Posts Tagged ‘Potsdam’

Billy Childish – Man with jackdaw

Freitag, November 24th, 2017

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Billy Childish macht Musik, aber er hört nicht gern Musik, Childish malt, aber er hasst Museen und Galerien. Seine Ausstellung in der Villa Schöningen in Potsdam demonstriert, dass aus dem selbsternannten Amateur in allen Künsten nun doch ein professioneller Maler geworden ist.

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Von Hopper bis Rothko

Freitag, August 18th, 2017

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Jetzt endlich sind wir auch im Museum Barberini gewesen (und ganz ohne Anstehen).

Museum Barbarini

Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne.

Blick aus dem Fenster des Museums Barberini
Blick aus dem Fenster des Museums

Helmert-Turm in Potsdam

Dienstag, Februar 21st, 2017

Mit der Gründung des Geodätischen Instituts Potsdam im Jahr 1892 entstand auf dem Telegrafenberg ein Ensemble wissenschaftlicher Zweckbauten, das weltweit einzigartig war. Die aus Potsdam kommenden Anstöße zur Entwicklung der wissenschaftlichen Geodäsie beruhten wesentlich auch auf diesen baulichen Voraussetzungen. So wurde der Potsdamer Wert der Erdanziehung im heutigen Gebäude A17 („Helmert-Haus“) ermittelt und war als „Potsdamer Schwerewert“ von 1909 bis 1971 der global geltende Referenzwert der Erdbeschleunigung.
(mehr hier)

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Helmert-Turm

Meridianhaus
Meridianhaus

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Mirenhäuschen

Säulenforum

Freitag, Februar 17th, 2017

Das Säulenforum mit Gesteinen von allen Kontinenten vor dem GFZ(GeoForschungsZentrum)-Hauptgebäude symbolisiert die weltweiten Aktivitäten der Forschungseinrichtung.

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Königlich-Preußische Optische Telegraphenlinie

Donnerstag, Februar 16th, 2017

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Preußens optische Telegraphenlinie und die
Station 4 Potsdam Telegraphenberg

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Einsteinturm in Potsdam

Mittwoch, Februar 15th, 2017

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… und so waren die Streifzüge … vor allem eine Übung in der Kunst des Beobachtens, und Beobachten, erkannte Ferguson, war der erste Schritt, sich darin zu üben, am Leben zu sein.
(Paul Auster, 4321)

Es soll wieder ein strahlender Sonnentag werden, ein Schritt Richtung Frühling. Als ich noch arbeiten gegangen bin, war mir das Werktagswetter ziemlich egal. Jetzt ist es schon so, dass man jeden Tag Spaziergangssonne bei angenehmen Temperaturen will. Gutes Wetter regt den Unternehmungsgeist an. Heute fahren wir nach Potsdam. Am Einsteinturm waren wir noch nie.

Erich Mendelsohn, Newcomer auf der Berliner Szene, hatte bereits als Soldat in den Unterständen der Ostfront Einfälle skizziert, mit denen er die Entwurfsidee des späteren Bauwerks vorwegnahm. Benannt war es nach seinem berühmtesten Benutzer Albert Einstein, dessen Relativitätstheorie hier anhand astrophysikalischer Beobachtungen überprüft werden sollte. Mit dem Turm übersetzte Mendelsohn die Vorgaben der Wissenschaftler – der Turmschaft für den Coelostaten, der breite Fuß für das Labor zur Spektralanalyse – in ein dräuendes zoomorphes Gebilde. Es symbolisierte eher den titanischen Forscherdrang als die Rationalität moderner Naturwissen- schaften.

Konstruktiv wurde der Turm mit seinen verwundenen Flächen zu einer … Herausforderung. Mendelsohn bewältigte sie mit einem Kompromiß, einer Mischkonstruktion aus Ziegelstein, Beton und einer Putzhaut, die alles Flickwerk gnädig verhüllte. Mit diesem Amalgam der Techniken wurde das Bauwerk allerdings auch zu einem ständigen Pflegefall der Denkmalerhaltung.
(Wolfgang Pehnt, Deutsche Architektur seit 1900, DVA München, 2005)

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Die Grabplatte Friedrich des Großen

Sonntag, Oktober 16th, 2016

Warum liegen Kartoffeln auf der Grabplatte Friedrichs des Großen?

Friedrich

Friedrich starb am 17. August 1786 im Schloss Sanssouci in seinem Sessel. Obwohl Friedrich in einer zu seinen Lebzeiten vollendeten Gruft auf der Terrasse von Schloss Sanssouci neben seinen Hunden beerdigt werden wollte, ließ ihn sein Neffe und Nachfolger Friedrich Wilhelm II. in der Potsdamer Garnisonkirche in der hinter dem Altar befindlichen Gruft des Königlichen Monuments an der Seite seines Vaters Friedrich Wilhelm I. beisetzen.

