Schädel

Er starrt uns aus tiefen, verschatteten Höhlen an, scheint zu grinsen. Sein Gelächter ist unheimlicher als das der Lebenden. Wir erkennen uns in ihm wieder, doch er bleibt uns fremd, der Totenschädel. Dieses Gehirngefäß bezeichnet das Grauen schlechthin, weil er uns so nahe steht. Unter unsere Kopfhaut können wir zwar nicht schauen, aber über die Jahrtausende der Menschheitsentwicklung kristallisierte sich das Gebilde aus Knochen zum Kernsymbol für Tod und Vergänglichkeit vieler Kulturen – bis heute.
Derzeit erfreut er sich profaniert wieder absoluter Beliebtheit.
(Matthias Weiß zum uralten Motiv des Totenschädels in der Kunstzeitung 147/November 2008)

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Klosterruine

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