Archive for the ‘Ausstellungen’ Category

Faces of Mind

Freitag, Februar 27th, 2026

Der menschliche Kopf ist Spiegel, Bühne und Projektionsfläche zugleich. Er ist der Ort, an dem Innenwelt und äußere Erscheinung einander durchdringen.

FACES of MIND vereint über 200 Werke zum Thema aus 50 Jahren: Malerei, Skulptur, Zeichnung und Fotografie.

z.B. mit Arbeiten von Nanne Meyer

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HKM 17

oder von Roxana Halls

HKM 12

HKM 11

HKM 10

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David Lynch

Dienstag, Februar 3rd, 2026

David Lynch in der PACE-Galerie

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Von „Mulholland Drive“ über „Lost Highway“ bis „Blue Velvet“ – Ausnahmefilmemacher David Lynch hat ein außergewöhnliches Filmvermächtnis hinterlassen. Er selbst sah sich aber immer hauptsächlich als bildender Künstler. (mehr hier)

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Yes to All

Samstag, Januar 10th, 2026

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Sylvie Fleury

YestoAll 09
Hans-Peter Feldmann

Die Schenkung Paul Maenz und Gerd de Vries für das Kupferstichkabinett

Rund 900 Arbeiten auf Papier, beginnend in den 1960er Jahren bis in die unmittelbare Gegenwart reichend, wurden dem Museum übergeben. Nun wird das bürgerschaftliche Engagement der beiden Schenker mit der Ausstellung „Yes to All“ gewürdigt.

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Marthe Wery

Einhorn. Das Fabeltier in der Kunst

Freitag, Januar 2nd, 2026

Barberini 12

Physiologus

Eine Ausstellung im Museum Barberini in Potsdam

Barberini 04

Roh 31
Rohkunstbau 2025, Altdöbern

BRS 009
Ein Einhorn in Braunschweig

Barberini 05
Aurelle Nemours (Das Einhorn, 1969)

FEAST

Montag, Dezember 29th, 2025

Gerhard Marcks Haus 03

Nach dem weihnachtlichen Festmahl in Hamburg besuchten wir
Olaf Brzeskis FEAST
im Gerhard Marcks Haus in Bremen

Gerhard Marcks Haus 07
Jans Pferd, 2025

Der Ausstellungstitel „Feast“ fasst zentrale Aspekte des Werks von Brzeski zusammen: Augenweide, Bewirtung, Schwelgen, Feiern, Festmahl. Ein Begriff, der die Fülle, Sinnlichkeit und Vielseitigkeit dieser Präsentation auf den Punkt bringt: ein visuelles Festmahl.

Gerhard Marcks Haus 05
Im Herzen, 2013

Gerhard Marcks Haus 02
Vampir, 2023

Among Ripples and Folds

Donnerstag, Dezember 18th, 2025

Gabriela Giroletti
bei
Galerie Kristin Hjellegjerde

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Window Seat, 2025

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Lost … at Last, 2025

Archie Rand

Dienstag, Dezember 9th, 2025

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SONS
Archie Rand bei Contemporary Fine Arts

In der neuen Serie Sons (2018–2024) bezieht sich Rand auf Francisco de Zurbaráns barocke Gemälde Jakob und seine zwölf Söhne, die er auf radikale Weise neu interpretiert. Statt die biblischen Stammväter selbst darzustellen, malt Rand ihre Träume – surreale Szenen voller Ritter, Dinosaurier, Cowgirls und urbaner Helden, die aus den Bildwelten amerikanischer Nachkriegscomics zu stammen scheinen.

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Benjamin

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Simeon
Simeon (Detail)

Es braucht keine große Vorstellungskraft, um zu erkennen, dass diese zwölf Söhne zugleich Aspekte eines einzigen Sohnes sind: jenes von Ruth und Sidney Rand 1949 in Brooklyn, New York, geborenen Kindes. Diese von Soldaten, Rittern und Cowboys bevölkerten Gemälde – und mitunter auch von zechenden Großstädtern, die einem Mad Magazine-Cartoon entstiegen sein könnten – öffnen den Blick in die phantasiehafte Bilderwelt eines Kindes der amerikanischen Nachkriegskultur.
(hier)

ARCHIE RAND in conversation with Barry Schwabsky
(The Brooklyn Rail)

Wohnkomplex

Freitag, November 14th, 2025

Wohnkomplex 01

Kunst und Leben im Plattenbau

Wohnkomplex 03
Grauzone – sieben Wohnblöcke im Modellformat (Markus Drapier, 2015)

Kaufhalle
Kaufhalle (Christian Thoelke, 2020)

Kinderfasching im Neubauviertel
Kinderfasching im Neubauviertel (Uwe Pfeifer, 1976)

Und zum Kaffee in der Cafébar des Minsk:
Chemnitzer Platte – Der Keks zum Plattenbau

Der Beitrag zur Chemnitzer Platte ist der digitalen Plattform zur Ostmoderne CHEMNITZ OSTMODERN entnommen. Unbedingt hineinschauen.

