Kommunale Galerien in Berlin (2)

Auf dem Weg ins TEMPELHOF MUSEUM

Wir steigen in Tempelhof ein. Die U-Bahn nach Alt-Mariendorf ist ziemlich voll. Ein Mann telefoniert lautstark. Bei der letzte Station vor Alt-Mariendorf wird unser Waggon leer, auch der Schreihals ist ausgestiegen. Wir sind allein. Ruhe. Plötzlich bestätigt eine Frau direkt hinter uns sitzend sehr laut, dass wir nun allein im Waggon seien. Endlich Stille, sie hasse dieses laute Gequatsche.

[Die künstlerische Arbeit von Maria und Natalia Petschatnikov] basiert auf einer subjektiven Interpretation der Realität. Das scheinbar Unwichtige, Nebensächliche, Zufällige hat als Spiegelung sozialer und historischer Tendenzen größte Bedeutung für ihr Werk. Mit Fantasie, Witz und Hintergründlichkeit werden dem Alltag überraschend neue Perspektiven entlockt. Aus gewöhnlichen Dingen werden außergewöhnliche Arrangements mit neuen Bedeutungsschichten.
(aus der Presseinformation)

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Galerie im Tempelhof Museum

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Collecting the City
Eine Installation von Maria und Natalia Petschatnikov

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