Archive for Oktober, 2019

Im Schinkel-Pavillon

Freitag, Oktober 18th, 2019

Ground Zero

Ground Zero

Die ausgestellten Skulpturen und Malereien wurden von Christopher Kulendran Thomas in Sri Lanka bei einer der neu entstandenen Galerien für zeitgenössische Kunst erworben und als ‘Show-in-Show’ im Schinkel Pavillon installiert.
(mehr hier)

Claude Mirrors: Victor Man, Jill Mulleady, Issy Wood

A Claude glass (or black mirror) is a small mirror, slightly convex in shape, with its surface tinted a dark colour. Bound up like a pocket-book or in a carrying case, Claude glasses were used by artists, travelers and connoisseurs of landscape and landscape painting.

Claude Mirrors

Claude Mirrors is a story of decapitated truths of identity, of dark and cryptic worlds and hallucinatory tableaux that Victor Man, Jill Mulleady and Issy Wood pull us into. None of the three painters allow for a clear reading of their work – the powerful nature of their paintings lays within these coats of abstraction which hold up the uncertainty instead of resolving it. What is so captivating about their works is that they all privilege mood over narrative, focusing on the powerful ambience, comparable to that seen in the slow horror genre.
(mehr hier)

Claude Mirrors

Garten der irdischen Freuden

Mittwoch, Oktober 16th, 2019

Die Ausstellung „Garten der irdischen Freuden“ im Gropius Bau versucht, mit den Mitteln der Botanik das Chaos der Welt zu verstehen.
(Birgit Rieger im Tagesspiegel)

Garten
Yayoi Kusama

Ich glaube, dass Menschen die Welt nur durch die Linse der Abstraktion verstehen können. Der Garten ist eine Abstraktion der Natur und damit ein Mittel, sich mit der Welt auseinanderzusetzen. In der Tat hilft dir der Garten beim Denken.
(Taro Shinoda)

Vater und Sohn

Samstag, Oktober 12th, 2019

Johann Gottfried Schadow
Johann Gottfried Schadow

Felix Schadow
Felix Schadow

Sugar

Donnerstag, Oktober 10th, 2019

Sugar

Bjorn Melhus: Free Update

Gabriele-Münter-Platz in Murnau

Dienstag, Oktober 8th, 2019

Wassily Kandinsky und Gabriele Münter zählen wohl zu den berühmtesten unter denen, die sich am südöstlichen Seeufer, im verschlafenen Örtchen Murnau, 1909 niederließen – und mit denen sich Murnau heute noch stolz schmückt. So willkommen waren die beiden Künstler mit ihren avantgardistischen Ideen und vielen Parties in dem oberbayerischen Marktflecken damals indes nicht.

Treppenbrunnen

Als es 1990 darum ging, im Ort einen Platz nach der berühmten Malerin zu benennen, gab es dafür nur eine knappe Mehrheit. Heute befindet sich auf dem Gabriele-Münter-Platz sogar ein Brunnen, der an die von Kandinsky bemalte Treppe im Münter-Haus erinnert. Die gesamte Brunnenanlage gibt den Grundriss der sogenannten „Russenvilla“ wieder, in der Kandinsky von 1909 bis 1914 mit Gabriele Münter wohnte und oft von ihren Malerfreunden Paul Klee, Alfred Kubin und August Macke besucht wurden. Allein der Name „Russenvilla“ lässt erahnen, wie fremd das Haus und seine Bewohner seinerzeit in Murnau empfunden wurden.
(mehr hier)

bemalte Treppe

Brunnen

Konzeptkunst mit Humor

Montag, Oktober 7th, 2019

Kindl 3

Zu Fuß besuchten wir das Kindl- Zentrum für zeitgenössische Kunst, auch um uns an diesem schönen Blick über Berlin zu erfreuen.

Kindl 2

Das Kindl – Zentrum für zeitgenössische Kunst zeigt Werke der Berliner Künstlerinnen Natalie Czech und Friederike Feldmann.

