{"id":1970,"date":"2011-05-15T17:19:39","date_gmt":"2011-05-15T16:19:39","guid":{"rendered":"http:\/\/mitue.de\/?p=1970"},"modified":"2011-05-15T17:19:39","modified_gmt":"2011-05-15T16:19:39","slug":"fortuna-auf-dem-alten-stadthaus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mitue.de\/?p=1970","title":{"rendered":"Fortuna auf dem Alten Stadthaus"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/mitue\/5704488588\/\" title=\"Bl\u00fcte von mitue bei Flickr\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm3.static.flickr.com\/2371\/5704488588_20e3bd8b28.jpg\" width=\"500\" height=\"333\" alt=\"Bl\u00fcte\"><\/a><\/p>\n<blockquote><p>Die kupferne <a href=\"http:\/\/www.berlin.de\/sen\/inneres\/stadthaus\/fortuna.html\">Kuppelfigur Fortuna<\/a>, ein Werk des s\u00fcddeutschen Bildhauers Ignatius Taschner (1856-1913), hat &#8230; [folgendes] Schicksal erfahren. Den Zweiten Weltkrieg hatte die Kuppelfigur ebenso wie die meisten steinernen Turmfiguren \u00fcberstanden. Bis 1951 kr\u00f6nte die auf einer vergoldeten Kugel stehende weibliche Aktfigur mit F\u00fcllhorn, erhobener Rechten und Lorbeerkranz auf dem Haupt die Stadthauskuppel. Dann wurde sie f\u00fcr die n\u00e4chsten f\u00fcnfzig Jahre durch eine rotwei\u00dfe Fernsehantenne ersetzt. Die Fortuna lagerte man damals in die Kuppel ein, bei einer Begehung 1975 bemerkte man allerdings ihre Abwesenheit.<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/mitue\/5654370426\/\" title=\"Kleine Meinungsverschiedenheit von mitue bei Flickr\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm6.static.flickr.com\/5225\/5654370426_7d31eedf6b.jpg\" width=\"500\" height=\"334\" alt=\"Kleine Meinungsverschiedenheit\"><\/a><\/p>\n<blockquote><p>Die Wichtigkeit der Aufstellung der neuen Fortuna im Jahre 2003 wird deutlich, wenn man sich vor Augen f\u00fchrt, wie viel Wert der Architekt Hoffmann auf jedes einzelne Detail seiner Bauten legte. Die bekannterma\u00dfen langen Bauzeiten, die er f\u00fcr viele seiner Werke ben\u00f6tigte, resultierten h\u00e4ufig auch daraus, dass er &#8211; der Perfektionist &#8211; immer wieder am Bau korrigierte. Hoffmann berechnete pr\u00e4zise die Gr\u00f6\u00dfe und die damit verbundene Wirkung aller bauplastischen Figuren, die er au\u00dferhalb oder innerhalb der Geb\u00e4ude anbringen lie\u00df. Seine Berechnungen beruhten auf Studien an antiker Architektur und Renaissancebauten. Er notierte sich h\u00e4ufig auf seinen Italienreisen pr\u00e4zise Gr\u00f6\u00dfenverh\u00e4ltnisse der von ihm als Vorbilder betrachteten Bauten, beispielsweise die des Architekten Andrea Palladios (1508-1580).<br \/>\n(mehr <a href=\"http:\/\/www.berlin.de\/sen\/inneres\/stadthaus\/verein.html\">hier<\/a>)<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/mitue\/5704504930\/\" title=\"oben von mitue bei Flickr\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm4.static.flickr.com\/3509\/5704504930_5c8d248f03.jpg\" width=\"500\" height=\"333\" alt=\"oben\"><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die kupferne Kuppelfigur Fortuna, ein Werk des s\u00fcddeutschen Bildhauers Ignatius Taschner (1856-1913), hat &#8230; [folgendes] Schicksal erfahren. Den Zweiten Weltkrieg hatte die Kuppelfigur ebenso wie die meisten steinernen Turmfiguren \u00fcberstanden. 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