Posts Tagged ‘Hamburger Bahnhof’

Rudolf Belling im Hamburger Bahnhof

Sonntag, Juli 16th, 2017

Belling 05

„Ob gegenständlich oder gegenstandslos, ich erlaube mir alles“, lautete Bellings Credo, der mühelos vom Expressionismus zur Neuen Sachlichkeit, vom Futurismus zum Konstruktivismus wechselte.
(zur Ausstellung mehr hier im Tagesspiegel)

Belling 04

Skulpturen und Architekturen – Der Film zur Ausstellung

Belling 01

Korrespondenzen der Hanne Darboven

Freitag, Juli 7th, 2017

Menschen und Landschaften

Anlässlich der Schenkung von 15 bedeutenden Werken und Werkkomplexen von Hanne Darboven an die Nationalgalerie durch Susanne und Michael Liebelt widmet der Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin dieser wichtigen Vertreterin der Konzeptkunst in Deutschland eine Ausstellung.
(mehr hier)

Hier ein kleiner Film zur Ausstellung

Sublunare Einmischung

Donnerstag, Juli 6th, 2017

Im Hamburger Bahnhof sind vier raumgreifende plastische Werke des Berliner Bildhauers Raimund Kummer zu besichtigen.

Kummer 01

Die Ausstellung beginnt mit der Lichtbildprojektion Skulpturen in der Straße (1978/1979) aus der Sammlung der Nationalgalerie, die aus Fotografien zufälliger Konstellationen von gelagerten Materialien, Baustellen und Vorgängen besteht. Als Kritik an der Akademisierung von Konzeptkunst und Minimal Art Ende der 1970er-Jahre bezieht sich das Werk auf die Strategie einer im Realraum gefundenen Ästhetik.
(hier)

Stillleben

Oben ein Beispiel für Ästhetik im Realraum aus meiner Fotokiste. Mehr temporäre Installationen findet man in diesem Album.

Loch

Wir sehen … die temporären Installationen, die ganz unabsichtlich geschaffen werden, wenn Motorräder unter Regenhauben am Straßenrand oder auf Bürgersteigen parken; Skulpturen, die wie kauernde Wesen von einem fremden Planeten aussehen.
(David Wagner – Welche Farbe hat Berlin, Verbrecher-Verlag 2011)

Kummer 11

Der sich kontinuierlich erweiternde Werkblock On Sculpture (1979–2017), zeigt das umfassende Reflexionsfeld Kummers über Möglichkeitsformen von Skulptur. Die aufgestapelten Archivkartons bilden ein skulpturales Betrachtungsdispositiv, in dem über 400 Fotografien zusammengeführt werden.
(hier)

Kummer 07

Kukuckseier der Kunst (Tagesspiegel)

Kummer 05

Kummer 12

SCULPTURE AS PLACE

Sonntag, Juni 26th, 2016

Carl Andre im Hamburger Bahnhof

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I don’t want to make works that hit you over the head or smash you in the eye. I like works that you can be in the room with and ignore when you want to ignore them.
(Carl Andre, 1974)

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Für Carl Andre hat man sogar die Gartenskulptur von Dieter Roth weggeräumt.

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My work doesn’t mean anything, it’s just the presentation of materials in the clearest form I can make it.
(Carl Andre, 2013)

Doch auch mit einigen Überraschungen wartet die über 300 Werke umfassende Ausstellung auf. Sein gerade in Europa bislang kaum beachtetes dichterisches Werk in Nähe zur Konkreten Poesie kommt ebenso zum Zug wie die fast vergessenen Assemblagen aus Fundstücken namens Dada Forgeries, die Ende der 1950er Jahre entstanden. Höchst süffisant zerlegte Andre darin den massiven Einfluss von Marcel Duchamp auf die Moderne.
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The Shape of Poetry: Carl Andre’s Typed Works

Chronographia

Samstag, Juni 25th, 2016

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Gülsün Karamustafa im Hamburger Bahnhof

Gülsün Karamustafa (geb. 1946) gilt als eine der bedeutendsten Künstlerinnen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in der Türkei, wo ihr Werk jüngere Künstlergenerationen seit den 1990er Jahren bis heute maßgeblich beeinflusst hat.
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Manifesto

Donnerstag, Juni 23rd, 2016

„Manifesto“ ist ein Kunstprojekt des Videokünstlers Julian Rosefeldt in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk. Cate Blanchett verkörpert dabei in zwölf Episoden höchst unterschiedliche Frauen, die Künstler-Manifeste in verschiedenen Lebenssituationen darbieten.
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Manifesto 1

