island

Island

In sechs Metern Höhe auf einem Sessel am Pariser Platz sitzend hat man bestimmt eine andere als die gewohnte Sicht auf Berlins Prachtmeile Unter den Linden zwischen Brandenburger Tor und Schlossplatz. Doch darum geht es dem Aktionskünstler Armel Réau, der die Riesensessel-Plastik dort aufstellen lässt, nicht. „Mit dem Rücken zum Brandenburger Tor in Richtung Schlossplatz ist das Individuum auf dem Sessel umgeben von seiner bürgerlichen Freiheit“, erklärt Réau.
(hier und mehr hier)

Der Harmonikaspieler im Bellevue-Park

Montag, März 13th, 2017

Bellevue-Park 03

Bellevue-Park 05

Im südlichen sowie im südwestlichen Bereich des Bellevue-Parks befinden sich je eine Stieleiche, die als Schönheiten in der Naturdenkmalliste eingetragen sind. Im Jahr 1966 weihte die Verwaltung im südöstlichen Teil die bronzene Statue von Hans-Detlev Henning mit dem Titel Harmonikaspieler ein.

Bellevue-Park 06

Denkmal für die Notstandsarbeiter

Freitag, März 10th, 2017

Der Fritz-Schloß-Park ist ein Park im Berliner Ortsteil Moabit des Bezirks Mitte. Den Trümmerfrauen zu Ehren befindet sich im Park ein Relief von Alfred Frenkel mit der Aufschrift: „Den Notstandsarbeitern zum Dank“.

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Als 1955 die Beseitigung der Trümmer vom ehemaligen Kasernengeländes im Karree Rathenower, Krupp-, Lehrter- und Seydlitzstraße im Bezirk Tiergarten beendet und ein neuer Park (der heutige Fritz-Schloß-Park) entstanden war, wurde ein großer Kalkstein, der bei den Räumungsarbeiten gefunden worden war und auf dem der Bildhauer Alfred Frenkel ein Relief gestaltet hatte, mit dem Titel „Denkmal für die Notstandsarbeiter“ am Parkeingang enthüllt.

Hell’s Bells im Moloch der Wesenspräsenz

Donnerstag, März 9th, 2017

John Bock

John Bock in der Berlinischen Galerie

BG 3

Rechts dreht sich ein Topflappen über einem schwarzen Lederstiefel. Links liegt eine Steinskulptur am Boden mit dem Kopf in einem Pappkarton. Kaum haben die Besucher die Ausstellungshalle betreten, werden sie verschlungen von John Bocks Chaos-Kosmos aus Splatter-Movies und grotesk verzerrten Mythen.
(mehr hier)

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Parallel zur Ausstellung findet im IBB-Videoraum der Berlinischen Galerie die Deutschlandpremiere von Hell’s Bells, dem neuesten Spielfilm von John Bock, statt. In den Hauptrollen sind Bibiana Beglau, Lars Eidinger, Laurenz Leky und Frank Seppeler zu sehen. Der Film zitiert das Genre des Westerns und sein klassisches Figurenpersonal. Und doch gibt er sich aufgrund der hintergründig-absurden Handlung und der skulpturalen, von John Bock gestalteten Objekte, unmittelbar als Werk des Künstlers zu erkennen.
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Schreitender (neu eingefärbt)

Mittwoch, März 8th, 2017

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Eine Skulptur von Hans Haffenrichter im Park am Karlsbad.