{"id":304,"date":"2009-01-10T16:15:19","date_gmt":"2009-01-10T15:15:19","guid":{"rendered":"http:\/\/mitue.de\/?p=304"},"modified":"2009-01-10T16:15:19","modified_gmt":"2009-01-10T15:15:19","slug":"universum-klee","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mitue.de\/?p=304","title":{"rendered":"Universum Klee"},"content":{"rendered":"<p><a title=\"Klee by mitue, on Flickr\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/mitue\/3183225940\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm4.static.flickr.com\/3428\/3183225940_aac79e40de.jpg\" border=\"0\" alt=\"Klee\" width=\"500\" height=\"307\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kleeinberlin.org\/de\/home\/\">Das Universum Klee<\/a> in der Neuen Nationalgalerie<\/p>\n<blockquote><p>Als komplette Parallelwelt ist das Universum Klee auch durch die schiere Vielzahl der Werke eine bildnerische Enzyklop\u00e4die von geradezu titanischem Ausma\u00df zu allen Sch\u00f6nheiten und Schrecken unserer Welt, zu ihren \u00c4ngsten, Hoffnungen und Sehns\u00fcchten, zu Leben und Sterben, zu all den ersten und letzten Dingen. Ein Universum, wie es mit solcher Welthaftigkeit wie Spiritualit\u00e4t in der deutschen Kunst vergleichbar noch bei Albrecht D\u00fcrer und Joseph Beuys und in der Literatur bei Johann Wolfgang von Goethe vorkommt. Ein Universum, das Klee selbstbewusst mit der g\u00f6ttlichen Sch\u00f6pfung vergleicht und das diese Ausstellung erstmals wie ein orbis pictus in f\u00fcnfzehn Kapiteln von der Geburt bis zum Tod nachzeichnet.<br \/>\n(mehr <a href=\"http:\/\/www.berlinerliteraturkritik.de\/index.cfm?id=20143\">hier<\/a>)<\/p><\/blockquote>\n<p><a title=\"Klee Berlin by mitue, on Flickr\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/mitue\/3184792618\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm4.static.flickr.com\/3268\/3184792618_06d63f9361.jpg\" border=\"0\" alt=\"Klee Berlin\" width=\"416\" height=\"500\" \/><\/a><\/p>\n<blockquote><p>Klees Serie <em>Potsdamer Platz <\/em><br \/>\nDie zehn Federzeichnungen dieser Serie aus dem Jahr 1919 schuf Klee als Illustrationen der Erz\u00e4hlung<br \/>\n<em>Potsdamer Platz oder die Nachte des neuen Messias. Ekstatische Visionen<\/em> von <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Curt_Corrinth\">Curt Corrinth<\/a>,<br \/>\ndie 1920 beim Conrad M\u00fcller Verlag in M\u00fcnchen erschien. &#8222;Die Dichtung ist nicht gerade besonders, aber ganz dankbar&#8220;, schrieb Klee Im Januar 1920 an Alfred Kubin. Diese distanzierte Einsch\u00e4tzung gab Klee eine innere Freiheit hinsichtlich der visuellen Interpretation des Textes, die teilweise ins Parodistische umkippte. Betitelt mit Zitaten aus Corrinths Schrift erg\u00e4nzen die Zeichnungen die rauschhaft erotisierte Prosa mit grotesken Fantasien eines Berlins der chaotischen und ereignisreichen Jahre nach dem Ersten Weltkrieg, wobei das Spiel mit kosmischen und apokalyptischen Motiven eine besondere Rolle spielte. Raum und Zeit \u00fcberlagern sich ebenso wie Bild und Erz\u00e4hlung: So wie Corrinth r\u00e4umliche Metaphern in seinen Text einbaute, nutzte Klee narrative Elemente in seinen Zeichnungen. Im pathetischen Bombast von Eros und Ekstase tritt die Gro\u00dfstadt Berlin als sich unkontrolliert vermehrendes und lasterhaftes Metropolenmoloch auf.<br \/>\n(JM\/CT im Katalog der Ausstellung)<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Universum Klee in der Neuen Nationalgalerie Als komplette Parallelwelt ist das Universum Klee auch durch die schiere Vielzahl der Werke eine bildnerische Enzyklop\u00e4die von geradezu titanischem Ausma\u00df zu allen Sch\u00f6nheiten und Schrecken unserer Welt, zu ihren \u00c4ngsten, Hoffnungen und Sehns\u00fcchten, zu Leben und Sterben, zu all den ersten und letzten Dingen. 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