Halil Altindere entwickelte für den Neuen Berliner Kunstverein das Space Refugee-Projekt, das angesichts der Abwehr von MigrantInnen in Europa mit ironischer Distanz den Weltraum als Zufluchtsort für Geflüchtete vorschlägt. Einer der zentralen Bestandteile der Ausstellung ist ein Film über den ehemaligen syrischen Kosmonauten Muhammed Ahmed Faris, der 1987 mit dem sowjetischen Raumschiff Sojus TM-3 für einen siebentägigen Aufenthalt zur Raumstation Mir flog. Heute lebt der ehemalige Held der Sowjetunion und Anhänger der demokratischen Oppositionsbewegung gegen Assad als Geflüchteter in Istanbul.
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Aus dem Tagebuch des Kunstspaziergängers (4.11.16)
In der S-Bahn: Der junge Mann ist stark erkältet. Als er den Schnodderfluss nicht mehr durch lautstarkes Hochziehen bewältigen kann, öffnet er seine Sporttasche und holt eine ganze Rolle Klopapier heraus. Vier Abschnitte ergeben ein solides Taschentuch.
In der Vorlesung bei Prof. N sind 16 Leute. Mein Wortschatz wird heute um das Wort „Konkatenation“ für die Verknüpfung von Numeralen erweitert. Also, man kann zwei Numerale konkatenieren. Das Ergebnis, das sogenannte Konkatinat, ist wieder ein Numeral und darf nicht mit einem Konkubinat verwechselt werden.
Wer kennt Muhammed Ahmed Faris? Das ist der syrische Kosmonaut, der 1987 mit dem sowjetischen Raumschiff Sojus TM-3 für sieben Tage zur Raumstation Mir flog. Heute lebt der Held der Sowjetunion als Flüchtling in Istanbul. Halil Altindere stellt im Neuen Berliner Kunstverein sein Space-Refugee-Project vor. Ein wichtiger Teil der Ausstellung ist ein Film über Ahmed Faris.