Posts Tagged ‘Georg-Kolbe-Museum’

How green is the grass?

Samstag, Februar 22nd, 2020

Herman de Vries im Georg-Kolbe-Museum

de Vries 1

Atelier mit Waldanschluss

Emy Roeder

Montag, Dezember 9th, 2019

Emy Roeder. Das Kosmische allen Seins.

Emy Roeder 2

Bildhauerin Emy Roeder – Von den Nazis verfolgt, nach Jahrzehnten wiederentdeckt (hier im Tagesspiegel)

Figuren der fließenden Welt

Samstag, Dezember 7th, 2019

Fujikawa 04

Fujikawa 01

Fujikawa 10

Keramiken von Asana Fujikawa im Georg-Kolbe-Museum

Ausgangspunkt der Arbeiten von Asana Fujikawa ist stets eine von der Künstlerin erdachte Kurzgeschichte. Die Protagonisten ihrer Erzählungen finden sich in ganz alltäglichen Situationen, in denen sie Entscheidungen mit weitreichenden, surrealen Konsequenzen treffen. Asana Fujikawa verfasst allerdings keine Texte, sondern erzählt in druckgrafischen Bilderfolgen, die in der Tradition von japanischen Bildrollen, Ukiyo-e (Bilder der fließenden Welt), stehen. Aus diesen Bildgeschichten animiert sie anschließend einzelne Protagonisten. Als Keramikfiguren erweitert sich ihr Auftritt in den Raum.
(hier)

Lynn Chadwick

Donnerstag, Mai 30th, 2019

Biester der Zeit
im
Haus am Waldsee
und im
Georg-Kolbe-Museum

GKM 01

HaW 05

HaW 12

Bunte Steine

Samstag, März 16th, 2019

Kunstbetrachtung 6

Kunstbetrachtung d

William Tucker, Kai Schiemenz, Stefan Guggisberg im Georg-Kolbe-Museum

Karyatiden

Dienstag, Oktober 30th, 2018

Karyatide w

Karyatide m

Weibliche und männliche Karyatide mit gesenkten Armen (Ernesto de Fiori, 1924)
gesehen im Georg-Kolbe-Museum in der Ausstellung
ZARTE MÄNNER in der Skulptur der Moderne

Wo sie hintreten, wachsen Blumen (Tagesspiegel)
Knabenmoral (Süddeutsche Zeitung)
Der Mann, das schwache Geschlecht (WELT)

Der Affe fällt nicht weit vom Stamm

Dienstag, Juli 3rd, 2018

VMärz 02

Ein begehbares Gesamtkunstwerk aus Skulpturen, Malereien, Texten, Performances und Musikvideos von Volker März im Georg-Kolbe-Museum.

VMärz 01

Franz Mai liegt mit gebrochenen Wirbeln rücklingsauf dem Boden, ein Gegenstand hat sich von hinten in seinen Rücken gebohrt, und durch diese Wunde blutet Franz langsam aus …
Franz … tunkt seinen rechten Zeigefinger mehrmals in das weiter auslaufende Blut, dreht sich leicht zur Seite, um neben sich seinen Lieblingssatz von Frantz Fanon auf den Boden schreiben zu können: „Ich bin meine eigene Grundlage!“
Mit dem Finger am Atelierboden, mit dem letzten „e“ vom Wort „Grundlage“ verbunden, stirbt Franz ganz friedlich am Ende dieses schönen Satzes.
(aus: Volker März HORIZONTALIST)

Be Water

Sonntag, November 5th, 2017

BE WATER ist die erste umfassende Einzelausstellung des walisisch-deutschen Künstlerduos Awst & Walther in Berlin und entstand als Kooperation zwischen dem Georg Kolbe Museum, dem Verein zur Förderung von Kunst und Kultur am Rosa-Luxemburg-Platz e.V. und Dr. Ursula Ströbele, Universität der Künste, Berlin.

Be Water 2

Die Muschelwand am Rosa-Luxemburg-Platz muss ich mir noch ansehen.

Mytilus edulis (die Miesmuschel) ist ein hauptsächlich in den Gezeiten- und Schelfbereichen der Meere lebende Molluske. Die meisten befestigen sich mit organischen, fadenartigen Teilen an Felsen und anderen harten Substraten. Sie können sowohl im Wasser wie auch längere Zeit an der Luft überleben. Im Rahmen der vom Verein zur Förderung von Kunst und Kultur am Rosa-Luxemburg-Platz e.V. regelmäßig beauftragten künstlerischen Interventionen im Außenraum haben Awst & Walther eine Scheinfassade – errichtet um die Lücke zwischen zwei Häusern zu kaschieren – vollständig mit den Schalen von Miesmuscheln belegt.

Muschel

Nachtrag:
Hier also noch die Muschelwand (Gap to Feed) am Rosa-Luxemburg-Platz

Gap to feed

Gap to feed

Im Netzwerk der Berliner Moderne

Sonntag, April 23rd, 2017

Im Netzwerk

Die Jubiläumsausstellung im Kolbe-Jahr 2017 zeigt den Bildhauer Georg Kolbe als modernen Netzwerker insbesondere in den Bereichen Kunst, Architektur, moderner Tanz, Politik und Gesellschaft.

Karmakollaps

Dienstag, Dezember 20th, 2016

Alexandra Ranner im Georg-Kolbe-Museum

Ich habe genug

Ich habe genug wurde in drei Varianten realisiert: 2005 als freistehendes Haus im Berliner Palast der Republik, 2006 als grober Bretterverschlag, eingelassen in die Fassade des Essener Kunstvereins Ruhr, und im selben Jahr schließlich als Teil einer Brunnenverkleidung in der städtischen Kunsthalle Rathausgalerie in München. 2014 wurde Ich habe genug von Heiner Wemhöner angekauft. Als permanente lnstallation ist das Haus seit 2015 in Herford dauerhaft auf einem privaten, aber öffentlich zugänglichen Wiesengrundstück installiert. Täglich öffnet sich ein Fensterrolladen und gibt Einblick ins Innere der Behausung. Sie dient einem Protagonisten als Bühne, der Heimat und Existenzbasis verloren zu haben scheint. Man sieht einen Fluss und einen kargen Uferstreifen, abgenutzte Gebäude und dürre Bepflanzung. In dem Gewässer dümpelt ein abgetrennter Kopf, die Schnittkante am Hals liegt offen auf dem Wasserspiegel. Die Augen sind himmelwärts gerichtet. Der Mund intoniert Arien aus der Kantate BWV 82 von Johann Sebastian Bach: Ich habe genug.