Posts Tagged ‘„Königs Wusterhausen“’

Fußgängerbrücke zwischen Wildau und Niederlehme

Sonntag, Februar 19th, 2017

Spaziergang Wildau 7

Es steht nicht gut um die Fußgänger- und Radwegbrücke zwischen Wildau und Niederlehme. Wegen akuter Einsturzgefahr ist die vor allem von Schülern viel genutzte Querung über die Dahme in Höhe des Niederlehmer Wasserturms seit nunmehr fast zwei Wochen gesperrt.
(so wurde hier berichtet, am 8. Oktober 2016)

Spaziergang Wildau 6

Spaziergang Wildau 5

Heute ist keine Brücke mehr da. Sie wurde abgebaut.

Mit dem Rad unterwegs

Freitag, August 12th, 2016

Tonsee

20160810 07

Der Höhepunkt unserer Radtour ist ein kleines Picknick. Ich habe am Morgen bei dem Bäcker in Deutsch Wusterhausen – neu entdeckt, nur 2,5 km entfernt und mit dem Fahrrad kein Problem – Dinkel-Brötchen gekauft. Diese haben wir eingepackt und Wasser für Gabi und Bier für mich. In der germanischen Siedlung Kablow am „Großen Wederberg“ (Ausgrabungen 1930, dann 1937/38 und 1939 bis vermutlich 1943) war es dann soweit. Die belegten Brötchen wurden im Gras ausgebreitet und nach und nach vertilgt. Eine Brandenburger Waldameise ließ sich meine grobe Teewurst schmecken. Sie oder ich hatten Glück, dass der Mundraub entdeckt wurde, bevor der Leckerbissen im Mund verschwunden war. Was wird sie ihren Kumpels erzählen? Es ist doch im großen Plan der Natur nicht vorgesehen, dass Ameisen mit Teewurst in Berührung kommen, ja sogar davon kosten dürfen. Sie wird bestimmt zum Aussenseiter in der Ameisengesellschaft. Niemand wird ihr glauben.

Zum Glück fiel mir ein, eine Bio-Bäckerei zu betreten und ein halbes Schweizer Dinkelbrot zu kaufen. Carola schätzte Dinkelbrot, und weil ich sogar längere Wege zurücklegte, um zu einem Dinkelbrot zu kommen, hatte ich bei Carola den Ruf besonderer Fürsorge. Es war sinnvoll, immer nur ein halbes Dinkelbrot zu kaufen, weil wir anderenfalls gegen die schnelle Eintrocknung eines ganzen Brotlaibs hätten anessen müssen.
(Genazino, Außer uns spricht niemand über uns)

Skabyer Torfgraben

Im Heimatkalender Königs Wusterhausen und Dahmeland 2013 erinnert sich Arno Krause an die Zeit als Grabungshelfer bei den Ausgrabungen auf dem Wederberg bei Kablow. Auszüge aus diesem Bericht sind auch auf den interessanten Schautafeln entlang des Bindower Wegs enthalten.

Schautafel

Wiesenpieper und germanische Helden (Berliner Zeitung, 19.06.98)
Kablower Ausgrabungen im Reallexikon der Germanischen Altertumskunde

Begleitung am Kirchsteig

Freitag, August 12th, 2016

KW 02

Bis 1690 gab es je eine Kirche in Wendisch Wusterhausen, Deutsch Wusterhausen, Hoherlehme und Niederlehme. Die Einwohner von Zernsdorf gingen in Niederlehme und die von Senzig, Neue Mühle und Zeesen in Wendisch Wusterhausen zum Gottesdienst. Die alten, aus Holz gebauten Kirchen in Hoher- und Niederlehme sowie in Wendisch Wusterhausen waren baufällig, die in Niederlehme sogar nach einem Sturm 1693 eingestürzt. Friedrich III. (1688 – 1713) veranlasste im selben Jahr den Abriss der drei Kirchen und erlaubte nur den Bau einer neuen massiven Kirche in Wendisch Wusterhausen. 1697 wird sie eingeweiht.

So wie schon vorher gehen die Neue Mühler, Senziger und Zeesener, nun aber auch die Zernsdorfer und Niederlehmer auf einem sandigen Fuhrweg, der an der Mühle begann und von Wiesen und Feldern gesäumt war, nach Wusterhausen zur Kirche.
Da sich die weiter entfernt wohnenden Bürger, beispielsweise aus Zeesen und Zerndorf vor dem Kirchgang zu drücken versuchten, ordnete Friedrich III. an, dass alle Bürger sonntags zur Kreuzkirche gehen müssen. Auf ihren Weg dorthin über den Kirchsteig wurden sie eine Zeit lang von Soldaten begleitet, um sicher zu gehen, dass sie auch wirklich in der Kirche ankamen.
(Text von der Tafel Wanderweg „Rundweg Tiergarten“)

KW 01
Holzskulptur von Frank Winkler

Im Garten

Montag, Juli 25th, 2016

Es ist zu heiß. Kunstspaziergänge finden im Garten statt.