Napoleon Bonaparte besuchte nach seinem Sieg über die preußische Armee bei Jena und Auerstedt auf dem Marsch nach Berlin am 25. Oktober 1806 inmitten seiner Generalität Potsdam. Seine Worte, „Man würde nicht bis hierher gekommen sein, wenn Friedrich noch lebe“, fielen wahrscheinlich nicht – wie oft behauptet – am Königsgrab in der Garnisonkirche, sondern in der Wohnung Friedrichs im Potsdamer Stadtschloss. Aus Respekt vor der Persönlichkeit Friedrichs des Großen stellte Napoleon die Garnisonkirche unter seinen persönlichen Schutz.

Im Jahr 1943 gelangten die Särge der Könige in einen Luftwaffenbunker in Eiche, im März 1945 zuerst in ein Bergwerk bei Bernterode, dann ins Marburger Schloss und 1947 in die dortige Elisabethkirche. Auf Initiative von Louis Ferdinand von Preußen kamen sie 1952 in die Kapelle der Burg Hohenzollern.

Am 17. August 1991 wurde der letzte Wille des Königs erfüllt und sein Sarg nach Potsdam überführt, um auf der Terrasse von Sanssouci in der noch vorhandenen Gruft bestattet zu werden.[29] Friedrich hatte in seinem Testament verfügt, dort bei Nacht mit kleinstem Gefolge und beim Schein einer Laterne beigesetzt zu werden. Das entsprach seinem philosophischen Anspruch. Stattdessen gestaltete sich die Beisetzung zu einer Art Staatsbegräbnis. Seitdem markiert und schmückt eine einfache Steinplatte sein Grab.
(aus: Wikipedia)

Die Pyramide im Neuen Garten

Montag, Oktober 3rd, 2016

Friedrich Wilhelm II. gehörte einer Loge der Freimaurer und dem eher mystisch orientierten Geheimbund der Rosenkreuzer an. In einigen Gebäuden des Neuen Gartens spiegeln sich Bedeutungsinhalte der Freimaurerei wider. So wurde die Schlossküche als halbversunkener Tempel, der Eiskeller als Pyramide und die Bibliothek gotisch gebaut. Die Architektur stand in keinem Zusammenhang mit der eigentlichen Zweckbestimmung. Carl Gotthard Langhans und Andreas Ludwig Krüger schufen diese aus einer anderen Zeit entnommenen Zweckbauten.
(Wikipedia)

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Der Eiskeller, 1791/92 als Pyramide nördlich in der Sichtachse des Marmorpalais errichtet, diente zum Frischhalten der Lebensmittel. Im Winter wurde dem nahen Heiligen See Eis entnommen und in der untersten Etage des circa 5 Meter in den Boden gehenden Kellers gelagert. Die Pyramide wurde 1833 in der Regierungszeit von Friedrich Wilhelm III durch den Baumeister Albert Dietrich Schadow umfassend umgebaut, wobei vom Ursprungsbau nur noch einzelne Werksteine mit Hieroglyphen weiter verwendet wurden.

Ruinenberg

Samstag, September 3rd, 2016

Zum Ruinenbergensemble gehören der Monopteros (Rundtempel), der Pyramidenbau, die Ionischen Säulen und die Theaterwand. Diese Staffagebauten wurden 1748 nach Entwürfen von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff (1699-1753) und Innocente Bellavite (1692-1762) für Friedrich den Großen erbaut. Der Architekt Ludwig Persius (1803-1845) errichtete um 1845 den Normannischen Turm.
Die an antiken Vorbildern orientierten Ruinen bilden eine scheinbar natürliche Landschaftsszenerie nach englischem Vorbild und umrahmen das Hochbassin, welches zur Bewässerung der Fontänen im südlichen Park dient.
(Text von einer Erläuterungstafel)

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Allegorien der Jahreszeiten am Orangerieschloss

Dienstag, August 30th, 2016

Die eingeschossigen 103 Meter langen und 16 Meter breiten Pflanzenhallen bekamen auf der Südseite durchgehend bodentiefe Sprossenfenster, die im Rhythmus von zwei schmalen und einem breiten Pfeiler mit Figurennische unterbrochen wurden. In den Nischen ließ Wilhelm I. Allegorien mit Darstellungen der Monate und Jahreszeiten aufstellen, die alle in den 1860er Jahren entstanden waren. An der westlichen Pflanzenhalle fertigte Ludwig Wilhelm Stürmer nach Modellen von Hermann Schievelbein Januar und Februar, Eduard Stützel nach Schievelbein den März, nach Julius Franz den Frühling, nach Schievelbein den April, nach Hermann Wittig den Mai und wieder nach Schievelbein den Juni. Der Sommer stammt von Eduard Mayer. An der östlichen Pflanzenhalle wird dieses Programm von Westen nach Osten weitergeführt. Der Juli ist ein Werk von Julius Franz, der ebenfalls das Modell für die nachfolgenden Allegorien August und September lieferte, die Eduard Stützel ausführte. Dem Herbst von Hermann Wittig schließen sich der Oktober von Schievelbein an, den Stürmer fertigte. Die Figuren November, Dezember und Winter entstanden nach Modellen von Julius Franz und wurden von Stützel ausgeführt.
(Wikipedia)

Frühling
Frühling (Julius Franz)

Sommer
Sommer (Eduard Mayer)

Herbst
Herbst (Hermann Wittig)

Winter
Winter (Modell Julius Franz, Ausführung Eduard Stützel)