Fünf Jahre lang schlug der Kunstraum Tanas Brücken in die Kultur der Türkei und ihrer östlichen Nachbaren. Jetzt verabschiedet sich Tanas-Leiter René Block mit einer eindrucksvollen Doppelausstellung.
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Zum Finale sind sie alle noch einmal dabei. Ayse Erkmen und Hale Tenger, die starken Frauen, die bereits Anfang der neunziger Jahre in Istanbul von sich reden machten. Ahmet Ögüt und Sener Özmen, die jungen, ernsten Männer aus dem Osten der Türkei.
Aber auch Lawrence Weiner, Asta Gröting und Rosemarie Trockel machen bei „The Unanswered Question. Iskele 2“ mit, der Doppelausstellung bei Tanas und im Neuen Berliner Kunstverein (n.b.k.). Mit ihr wird René Block seinen Projektraum Tanas für Kunst in der Türkei und der Diaspora Anfang November schließen. Die Botschaft ist deutlich: Kunst aus der Türkei und dem Westen begegnen sich gleichrangig, hier in Gestalt vieler neuer Installationen, Skulpturen, Videos, Objekte und Fotografien, die locker gefügt ohne großen gemeinsamen Nenner nebeneinander stehen. „Kunst aus der Türkei ist angekommen“, sagt Block.
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