Posts Tagged ‘Cottbus’

Was für ein Theater!

Freitag, Januar 30th, 2015

Am Cottbuser Theater 6

Staatstheater Cottbus
Eine architektonische Skulptur. Ein frei im Raum schwingendes Monument. Ein Tempel der Kunst, umrahmt von Grünanlagen und Brunnen. Ist das Jugendstil? Ist das Eklektizismus? In jedem Fall ist es genial. Und ganz der Architekt: Bernhard Sehring.

Am Cottbuser Theater 2

Am Cottbuser Theater 1

Am Cottbuser Theater 5

Arbeiterbewegung

Mittwoch, Januar 21st, 2015

Arbeiterbewegung

Arbeiterbewegung

Arbeiterbewegung

Relief an der Stadtpromenade Cottbus (Rudolf Sitte)

Lehmannsche Lochungen

Dienstag, Januar 20th, 2015

KvL1

Katrin von Lehmann im dkw.

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Katrin von Lehmann ließ sich in ihrer gefalteten Pinselzeichnung „Die Feigenmauer aufdecken“ vom Etatentwurf eines Hofgärtners aus dem 19. Jahrhundert inspirieren. Die Aufzeichnungen, die gärtnerische Tätigkeiten in der Orangerie und im Lustgarten von Sanssouci im Jahr 1834 auflisten, werden zum Ausgangspunkt der Arbeit. In der Zeichnung und im Faltprozess transformiert die Künstlerin das historische Dokument in eine neue Form und verweist auf die komplexen Zusammenhänge von Natur, Zeit und Raum.
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Die Berliner Künstlerin Katrin von Lehmann war 2012 Gast der Max-Planck-Forschungsgruppe Eine Wissensgeschichte der menschlichen Vielfalt im 20. Jahrhundert.

Im Dieselkraftwerk Cottbus

Samstag, Januar 17th, 2015

Diesel3

Weltenwechsel. Sammlung Seiz:
Figürliche Malerei aus dem letzten Jahrzehnt der DDR und heute

Diesel1

60 Arbeiten von berühmten DDR-Künstlern besitzt Siegfried Seiz aus Reutlingen. Ein Teil seines Schatzes ist zurzeit im Kunstmuseum Dieselkraftwerk in Cottbus zu sehen.
Angefangen hatte alles 1986. Mit einem Bild des DDR-Malers Heinrich Tessmer. Der Geschäftsmann Siegfried Seiz aus Reutlingen (Baden-Württemberg) war begeistert als er das Gemälde „Der Streitende“ sah, das Porträt eines Mannes, von dem eigentlich nur ein vitales, freundlich zugewandtes Gesicht und die Hände aus dem nahezu schwarzen Grund auftauchten. Es war der Beginn einer langen Freundschaft zwischen Geschäftswelt West und Malerei Ost. Der Kunstsammler Seiz kaufte das Bild und später noch viele andere. Heute besitzt er eine beachtliche Sammlung von DDR-Kunst: 60 Arbeiten von 22 Malern.
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Reitergruppe
Heinrich Tessmer, Reitergruppe, 1986

Hans Scheuerecker

Donnerstag, Oktober 6th, 2011

SE1
Skulptur 2000, Hans Scheuerecker, 2000

Mehr als 3 Jahre ist das nun her. Wir erinnern uns gern daran.

Zungenbrecherdenkmal

Mittwoch, Oktober 5th, 2011

Post1

Wer kennt ihn nicht, diesen vermaledeiten Satz vom Cottputscher von Postbus, äh Postkutscher von Cottbus. Er zählt neben dem frische Fische fischenden Fischers Fritze zu den bekanntesten deutschen Zungenbrechern. „Der Postkutscher ist für die touristische Entwicklung von Cottbus eine hervorragende Figur“, sagt Heym. Deswegen freut er sich sehr über das, was in einem Angermünder Atelier derzeit passiert und 2006 zur 850-Jahr-Feier von Cottbus allen gezeigt werden soll. In Angermünde werkelt Bildhauer Christian Uhlig an einer Bronzeskulptur des Postkutschers.
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Staatstheater Cottbus

