Posts Tagged ‘Friedhof’

Grabstätte Liebermann

Donnerstag, August 25th, 2016

Der Architekt Hans Grisebach entwarf das Erbbegräbnis für den Fabrikanten Louis Liebermann (1819 – 1894) und dessen Nachfahren, unter denen sich auch der berühmte Maler Max Liebermann (1847 – 1935) befindet.

Grabstätte Liebermann

Grab Max Liebermann

Grabstätten berühmter Persönlichkeiten auf historischen Friedhöfen

Humboldt-Grabstätte im Schlosspark Tegel

Montag, Juli 4th, 2016

Die Zeit vergeht. Den Schlosspark Tegel besuchten wir 2011 das letzte Mal: hier und hier.

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Schinkel schuf im Auftrag von Wilhelm von Humboldt eine Grabstätte am Rand des Schlossparks. Es war der Wunsch seiner Frau Karoline, in Sichtweite des Schlosses und beschützt von Thorwaldsens Hoffnung beerdigt zu werden.

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Apulien im Mai (5)

Donnerstag, Mai 19th, 2016

Auf dem Friedhof in Bari

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In Bari entdeckte ich einen Friedhof, der größer war als manche Orte, in denen ich schon gewohnt hatte. Eine richtige Stadt der Toten. So steht es auch auf dem Schild neben dem prunkvollen Eingang: Necropoli. (Ein Bericht von Andreas Moser).

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Breslauer Spaziergänge (6)

Montag, April 11th, 2016

Der jüdische Friedhof mit mehr als 15000 Grabsteinen ist heute ein Museum der Grabmalkunst. Das Grab von Ferdinand Lassalle haben wir gesehen und das von Friederike Kempner, der schlesischen Nachtigall.

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Heilige Stimmung inmitten all der Gräber an diesem warmen Vorfrühlingstag. Tiefe Stille, nur Vogelgezwitscher in den alten Bäumen. Ein Zitronenfalter flog über das Grab hin. Ein Käfer schob sich auf dem verwitterten Leichenstein vorwärts. Lange stand ich sinnend.
(Paul Mühsam zum Besuch am Grab seiner Großmutter Charlotte Mühsam, 1924)

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Heinrich Graetz

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Ferdinand Julius Cohn

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Robert Guthmann

Samstag, April 9th, 2016

Robert Guthmann, der Besitzer des Niederlehmer Kalksandsteinwerks um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, ließ in Niederlehme einen Wasserturm aus Kalksandsteinen errichten, um aller Welt zu zeigen, dass die Niederlehmer Kalksandsteine durchaus Belastungen aushalten können.

Wasserturm Niederlehme

Die Grabstätte von Robert Guthmann befindet sich auf dem Städtischen Friedhof Wannsee.

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Die Gruppe des Chronos und einer Auferstehungsallegorie wurde von Ernst Westphal 1892 geschaffen.

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Hermann von Helmholtz

Montag, März 28th, 2016

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Helmholtz-Statue (Ernst Herter, 1899) vor der Humboldt-Universität

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Grabstätte von Helmholtz auf dem Städtischen Friedhof Wannsee

Das Heldenmädchen von Lüneburg

Montag, Dezember 7th, 2015

Johanna Stegen

Die Grabstätte von Johanna Stegen auf dem Friedhof II der Sophiengemeinde in Berlin

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Das Porträtmedaillon ist von Albert Moritz Wolff

Albert Lortzing

Sonntag, November 29th, 2015

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Lortzing im Tiergarten (Gustav Eberlein, 1906)

Das 1859 von den Mitgliedern des Herzöglichen Hoftheaters zu Braunschweig gestiftete Grabdenkmal für den Sänger und Komponisten Albert Lortzing (1801-1851) und seine Frau Rosine, geb. Ahles (1799-1854), ein Sandsteinpfeiler mit Bildnistondo, Maßwerk und Krabbenbesatz, war bis zur Errichtung des Standbildes im Tiergarten 1906 das einzige Denkmal für den Schöpfer volkstümlicher Opern in Berlin. Der gotische Stil des, möglicherweise von den Bildhauern Dähne und Wittmann unter Einbeziehung einer bronzenen Kopie eines von Ludwig Schwanthaler geschaffenen Portraits Lortzings verfertigten Monuments, soll das nationale Element im Wirken Lortzings verdeutlichen, denn die Gotik galt den Romantikern als deutscher Nationalstil. Das Grabmal wurde laut rückseitig angebrachter Inschrift 1927 restauriert.
2001 konnte anhand historischer Fotos die bekrönende Fiale mit dem Krabbenbesatz nachgeschaffen werden.
(Jörg Kuhn in: Gartendenkmale in Berlin – Friedhöfe, Imhof Verlag, 2008)

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Grabstätte Bechstein

Sonntag, November 22nd, 2015

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Der Pianofortefabrikant Carl Bechstein (1826-1900) und seine Gattin Louise (1828-1899) wurden auf einem 40 qm großem Erbbegräbnis beigesetzt. Georg Roensch (1861-1923) entwarf das Grabmonument. Über der Gruft mit sarkophagartigem Deckstein aus grünem Fichtelgebirgs-Syenit ragt eine halbovale Exedra mit zur Front weisenden Pfeilern auf. Die Fronten werden durch zwei bronzene Portraitreliefs geschmückt. Vor der gegliederten Rückwand mit Nischenarchitektur ist die gesockelte Bronzefigur einer trauernden Muse aufgestellt, entworfen von Max Koch (1859-1930), gegossen von Hermann Noack (1867-1941). Der ideal gebildete Kopf birgt eingelegte Augen aus dunklem Glas. Die Harfe ist verloren. Ein schmiedeeisernes Gitter der Firma Eduard Puls (1840-1909) umfasst die Grabstätte. Vor 1997 wurde es restauriert. Ein mit Rosen beranktes, eisernes Klettergerüst kaschiert die dahinter liegenden Grab-
kapellen.
(Jörg Kuhn in: Gartendenkmale in Berlin – Friedhöfe, Imhof Verlag, 2008)

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Sardische Augenblicke (V)

Montag, Juni 15th, 2015

Cimiterio di Bonaria

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