Während Feldmanns Malereien und Zeichnungen wie Handschriften anmuten, die sich nicht lesen lassen, kombiniert Czech in ihren Fotografien Text- und Bildelemente, um sie auf ihr poetisches Potenzial hin zu untersuchen. Während Feldmann Schriftbilder aus ihrem Duktus und Gestus heraus jenseits der Lesbarkeit entwickelt, konstruiert Czech hochkomplexe Textbilder, die auf unterschiedlichen Bild- und Textebenen gesehen und gelesen werden wollen. Gemeinsam ist beiden ein bild- und sprachanalytischer Ansatz, der auf René Magritte und Stephane Mallarmé zurückgeht.
(Dorothea Zwirner im Tagesspiegel)

A poet's question by David Anton (Bowie)
Natalie Czech

Headlines
Friederike Feldmann

Politik des Raums im Neuen Berlin

Freitag, Oktober 4th, 2019

Die Ausstellung 1989–2019: Politik des Raums im Neuen Berlin skizziert die urbanistische und architektonische Entwicklung vom vermeintlichen „Ende der Geschichte“ her: Wie ist Berlin zu dem geworden, was es heute ist?

Autobahn 2

Estrel

Eine Stadt: Stein, Beton, Asphalt. Unbekannte, Denkmäler, Institutionen.
Megalopolis. Sich polypenartig ausdehnende Städte. Verkehrsadern. Menschenmengen.
Ameisenhaufen?
Was ist das Herz einer Stadt? Die Seele einer Stadt? Warum sagt man, daß eine Stadt schön ist oder daß eine Stadt häßlich ist? Was ist schön und was ist häßlich an einer Stadt? Wie lernt man eine Stadt kennen? Wie lernt man seine Stadt kennen?
(Georges Perec – Träume von Räumen)

Panorama

Donnerstag, Oktober 3rd, 2019

Bettina Pousttchi ist die fünfte Künstlerin, die für das 20 Meter hohe Kesselhaus des KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst eine spezifische Arbeit entwickelt hat. Die jeweiligen Interventionen zeigen ein eindrückliches Spektrum künstlerischer Antworten auf die räumliche Ausgangslage: Nach Roman Signer mit seinem kopfüber hängenden Flugzeug Kitfox Experimental, David Claerbout mit der auf tausend Jahre angelegten Echtzeitprojektion Olympia, Haegue Yang mit ihrer zentral aufgehängten Jalousien-Installation Silo of Silence – Clicked Core und der mehrteiligen, mitten im Raum stehenden Skulptur Plateau mit Halbfigur von Thomas Scheibitz, montiert Bettina Pousttchi ihre Arbeit Panorama direkt an den Wänden des Kesselhauses.

Panorama

Panorama

To Catch a Fish with a Song

Dienstag, Oktober 1st, 2019

To Catch a Fish with a Song: 1964–Today entsteht in Zusammenarbeit mit dem Centre d’Art Contemporain Genève. Mit rund fünfzig Werken liefert die umfassende Retrospektive in den KW einen Überblick über Hreinn Friðfinnssons Schaffen, das sich mittlerweile über ein halbes Jahrhundert erstreckt. Es ist zudem die erste institutionelle Einzelausstellung des isländischen Künstlers in Deutschland.

Hreinn Fridfinnsson

In the early 1970s, the Icelandic artist Hreinn Friðfinnsson (b. 1943, Iceland) placed an advert in a Dutch art magazine asking people to send him their secrets. By posing as a collector of secrets, the artist would, he thought, allay suspicions that he had any ulterior motive in using or revealing privileged information that might come his way. It is like something from a novel by José Saramago, or an urban myth or rumour. The secret, Fridfinnsson may be telling us, is that there isn’t one. His art, on the other hand, is an invitation to imagine that there might be. (here)

Hreinn Fridfinnsson