Montag, Oktober 3rd, 2011

Cottbus012

Das Sehringsche Theater in Cottbus (1907-08) bildet ein einheitliches Volumen, dessen fließende Fassaden bald konkav, bald konvex, bald hervortretend, bald eingeschluchtet sind. Auf dem flachen, nur mit Türmen und kleineren kuppeln besetzten Dach und in einzelnen Zonen der Fronten tummeln sich Löwen, Panthergespanne, Widderköpfe, Putten und antike Gottheiten. Der mythologische Reichtum steht in wohlkalkuliertem Gegensatz zum rustizierten sandsteinsockel und den großflächig unberührten Putzflächen.
(aus: Wolfgang Pehnt Deutsche Architektur seit 1900, 2005)

Cottbus010

Cottbus011

OSTZEIT

Sonntag, Oktober 2nd, 2011

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Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus zeigt:
OSTZEIT. Geschichten aus einem vergangenen Land.

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Ein Tag in Cottbus (3)

Dienstag, Juli 22nd, 2008

Hermann Fürst von Pückler-Muskau

Schloss Branitz

Park und Schloss Branitz

Pücklers Grab

Der Fürst-Pückler-Park Branitz, 1846-1871 vom Gartenfürsten gestaltet, 1888 von Gartendirektor Bleyer vollendet, gilt heute als letzter großer deutscher Landschaftspark des 19. Jahrhunderts. Er ließ etwa 100 000 Kubikmeter Erde bewegen, um seinen Park zu formen. Außerdem gelang es ihm, mehrere alte Bäume zu verpflanzen. Einmalig in Europa – nach einigen Quellen weltweit – sind die im Westteil des Parkes gelegenen Pyramiden. Das ehemalige Gutshaus im Barockstil erhielt um 1850 nach Bauplänen von Gottfried Semper ein neues Gesicht.

Ein Tag in Cottbus (2)

Montag, Juli 21st, 2008

dkw

Bis zum letzten Jahr befand sich das Domizil des Museums in der Cottbuser Innenstadt, eine schon zu DDR-Zeiten eingeführte Adresse. 1977 wurde das heutige Museum für moderne Kunst als Abteilung des Bezirksmuseums Cottbus ins Leben gerufen. Nach der Wende firmierte es unter dem Namen Brandenburgische Kunstsammlungen. Der Umzug an den östlichen Innenstadtrand sorgt nun dafür, dass die rund 100.000 Einwohner zählende Metropole der Niederlausitz sich nominell mit einem neuen Kunstmuseum schmücken kann: Kunstmuseum Dieselkraftwerk oder kurz dkw heißt es nun.
Und in der Tat, das neue Gebäude macht das Museum zum veritablen Kunsttempel, ähnlich wie das bei der Tate Modern in London geschah, auch wenn die Dimensionen in Cottbus wesentlich kleiner ausfallen. Dennoch: Das dezent mit einigen expressionistischen Schmuckformen versehene Backsteingebäude von 1928 sieht mit seinem Campanile einer Kirche ähnlicher als einem Industriebau.
(mehr in der taz)

Tür
Eingangstüren von Paco Knöller

Aktuelle Ausstellung: [Märkischer] Sand

Neben landschaftlichen Motiven – zwischen Küste, Einöde, Tagebau und Baustelle – gilt dem Sand als Malstoff Beachtung, ebenso interessiert aber seine Anwendung bei Objekten, in der Aktionskunst und in der Land Art. So zieht sich der kunsthistorische Faden von den vereinzelten Darstellungen Carl Blechens und Walter Leistikows zu Malern wie Max Beckmann, Willy Baumeister und Emil Schumacher und von dort bis in die Gegenwart, wofür Namen wie Günther Uecker und Bernd Koberling stehen. Es finden sich die unterschiedlichsten Verwendungsformen in Materialbild, Objekt und Installation, wie bei Hermann Glöckner, Günther Hornig und Erika Stürmer-Alex, oder bei Nikolaus Lang und Hannes Forster. Aber auch Fotografen gingen dem nach, angefangen von Heinrich Zille, über Albert Renger-Patzsch und Fritz Kühn bis zu Positionen in der aktuellen Kunst, vertreten durch Peter Riedlinger und Maria Sewcz.

Sandkreis
Sandkreise von Günther Uecker