Gabriele-Münter-Preis 2017

April 7th, 2017

20170407 01

Eine Ausstellung zum Gabriele-Münter-Preis 2017 in der AdK am Hanseatenweg. Die Preisträgerin in diesem Jahr heißt Beate Passow.

Vor einem Bild von Günter Fruhtrunk

April 5th, 2017

Günter Fruhtrunk

Grisebach zeigt Fruhtrunk mit einem Gedicht von Gomringer

Eugen Gomringer

The Haus

April 4th, 2017

Dem leerstehenden Gebäude in der Nürnberger Straße unweit des Kurfürstendamms und direkt neben dem Crowne Plaza Hotel wird mit dem Streetart-Projekt The Haus ein letztes Mal neues Leben eingehaucht und richtet sich mit der Ausstellung an alle Kunstinteressierten in der Hauptstadt. Das Besondere an The Haus ist auch: Das Gebäude wird im Juni 2017 mitsamt der Ausstellung abgerissen.
(mehr hier)

BerlinArtBang

Seht ihr die Schlange Kunstinteressierter? Das war heute gegen 11.30 Uhr am The Haus. Anstehen ist nichts für uns. Wir versuchen es ein anderes Mal und trösten uns mit einigen in Berlin, Eberswalde und Leipzig gesehenen Arbeiten.

20161023_21

20161017 02

EA17 10

Spaz035 21

Fassade

Fassade02

There is something

Fassade

In der, laut Kollektiv, „größten Urban Art Gallery der Welt“, verteilen sich die Künstler_innen über die Stockwerke, erobern sich ihre „Spaces“. Von diesen gibt es, auch für die Presse, keine Fotos, nur kleine „Teaser“. Die Besucher_innen sollen sich von den Raumkonzepten selbst ein Bild machen. Auch in der Ausstellung, die am 1. April eröffnet wird, gibt es ein absolutes Fotografier-Verbot. Alle Geräte werden eingesammelt – „digitales Fasten“ nennen es das Kollektiv. Dokumentiert wird das Projekt mit THE BOOK, dessen Veröffentlichung zeitgleich mit der Eröffnung geplant ist und ebenfalls der Refinanzierung dienen wird.
(mehr hier)

Hankels Ablage

April 3rd, 2017

Hankels Ablage

Hankels Ablage so nah, so fern

Hankels Ablage

Große gleichmäßige Stille

April 2nd, 2017

Große gleichmäßige Stille

Es dämmerte zusehends, und ein leichter Wind hauchte vom Meer, dessen Gegenströmung eingesetzt hatte, auf das niedrige Vorgebirge. Den ganzen Tag über hatte das Meer sich zur großen gleichmäßigen Stille weiter geglättet, unter einem Schirokko, der ohne die geringste Veränderung seit dem Aufbruch von Neapel angedauert hatte: aus Ost, aus West und Ost, gestern, heute und morgen, dazu das mattmatte Wogen der grauen, der silbernen oder der ehernen Welle, die sich wiederholte, so weit das Auge reichte.
(Stefano d’Arrigo in HORCYNUS ORCA)

Jaguars and electric eels

April 1st, 2017

JSC 1

Jaguars and electric eels – Eine Ausstellung in JSC Berlin

Zwischen 1799 und 1804 bereiste der junge Naturforscher Alexander von Humboldt (1769–1859) in zwei Expeditionen zum ersten Mal den amerikanischen Kontinent. Der abenteuerlichste Abschnitt seiner Reise war die Fahrt auf dem Orinoco bis zum Rio Negro in Venezuela. Der Bericht über diese Reise legte damals den Grundstein für eine ganzheitliche Betrachtung der Natur, die ihrer Zeit weit voraus war. Als erster Forscher verdeutlichte von Humboldt, wie die Naturkräfte, belebt und unbelebt, zusammenwirken. 1853 wurden diese ersten Aufzeichnungen von der Neuen Welt unter dem Titel Jaguars and electric eels als Ausschnitt aus den Personal Narrative of a Journey to the Equinoctical Regions of the New Continent als Sonderausgabe veröffentlicht.
(aus dem Katalog)

