{"id":1555,"date":"2010-10-26T18:29:25","date_gmt":"2010-10-26T17:29:25","guid":{"rendered":"http:\/\/mitue.de\/?p=1555"},"modified":"2010-10-26T18:44:27","modified_gmt":"2010-10-26T17:44:27","slug":"tore","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mitue.de\/?p=1555","title":{"rendered":"Tore"},"content":{"rendered":"<p>In der Dorotheenstra\u00dfe und in der Mittelstra\u00dfe (Haus des Handwerks, Eckhaus Glinkastra\u00dfe) befinden sich zwei schmiedeeiserne <a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/search\/?q=%22Fritz%20K%C3%BChn%22%20Tor&amp;w=73114945%40N00\">Tore mit vielen Details<\/a>, wahrscheinlich eine fr\u00fche Arbeit von <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fritz_K%C3%BChn\">Fritz K\u00fchn<\/a>.<\/p>\n<p><a title=\"T\u00fcr von mitue bei Flickr\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/mitue\/5118101990\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm5.static.flickr.com\/4110\/5118101990_e69f22ddb6.jpg\" alt=\"T\u00fcr\" width=\"500\" height=\"207\" \/><\/a><\/p>\n<p><a title=\"T\u00fcr von mitue bei Flickr\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/mitue\/5117500891\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/farm5.static.flickr.com\/4107\/5117500891_92f1ecc287.jpg\" alt=\"T\u00fcr\" width=\"203\" height=\"500\" \/><\/a><\/p>\n<p><p style=\"text-align: left;\">Im Ostteil von Berlin d\u00fcrfte Fritz K\u00fchn wohl zu den bekanntesten Bildhauern der DDR geh\u00f6ren. In Westen ist er selbst unter ausgewiesenen Kunstkennern und Geschichtsfreunden eher unbekannt geblieben. In der amtlichen Denkmalliste von Berlin taucht sein Name und ein Werk oder ein k\u00fcnstlerischer Beitrag von Fritz K\u00fchn \u00fcber 15mal auf, einmal im Westen der fr\u00fcher geteilten Stadt, ansonsten in Ostberlin. Dabei sind gewiss nicht einmal alle seine Werke und Beitr\u00e4ge erfasst, die in Berliner Denkmalzusammenh\u00e4ngen nachweislich eine Rolle spielen, geschweige denn etliche seiner Kunstwerke im Berliner Stadtraum, denen man mittlerweile einen gewissen Denkmalwert bescheinigen m\u00f6chte. Hinzu kommt eine Vielzahl von Metallarbeiten oder Fassadenentw\u00fcrfen, mit denen die Werkstatt Fritz K\u00fchn nach 1945 von Berlin-Gr\u00fcnau aus Kunst- und Bauvorhaben in der ganzen DDR belieferte und je sp\u00e4ter desto mehr auch in der Bundesrepublik und im westlichen Ausland Verbreitung fand. Auch deshalb m\u00f6chte man als Konservator in Fritz K\u00fchn einen der bedeutendsten Berliner Metallbildhauern des 20. Jahrhunderts \u00fcberhaupt und eine der faszinierendsten K\u00fcnstlerpers\u00f6nlichkeiten der deutsch-deutschen Nachkriegsgeschichte sehen.<br \/>\n(mehr <a href=\"http:\/\/www.stadtentwicklung.berlin.de\/denkmal\/denkmalsalon\/download\/denkmalsalon_21_haspel.pdf\">hier<\/a> von J. Haspel)<\/p>\n<\/p>\n<p><a title=\"T\u00fcr von mitue bei Flickr\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/mitue\/5118169140\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm2.static.flickr.com\/1075\/5118169140_43b7af0597.jpg\" alt=\"T\u00fcr\" width=\"500\" height=\"339\" \/><\/a><\/p>\n<blockquote><p>Alltagspraktisch aber f\u00fchlen sich Fritz K\u00fchns direkte Erben, beansprucht vom eigenen t\u00e4glichen \u00dcberlebenskampf auf dem Kunstmarkt, heillos \u00fcberfordert mit dem Nachlass [Fritz K\u00fchns], der ein Museum f\u00fcllen k\u00f6nnte. Zu allererst steht ein Werkverzeichnis aus, bisher wurde nur die Fotografie von der Berlinischen Galerie publiziert.<br \/>\n(<a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/archiv\/.bin\/dump.fcgi\/2007\/0630\/magazin\/0002\/index.html\">Metallzauberer<\/a> &#8211; Geschichte einer K\u00fcnstlerfamilie, I. Ruthe)<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Dorotheenstra\u00dfe und in der Mittelstra\u00dfe (Haus des Handwerks, Eckhaus Glinkastra\u00dfe) befinden sich zwei schmiedeeiserne Tore mit vielen Details, wahrscheinlich eine fr\u00fche Arbeit von Fritz K\u00fchn. Im Ostteil von Berlin d\u00fcrfte Fritz K\u00fchn wohl zu den bekanntesten Bildhauern der DDR geh\u00f6ren. In Westen ist er selbst unter ausgewiesenen Kunstkennern und Geschichtsfreunden eher unbekannt geblieben. 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