Posts Tagged ‘Kunstwerke’

The Log-O-Rithmic Slide Rule: A Retrospective

Freitag, März 9th, 2018

The Log-O-Rithmic Slide Rule is an ephemeral work created by architects Trix and Robert Haussmann.
In 1980, Robert Haussmann visited a sanatorium to recover from an illness. It was during this time, when he was physically unable to work, that the couple created The Log-O-Rithmic Slide Rule. This playful device is based on a very bureaucratic principle inspired by the OuLiPo movement. Due to its combinatory potential, it paradoxically creates infinite varieties of imaginative architecture, language and images.
(see here)

Haussmann 02

Die KW Institute for Contemporary Art präsentieren die erste große monographische Ausstellung zum Oeuvre von Trix & Robert Haussmann, die eine Vielzahl von Projekten aus mehr als 50 Jahren Produktion und Forschung vereint sowie ergänzende Arbeiten von Inside Outside / Petra Blaisse, Liam Gillick und Karl Holmqvist zeigt.
(siehe auch hier, ab S. 14)

Haussmann 06

Haussmann 12

Luftschlangen

Donnerstag, März 8th, 2018

Luftschlangen

Die Luftschlangentexte stammen aus einem Heft im beschnittenen A4-Format, das Annette Wehrmann in einer Auflage von drei bis fünf Exemplaren selbst kopiert und mit Ringheftung versehen hat.
Eines dieser Hefte schenkte Annette ihrer Freundin Ambrus Erzsébet (heute Erzsébet Ambrus-Möhle)zum Geburtstag. Ein im „Neid“-Magazin (Nummer 4) veröffentlichter Text ist mit einer Überschrift versehen, die Aufschluss zum Verfahren gibt: „‚Bandschleifen thematisiert Luftschlangen als Speichermedium für beliebige Wahrnehmungen & Gedankenverbindungen, Splitter von Sinnzusammenhängen & Unsinn. Das ergibt eine rhizomatische Wucherung austauschbarer Assoziationen, eben ein Hirn.“
(aus der Pressemappe der KW, Frühjahrsprogramm 2018)

KUNSTWERKE: Judith Hopf

Donnerstag, März 8th, 2018

Judith Hopf 4

Laptop men

Judith Hopf 6

Judith Hopf rockt mit „Stepping Stairs“ die Berliner Kunst-Werke (Tagesspiegel)

Als Inspiration nennt Hopf auch den US-Architekten John Hejduk, der in Kreuzberg den Komplex „Berlin Masque“ realisierte. Für den Innenhof der KW hat die Künstlerin eine Kunst-am-Bau-Arbeit geschaffen, die dem Grauputz ein Gesicht gibt: Augenlider aus Heidjukschen Sonnenvisieren, blondes Haar als Fassadenmalerei, und die Tür streckt die Zunge heraus – in Form einer roten Außenmatte. Die anthropomorphe Gestaltung soll dauerhaft an der Fassade verbleiben.

Available Fonts

Donnerstag, November 2nd, 2017

Lucy Skaer in den Kunstwerken

Skaer 4

Skaer 3

Lucy Skaer produziert Werke, die immer neue Formen annehmen können. Für die erste Einzelausstellung der britischen Künstlerin in Berlin werden Neuproduktionen und Arbeiten aus den letzten zehn Jahren zu einer Gesamtinstallation zusammengeführt.
(mehr hier)

KW

Montag, Februar 6th, 2017

Neustart für die Kunst-Werke

KW4

Hanne Lippard (20. Januar – 9. April 2017)
Ian Wilson (20. Januar – 14. Mai 2017)

KW1

Die junge Norwegerin Hanne Lippard hat eine wunderschöne breite Wendeltreppe aus beige lackiertem Metall in die Mitte der zentralen Halle bauen lassen. Wie durch ein Wunder werden die ausladenden Stufen nur von der Mittelsäule getragen, die breiten äußeren Enden wippen leicht. So muss man sich entscheiden zwischen gefährlich kleiner Trittfläche im Innern und schwankendem Boden.
(mehr hier)

Hanne Lippard im Portrait

SECRET SURFACE – Wo Sinn entsteht

Sonntag, Februar 28th, 2016

Secret Surface

In his terror of chaos, (man) begins by putting up an umbrella between himself and the everlasting chaos. Then he paints the underside of his umbrella like a firmament. Then he parades around, lives, and dies under his umbrella. Bequeathed to his descendants, the umbrella becomes a dome, a vault, and men at last begin to feel that something is wrong.
(D. H. Lawrence)

Secret Surface

Ausgehend von den traditionellen Koordinaten des abendländischen Weltbildes geht es in der Ausstellung SECRET SURFACE darum, wie und vor allem wo Sinn entsteht.

Wer spricht?

