{"id":9095,"date":"2023-02-22T17:22:40","date_gmt":"2023-02-22T16:22:40","guid":{"rendered":"https:\/\/mitue.de\/?p=9095"},"modified":"2023-02-22T17:22:40","modified_gmt":"2023-02-22T16:22:40","slug":"al-burak","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mitue.de\/?p=9095","title":{"rendered":"Al Burak"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.udk-berlin.de\/forschung\/graduiertenschule\/stipendiatinnen\/pilotphase\/mohamad-said-baalbaki-al-burak\/\">Al Burak<\/a> &#8211; Eine Installation von <a href=\"https:\/\/www.saidbaalbaki.com\">Said Baalbaki<\/a> in der <a href=\"https:\/\/kunstverein-tiergarten.de\">Galerie Nord (Kunstverein Tiergarten)<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/mitue\/52704046762\/in\/dateposted\/\" title=\"Al Burak 1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/live.staticflickr.com\/65535\/52704046762_40768a17ed.jpg\" width=\"497\" height=\"500\" alt=\"Al Burak 1\"><\/a><\/p>\n<blockquote><p>Al Burak ist eine fiktive Geschichte eines Knochenfundes in Jerusalem und seiner Erforschung<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/mitue\/52704823819\/in\/dateposted\/\" title=\"Al Burak 3\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/live.staticflickr.com\/65535\/52704823819_155bf9bf65.jpg\" width=\"500\" height=\"425\" alt=\"Al Burak 3\"><\/a><\/p>\n<blockquote><p>Prof. Dr. Werner von K\u00f6nigswald, ein deutscher Arch\u00e4ologe, der im Jahre 1912 die Ausgrabungen auf dem Tempelberg in Jerusalem leitete, entdeckte an dessen S\u00fcdostseite einen Friedhof aus fr\u00fchislamischer Zeit. An der n\u00f6rdlichen Umfassungsmauer stie\u00df er auf einen in einer kleinen Nische verborgenen, besonderen Fund. Es handelte sich um einen Koffer mit Knochenteilen. F\u00fcr den Arch\u00e4ologen waren sowohl der Ort wie das Beh\u00e4ltnis ungew\u00f6hnlich. Zwar konnte er feststellen, dass die Knochenteile von einem Tier stammten, doch gelang es ihm nicht, dieses Tier zu bestimmen. Die Schnitzereien an der Au\u00dfenseite des Koffers zeigten Mischwesen aus Mensch und Tier. Seinen Assistent Abdallah Hashem erinnerten sie an die Beschreibung des &#8222;Burak&#8220;. Von K\u00f6nigswald schickte die Knochen mit der Bitte, sie zu untersuchen, an Prof. Dr. Wellenhofer, den Leiter der Fossilien- und Pal\u00e4ontologie-Abteilung im Museum f\u00fcr Naturkunde Berlin, wo sie unter dessen Aufsicht analysiert, teilweise rekonstruiert und repliziert wurden. Auf Wunsch von v. K\u00f6nigswald wurden die Kopien an Prof. Dr. Heinrich Ralph Gl\u00fccksvogel, Ornithologe an den Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen, M\u00fcnchen geschickt. Daraufhin entstand zwischen Wellenhofer und Gl\u00fccksvogel eine Korrespondenz \u00fcber die Frage, wie die Knochen einzuordnen seien: Wellenhofer war davon \u00fcberzeugt, dass es sich um die Uberreste eines Pferdes mit Missbildungen handeln m\u00fcsse; Gl\u00fccksvogel dagegen nahm einen Zusammenhang mit mythologischen Tieren und dabei konkret einem Pegasus\/Burak an. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Geb\u00e4ude des Museum f\u00fcr Naturkunde von Bomben getroffen. Dabei wurde der Knochenfund v\u00f6llig zerst\u00f6rt. Zudem starb Gl\u00fccksvogel w\u00e4hrend dieser Zeit. Die Korrespondenz zwischen den beiden Wissenschaftlern brach ab; die Forschungen wurden nicht weitergef\u00fchrt und gerieten in Vergessenheit. Allerdings blieben die hier gezeigten Objekte und Aufzeichnungen erhalten.<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/mitue\/52704046217\/in\/dateposted\/\" title=\"Al Burak 6\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/live.staticflickr.com\/65535\/52704046217_6791a11055.jpg\" width=\"500\" height=\"454\" alt=\"Al Burak 6\"><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Al Burak &#8211; Eine Installation von Said Baalbaki in der Galerie Nord (Kunstverein Tiergarten) Al Burak ist eine fiktive Geschichte eines Knochenfundes in Jerusalem und seiner Erforschung Prof. Dr. Werner von K\u00f6nigswald, ein deutscher Arch\u00e4ologe, der im Jahre 1912 die Ausgrabungen auf dem Tempelberg in Jerusalem leitete, entdeckte an dessen S\u00fcdostseite einen Friedhof aus fr\u00fchislamischer [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-9095","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-ausstellungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/mitue.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9095","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/mitue.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/mitue.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mitue.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mitue.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9095"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/mitue.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9095\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9101,"href":"https:\/\/mitue.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9095\/revisions\/9101"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/mitue.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9095"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/mitue.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9095"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/mitue.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9095"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}