Gartenbild 09

denn was mich wirklich interessiert ist weniger das woraus es gemacht wird als dass es eine sache ist die gemacht wird, damit man sie herzeigen kann, und die die leute anschauen und über die sich die einen freuen und die andern ärgern, und die zu nichts sonst da ist.
(Ernst Jandl: Dier ersten Schritte, in: ernst jandl für alle. Darmstadt und Neuwied 1974)

23. Juli 2016

Der Wildschweinschädel hat nach mehr als 35 Jahren seine Bestimmung erreicht. Gefunden habe ich ihn im Morast am Maxsee. Er musste ausgekocht werden. Das war ein fürchterlicher Gestank, ich glaube wir benutzten den riesigen Topf, in dem wir immer die Windeln der Kinder auskochten. Seine bisher beste Zeit hatte der Schädel im Bücheregal, damals als dort noch Platz war. Dann war er lange Jahre im Keller, nicht unbeachtet (er befand sich wieder auf einem Regal, diesmal dem Weinregal), aber nicht mehr bewusst wahrgenommen. Jetzt ist er als Ausstellungs- und Erinnerungsinstallation in Gabis Garten angekommen.

Wir wünschen uns Dinge, die wir nicht haben können. Wir wollen einen bestimmten Augenblick, einen Klang, eine Empfindung noch einmal erleben. Ich möchte die Stimme meiner Mutter hören. Ich möchte meine Kinder als Kinder sehen. Kleine Hände, flinke Füße. Alles verändert sich. Der Junge ist erwachsen, der Vater ist tot,die Tochter ist größer als ich und erwacht weinend aus einem schlimmen Traum. Bitte bleibt für immer, sage ich zu den Dingen, die ich kenne. Geht nicht fort. Werdet nicht groß.
(Patti Smith in: M Train)

Gartenbild 18

Gartenbild 04

Im Garten 07

Restaurierungsarbeiten

Sonntag, April 17th, 2016

KW20160417 07

Das Schloss Königs Wusterhausen ist seit März bis November 2016 geschlossen.

KW20160417 02

Letzte Arbeiten

Donnerstag, Dezember 11th, 2014

Letzte Arbeiten

Es geht voran

Mittwoch, November 26th, 2014

Bahnhof KW

Die Bahnsteige des Bahnhofs Königs Wusterhausen sind jetzt auch von der Storkower Straße zu erreichen. Der neue Fußgängertunnel ist geöffnet. Die Bauarbeiten dauern an.

Quer zur Faser
Nanne Meyer, 2001 (aus der Postkartenmappe Quer zur Faser)

In den Nachmittag geflüstert

Montag, September 8th, 2014

Sonne, herbstlich dünn und zag,
Und das Obst fällt von den Bäumen.
Stille wohnt in blauen Räumen
Einen langen Nachmittag.

Garten14

Sterbeklänge von Metall;
Und ein weißes Tier bricht nieder.
Brauner Mädchen rauhe Lieder
Sind verweht im Blätterfall.

Stirne Gottes Farben träumt,
Spürt des Wahnsinns sanfte Flügel.
Schatten drehen sich um Hügel
Von Verwesung schwarz umsäumt.

Dämmerung voll Ruh und Werin;
Traurige Gitarren rinnen.
Und zur milden Lampe drinnen
Kehrst Du wie im Traume ein.

(Georg Trakl)

Garten13

Garten

Heimatkalender 2014

Mittwoch, Dezember 11th, 2013

Der Heimatkalender 2014 (Jubiläumsausgabe: 20. Jahrgang) von Königs Wusterhausen und Dahmeland befasst sich mit den Brückenbauwerken im Dahmeland.

Brücke Am Amtsgarten

Die Holzzugbrücke ist als Übergang mit hebbarem Mittelteil ausgelegt und kann nur von Fußgängern und Radfahrern genutzt werden. Die Länge beträgt 25 m und die Gehwegbreite hat eine Abmessung von 3 m. Sie befindet sich am Ende der Straße „Am Amtsgarten“, in dem Bereich wo sich in der Mitte des vorigen Jahrhunderts eine „wilde“ Badestelle der Kinder des angrenzenden Wohnviertels befand.
(Uwe Wolff)

Bahnhof KW

Mittwoch, September 11th, 2013

Am Bahnhof 8

Am Bahnhof Königs Wusterhausen tut sich was. Für S-Bahnfahrer wurde ein Trimm-Dich-Pfad eingerichtet; 50 Stufen hoch, 50 Stufen runter. Nur für schwindelfreie Sportler geeignet. Der ehemalige Tunnel vom Gleis 1 zu den Gleisen 2 und 3 ist inzwischen zugeschüttet, demnächst (2015/16?) gibt es einen neuen Tunnel, dann mit Durchbruch zur Ostseite. Bis dahin sind wir fit.

Am Bahnhof 6

Bahnhof3