Donnerstag, Januar 14th, 2016

For WHO’S SPEAKING? Müller has conceived new versions of two figures – Hermes and Hermaphroditos – who weave a web of references and connections between the individual works, and accompany the viewer throughout the exhibition. As the voice in a new sound installation, the protagonist of a video, or as a figurative sculpture that reverses the relationship between work and viewer, these two figures from Greek mythology appear in both expected and unexpected places, and link the content of the exhibition’s two floors formally.
(more here and here)

2016010923

Michael Müllers erste institutionelle Einzelausstellung WER SPRICHT? bringt Werke der vergangenen Jahre mit eigens für die Ausstellung entwickelten Neuproduktionen zusammen, die sich auf unterschiedliche Weise der Frage nach künstlerischer Autorschaft stellen.

„Wer spricht?“ bedeutet aus Müllers Perspektive auch: „Was wird gesagt?“ und „Warum wird gesprochen?“; aber auch „Wer hört zu?“ Die gezeigten Arbeiten gehen immer wieder neu von der Frage aus, inwieweit ein Künstler in seinen Werken selbst sichtbar wird. Jedes einzelne Werk verortet sich im Spannungsverhältnis von Anwendung oder Umformung historischer wie gegenwärtiger künstlerischer Codes und den persönlichen Obsessionen des Künstlers

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Fliegende Schnecke

Der Kubist Marcel Duchamp mag nicht malen

Fliegende Schnecke

Dienstag, Januar 12th, 2016

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Nach dem Regen ging Natalie in der Nachbarschaft Schnecken suchen. Unweit ihrer Wohnung fand sie ein paar, die auf dem Gehsteig unterwegs waren, langsam wie Kometen. Sie pflückte sie und setzte sie unter einige Büsche. Den Schnecken schrumpften darüber die Fühlerantennen ein, ihr Kopf wurde rund und blind, sie duckten sich zurück in ihre Häuser. lm Grunde war ein solches Verpflanztwerden vollkommen unverständlich, nichts in ihrer Natur konnte sie darauf vorbereiten. Zuerst war man hier, dann plötzlich da, ein Glitch, ein Sprung-Fehler in der Zeit. Natalie fragte sich, ob es prinzipiell möglich war, einer Schnecke eine Wohltat zu erweisen, die diese als solche wahrnehmen und auch mit dem Spender in Verbindung bringen würde. Wahrscheinlich nicht. Sie hatten nicht viel mit uns zu tun. Natalie bedankte sich bei den Schnecken, von denen manche sich unter dem tropfenden Buschblätterdach schon wieder zu entfalten begannen, und kehrte nach Hause zurück.
(Clemens J. Setz, aus: Die Stunde zwischen Frau und Gitarre)

Ceal Floyer Show

Sonntag, September 6th, 2009

Die Arbeiten von Ceal Floyer (*1968) bedürfen stets eines aufmerksamen Blickes und einer bildnerischen Auseinandersetzung. Präzise und beziehungsreich fordert Floyer in ihren reduzierten Installationen, Objekten und Filmen die Wahrnehmung heraus, legt analytisch Wesensstrukturen frei, verkehrt sie und enthüllt deren stille Poetik.
(Pressetext: KW Institute for Contemporary Art)

CF1

Großer Auftritt in Rot. Die romantische Assoziation eines glühenden Sonnenuntergangs überm Meer drängt sich auf, ist aber nicht gemeint. In diesem Rot lebt auch nicht das sengende, fressende Feuer der Sonne. Es ist viel tiefer und dunkler, viel gekünstelt dramatischer, als die Natur es vorführen könnte. Es ist wie Theaterblut.
(Ingeborg Ruthe in der Berliner Zeitung, hier)

CF4

CF5

CF3

Ihre Pointen sind leise, Schönheit und Poesie muss der Betrachter in ihren Arbeiten schon selbst finden.
(mehr hier)

CF2

Ceal Floyer in: … 5 minutes later
Ceal Floyer – Die einfachen Dinge (Marcus Woeller)

Dachlattenwelle

Freitag, August 1st, 2008

Wunderbare Arbeiten von Albrecht Schäfer in den Kunstwerken

Winds and Windings

Albrecht Schäfer geht spielerisch mit Räumen und Materialien um, etwa im ersten Stock der Kunst-Werke. Wie in vielen ehemaligen Berliner Fabriketagen besteht hier die Decke aus einer Folge paralleler, flacher Tonnengewölbe, die eine so genannte Kappendecke bilden. Quer zu ihren Rundungen hat Schäfer 310 schlichte Dachlatten in einer Reihe nebeneinander aufgestellt. Alle sind gleich lang, so lang wie der Abstand vom Scheitel der Gewölbe bis zum Boden. Damit die Dachlatten aber auch zwischen die tiefer hängenden Träger und den Boden passen, musste Schäfer sie biegen. So entstand eine gleichmäßig geschwungene Wand aus Latten, die den Raum mit seinen physischen Gegebenheiten auf eine ebenso genaue wie poetische Weise abbildet.
(mehr hier)

Verflochten