Kazuko Miyamoto

Freitag, November 7th, 2025

STRING CONSTRUCTIONS

Miyamoto 01

Es war ein schrittweiser Prozess, der kulturell und persönlich motiviert war und die Künstlerin von der objektorientierten Praxis zur Arbeit mit leichten und vergänglichen Materialien führte. Im Jahr 1972 begann Miyamoto mit Baumwollfäden zu experimentieren, die sie mit Nägeln an der Wand befestigte. Ihre ortsspezifischen Interventionen hatten eine zweidimensionale Qualität. Im ersten, noch einfachen Versuch verliefen die Fäden parallel zueinander – sie folgten den Mörtellinien der Ziegelwand im Atelier der Künstlerin.

Als Miyamoto das Atelier an der Lower East Side, in dem die erste Fadenkonstruktion entstanden war, aufgeben musste, vertiefte ihr sich verändernder Lebensstil den Bruch mit der objektzentrierten Kunst. Dieses Ereignis hat sicherlich auch dazu beigetragen, dass sie sich von der Malerei ab- und unbeständigen Materialien wie Faden und Nägeln zuwandte.

Die Wandgewebe wurden ständig komplexer und vermochten so auch, visuell stärker zu überzeugen. Zugleich eroberten sie die dritte Dimension, denn sie verliefen nun zwischen Nägeln an der Wand und im Boden. Dichte Bündel paralleler Linien erzeugten schwer bestimmbare Figuren, die ein Volumen irgendwo zwischen den Raumgrenzen besetzten.

(Luca Cerizza in: Daimler Art Collection – Conceptual Tendencies 1960s to Today II)

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Miyamoto 04

Miyamoto 12

Lange wurde Kazuko Miyamoto übersehen – jetzt wird die US-japanische Künstlerin endlich als wichtige Minimalistin und Feminismus-Vorreiterin wiederentdeckt.

Festival of Future Nows 2025

Sonntag, November 2nd, 2025

Festival of Future Nows 2025

ZStV
ZStV (Rike Horb, 2025)

Die Skulptur ZStV besteht aus in Stahl gewickelten Ziegeln. Rike Horb kombiniert in ihrem Versuchsfeld Bewehrungsstahl mit NF-Steinen zu einem fiktiven Baustoff und spielt dabei mit der Idee der Hybridbauweise. Der Titel der Arbeit steht für „Ziegelstahlverbund“ und reiht sich in die Bezeichnungen herkömmlicher Verbundbauweisen ein. Die Arbeit inspiriert dazu, über baukulturelles Erbe, Funktionalität und Dringlichkeit nachhaltiger Bauweisen nachzudenken.

Future Nows 19
Lachen ist verdächtig (Fabian Knecht, 2022 – ongoing)

Fabian Knecht verhüllt die Südostseite der Neuen Nationalgalerie mit einem rund 60 Meter breiten, farbintensiven Netz. Es setzt sich aus rund 120 handgeknüpften Tarnnetzen zusammen, die von der ukrainischen Zivilbevölkerung aus Kleidungsstücken und Alltagstextilien gefertigt wurden. Die Netze unterscheiden sich in Material, Struktur, Dichte, Farben und Mustern. Im Krieg verdecken sie Angriffsziele. In Zusammenarbeit mit ukrainischen Hilfsorganisator:innen, mit denen Knecht seit der vollständigen russischen Invasion 2022 regelmäßig vor Ort arbeitet, werden diese textilen Tarnungen durch professionelle Netze ersetzt. Vom Dach des Gebäudes herabhängend, verweist das überdimensionale Werk nun auf die Zerstörung ziviler Infrastruktur, von Museen und Kulturgütern. Es macht eine in der Ukraine allgegenwärtige, aber sonst kaum bekannte Praxis sichtbar und steht für die Wichtigkeit gemeinsamen Handelns und die Bedeutung von zivilem Widerstand.

Future Nows 14
Nest (Euan Williams und Diana Thieme, 2025)

Nest besteht aus unzähligen aufeinandergestapelten roten Vogelkäfigen, die sich zu windenden Strukturen auftürmen. Die Skulptur von Euan Williams und Diana Thieme entstand aus sechs Jahren Kinderwunschbehandlung und vier Jahren Elternschaft. Die Käfige wirken fragil, als könnten sie jeden Moment zusammenbrechen. Sie erinnern an freudige Verbindungen, aber auch an Gefangenschaft und den Wunsch nach Freiheit. Gleichzeitig verweisen sie auf ein persönliches Schicksal: auf Zellen, die sich verbinden oder auch nicht, auf einen Organismus, der langsam wächst. Das Konstrukt steht für die Herausforderung, Kinder zu begleiten und ihnen ein glückliches Leben zu ermöglichen.

2014 kam ich zufällig beim ersten Festival of Future Nows an der Neuen Nationalgalerie vorbei, 2017 fand das Festival im Hamburger Bahnhof statt.