JSC3
Besucher vor der Sturtevant Video-Installation Finite/Infinite

Reliefs an der Grünstraßenbrücke

März 31st, 2017

Brücke

Der Berliner Architekt Richard Wolffenstein entwarf das Aussehen der festen Gewölbebrücke, der Bildhauer Ernst Westphal gestaltete auf beiden Seiten Reliefs, die Szenen des damaligen Alltags und Jugendstil Ornamente wie Schnecken, Wasserpflanzen und Fische zeigen. Ein figürliches Relief warnt vor den Gefahren des Flusses: eine vierköpfige Menschengruppe hilft einem in das Wasser Gefallenen, ein anderes stellt Wäscherinnen am Fluss dar, die auch mit dem Weitererzählen von Neuigkeiten beschäftigt sind. Es ist auch möglich, dass der Bildhauer mit diesem Sujet auf die nahe gelegene Wäscherei von Wilhelm Spindler (1810–1873) anspielte. Spindler betrieb im Spindlershof (zwischen Wall- und Neuer Grünstraße) eine sehr bekannte Wäscherei und Färberei, bevor er in das Randgebiet von Berlin umsiedelte. Die großen Sichtflächen der Brücke sind mit Muschelkalk verblendet. Beiderseits am Brückenscheitel gibt es zur Spree hin je ein Bärenwappen.
(Wikipedia)

Brücke

Brücke

MNP in der Klosterruine

März 30th, 2017

Kloster 1

CREATURES – Installation von Maria & Natalia Petschatnikow in der Klosterruine

MNPs Serie „Forschungslabor“ verweist auf phantasie- und humorvolle Weise auf Parallelen zwischen Kunst und Wissenschaft. Die runden, pelzigen Kreaturen in unterschiedlichen Größen und natürlichen Farben könnten geklonte Organismen der Zukunft oder eine unbekannte Spezies aus längst vergangen Zeiten sein. Für die Ausstellung haben die Künstlerinnen die Fellbälle in den Außenraum der Ruine der Klosterkirche platziert. Beobachten kann man diese künstlichen Kreaturen durch das geschlossene Eingangstor der Ruine, das uns den Ort als eine Art Käfig wahrnehmen lässt. CREATURES experimentiert mit dem Raum der Kirchenruine des mittelalterlichen Klosters und bewegt sich auf dem schmalen Grat zwischen Fiktion und Realität. Die Installation verweist auf den gegenwärtigen Zustand des Baudenkmals in einer Situation des Umbruchs, die sich auch als eine Art öffentliches Forschungslabor oder Zukunftswerkstatt beschreiben lässt.
(so steht es hier)

Märzenbecherduft

März 29th, 2017

Frühling in der Galerie Alte Schule Adlershof

20170329 02

20170329 01
Joachim Böttcher

Matthäuskirche in Steglitz

März 28th, 2017

20170322 01

Die evangelische Matthäuskirche wurde von 1876 bis 1880 als Ersatz für die zu kleine und baufällige Dorfkirche Steglitz im Berliner Ortsteil Steglitz errichtet.

20170322 02

Bis zum Frühjahr des Jahres 1881 stand die kleine Feldsteinkirche an seinem Platz an der heutigen Schloßstraße. Dann wurde sie abgerissen. Schon 1854 wurde der hölzerne Fachwerkturm wegen Baufälligkeit abgetragen. Seit 1729 schmückte er das Kirchlein, das im 14. Jahrhundert für die Steglitzer Bauern erbaut wurde. „Damals hatte das Dorf Steglitz gerade mal 150 Einwohner und die 72 Plätze in der Kirche reichten völlig aus“, erläutert der Steglitzer Heimatforscher Wolfgang Holtz.
(aus der Berliner Woche)

Steglitzer Dorfkirche

Am Gemeindehaus befindet sich das Relief des Bildhauers August Rhades (1886–1979) mit dem Gleichnis von den klugen und den törichten Jungfrauen.

20170322 04

20170322 05

August Rhades – ein Lankwitzer Bildhauer
(von Wolfgang Schönebeck im Mitteilungsblatt des Heimatvereins Steglitz e.V., 52. Jahrgang, Januar – Juni 2007, Seite 8)