Manifesto 2

Im Museum Hamburger Bahnhof in Berlin wird jetzt Rosefeldts grandiose Filminstallation „Manifesto“ (2014/15) gezeigt, die mit den aufwendigen Kostümen und verschiedensten Bühnenbildern – von Tanzpalästen und Friedhöfen bis zu postapokalyptischen Monumentalbauten reicht die Auswahl der Kulissen – wie die Quersumme aller rosefeldtschen Kinoliebe wirkt.
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Dieter Roth

Donnerstag, Dezember 3rd, 2015

In der Gartenskulptur blüht der Käse.

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Ab den Sechzigerjahren verwendete Dieter Roth Lebensmittel als Material für seine Bilder und Objekte. Sein Werk „Staple Cheese (A Race)“, das aus Koffern voller Käse bestand, sorgte 1970 in Los Angeles für einen Skandal; die Galeristin musste sich wegen Gesundheitsgefährdung vor Gericht verantworten. Auf dem Bild zu sehen ist ein Teil einer weiteren, weniger geruchsintensiven Installation von Dieter Roth aus dem Jahr 1970: „Käse Multiple“.

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Eines von Dieter Roths Schlüsselwerken sollte schließlich seine „Gartenskulptur“ werden. Anfänglich handelte es sich hierbei nur um ein Selbstporträt, ironisch auf James Joyce bezogen, dessen Roman „A portrait of the artist as a young man“ Roth außerordentlich kitschig fand. Er entwarf daraufhin 1968 „A portrait of the artist as Vogelfutterbüste“ – eine Schokoladenskulptur mit Vogelfutterbeimischungen und einem Anflugbrett, die in einem Kölner Garten aufgestellt wurde. Hier sollten die Vögel als „Mitarbeiter“ tätig werden und mit ihrem Gepicke die Büste mitgestalten.

Um diesen Kern herum begann das Werk immer weiter zu wuchern: Zeichnungen, Vorarbeiten und Skizzen zu dem Projekt wurden im Garten mitaufgestellt und der Witterung ausgesetzt. Ausgewaschene Farbe wurde aufgefangen, in Weckgläsern eingekocht – und zu einem weiteren Bestandteil der Gartenskulptur gemacht. Als der Gartenbesitzer wegzog, kam das Werk an einen neuen Standort und wurde um allerhand Hasenapplikationen erweitert – aus Holz, Plüsch, Schokolade, und sogar eine Zeit lang durch einen echten Hasen in einem Hasenstall. Über Jahre wuchs die Gartenskulptur weiter an, bis sie zu einem 20 Meter langen Gebilde geworden war, in das unter anderem Fernseher integriert waren, die Videos von den Veränderungen, Umzügen und Umbauten zeigten.
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Die Schwarzen Jahre

Mittwoch, Dezember 2nd, 2015

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Geschichten einer Sammlung. 1933 – 1945.
In der Neuen Galerie des Hamburger Bahnhofs

Saloon Theater

Montag, November 30th, 2015

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Paul McCarthy, Saloon Theater, 1995 – 1999, 2008 Schenkung der Friedrich Christian Flick Collection

Schätze im Hamburger Bahnhof
Als vor 10 Jahren die Sammlung Flick nach Berlin kam, da gabs Proteste. War nicht die Kunst mit dem Erbe des alten Flick-Konzerns gekauft worden, also auch mit Gewinnen aus Zwangsarbeit im Krieg? Inzwischen aber, so scheint es, hat Berlin seinen Frieden mit der Sammlung gemacht. Keine Proteste mehr, statt dessen die Erkenntnis, daß Berlin Flick eine der bedeutensten zeitgenössischen Kunstsammlungen weltweit verdankt. Ein Teil davon ist jetzt im Hamburger Bahnhof zu sehen. Die Ausstellung wurde am Freitag eröffnet.

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Two by two

Montag, Mai 11th, 2015

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Die in New York lebenden Künstler ­Mary Heilmann (geb. 1940 in San Francisco) und David Reed (geb. 1946 in San Diego) zeigen in der eigens für den Hamburger Bahnhof konzipierten ersten gemeinsamen Ausstellung Two By Two ihre Werke im Dialog. Präsentiert werden vierzig Gemälde und installative Arbeiten, die seit den 1970er Jahren entstanden sind.
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