Posts Tagged ‘Martin-Gropius-Bau’

Bestandsaufnahme Gurlitt

Samstag, Dezember 22nd, 2018

Im November 2013 sorgt der sogenannte „Kunstfund Gurlitt“ für weltweite Schlagzeilen. Denn die 1500 Kunstwerke, die Cornelius Gurlitt (1932–2014), der zurückgezogen lebende Sohn des Kunsthändlers Hildebrand Gurlitt (1895–1956) von seinem Vater geerbt hatte, sind verdächtig: Handelt es sich um Raubkunst aus der Zeit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft?
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Verwischte Spuren (Tagesspiegel)
Was der Schwabinger Kunstfund über den NS-Kunstraub zeigt (rbb)
Endlich raus aus dem Versteck (ZEIT)

Crash

Mittwoch, Oktober 17th, 2018

Lee Bul im Martin-Gropius-Bau

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Beauty and Horror – Lee Bul in Hayward Gallery

Kafkas Prozess-Manuskript

Montag, Juli 17th, 2017

Mehr als 100 Jahre nach seiner Entstehung wird das gesamte Manuskript des berühmten Romans von Franz Kafka „Der Prozess“ im Martin-Gropius-Bau in Berlin gezeigt.
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Kafkas Handschrift ist nach kurzer Eingewöhnung auch für den im Umgang mit Manuskripten ungeübten Laien recht gut lesbar. Wie bei einem Blick über die Schulter des Autors lassen sich die verschiedenen Arbeitsphasen erkennen und verfolgen. Wer Zeit mitbringt, verlebt über die Blätter gebeugt an- und aufregende Stunden. Nicht nur für Kafka-Fans ein spannende Angelegenheit.
(aus: lustauflesen von Joachim Kienbaum)

20170716 Kafkas Prozess

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Die quälende Angst, die uns aus diesem Buch anweht, ist in manchen Augenblicken fast unerträglich; denn wie sollte man sich der Empfindung erwehren: dieses gehetzte Wesen bin ich?
(Andre Gide)

Gestaltung schafft Wissen

Sonntag, Dezember 25th, 2016

Wissen

Es ist die interessanteste Ausstellung, die es seit langem gab in Berlin. Am 8. Januar schon wird sie geschlossen werden. Nichts wie hin, also.

Die Ausstellung [reißt] ein Gutteil unserer Weltsicht nieder. Die hübsche Einteilung in Kultur und Natur wird hier zu Grabe getragen. Damit auch Marx’ berühmte Bemerkung aus dem ersten Band des Kapitals: „Was aber von vornherein den schlechtesten Baumeister vor der besten Biene auszeichnet, ist, dass er die Zelle in seinem Kopf gebaut hat, bevor er sie in Wachs baut.“ Das ist definitiv falsch. Was man bei Tieren noch nicht beobachtet hat, ist, dass sie sich Entwurfszeichnungen anfertigen, nach denen sie dann arbeiten. Dass sie aber sich die Materialien bereitstellen, bevor sie anfangen, das ist gut belegt.
(Arno Widmann in der Berliner Zeitung)

Betonschal

Das ist ein Betonschal, unglaublich. So begeistert wie Gabi sich das Teil angeschaut hat, bin ich ziemlich sicher, dass auch bei uns zu Hause demnächst in Beton gestrickt, gehäkelt oder gewebt wird.

Mach Dich hübsch!

Freitag, April 15th, 2016

MGB Genzken

Isa Genzken im Martin-Gropius-Bau
(Rezension von Ingeborg Ruthe in der Berliner Zeitung)

Kunst der Vorzeit

Sonntag, Februar 14th, 2016

MGB Felsbilder

Die Rückkehr der Höhlenmalerei: Der Berliner Martin-Gropius-Bau zeigt „Felsbilder der Sammlung Frobenius“ und erinnert an eine vergessene Quelle der Moderne.

Schwimmer in der Wüste

Schwimmer in der Wüste

Schwimmer in der Wüste

Von Hockney bis Holbein

Samstag, November 14th, 2015

Von Hockney bis Holbein

Die Sammlung Würth im Martin-Gropius-Bau

Es ist … das erste Mal, dass diese gargantueske Sammlung, über die naturgemäß kein Mensch wirklich Übersicht haben kann, in einem immerhin ein Haus füllenden Querschnitt zu sehen ist. Auch Würth lässt sich durch die Räume geleiten und muss ein bisschen schmunzeln, was da schräublehalber alles zusammengekommen ist.
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ZERO

Montag, April 6th, 2015

Die Leere mit Bedacht gefüllt

ZERO

ZERO im Martin-Gropius-Bau

Meret Oppenheim

Freitag, Oktober 18th, 2013

Retrospektive im Martin-Gropius-Bau

Meret Oppenheim

Ach, noch etwas: Sie ist die mit der Felltasse. Ja. Das kleine Objekt, das im Mai 1936, kaum zwei Wochen alt, von Alfred H. Barr, Direktor des New Yorker Museum of Modern Art, in einer Pariser Galerie aufgestöbert und weggekauft wurde und seitdem in Manhattan lebt, in einem Kasten aus Plexiglas, einsam bis auf die Gesellschaft kleiner weißer Mottenkugeln. Le déjeuner en fourrure. Porzellan, Gazellenfell. Ein frühes, neckisches Beispiel für Cross-Dressing, inkl. Teelöffel. Anspielung natürlich auf das Gemälde Le déjeuner sur l’herbe des Malers Édouard Manet, mit allen Konnotationen sexueller Verführung, inklusive der Vorstellung von Haaren auf der Zunge.
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Autumn 1930
Herbst, 1930

Meret Oppenheim 2004 in den Kunstspaziergängen

Von Beckmann bis Warhol

Montag, April 1st, 2013

Gemälde, die Jahre in Depots verbringen, sind wie Häuser, die nicht bewohnt werden. Sie verstummen.
(hier)

Von Beckmann bis Warhol

Sammlung Bayer im Martin-Gropius-Bau.

Feuerwehrzufahrt

Wir können bald einziehen ...