Posts Tagged ‘KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst’

Red Threads

Montag, April 25th, 2022

Michaela Melián im Maschinenhaus M2 des Zentrums für zeitgenössische Kunst

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die neu für das KINDL entwickelte Installation TANIA zum vielschichtigen Mythos um die Guerillera Tamara Bunke alias Tania, deren Biografie in Ost und West, in Nord- und Südamerika die unterschiedlichsten Aufladungen erfahren hat. Während Tamara Bunke / Tania im öffentlichen Bewusstsein der DDR eine große Rolle spielte, ist sie in der heutigen Bundesrepublik aus dem öffentlichen Gedächtnis so gut wie verschwunden. Die Künstlerin Michaelia Melián folgt den vielfältigen Spuren und verdichtet diese in einem für die Räume konzipierten Wandbild und einer mehrkanaligen Soundarbeit zu einem vielschichtigen Komplex.

Ausflug 03
Girl-Kultur, 2019, Teppich

Ausflug 10
Tania (Tamara Bunke), 1990, 1992

Ausflug 09
In a Mist, 2014/2015

Die Kunst des Loops

Fair Game

Sonntag, September 26th, 2021

The Tourist

Alexandra Bircken im Kesselhaus des KINDL Zentrum für zeitgenössische Kunst

Bircken 01

Wo endet die Haut, wo der Körper? Wo beginnt Kleidung? Und könnten die Schnittstellen und Schnittmengen zwischen beiden nicht ganz anders ausfallen und betrachtet werden? Bildhauerisch nährt [Alexandra Bircken] die Frage, was den menschlichen Körper eigentlich zusammenhält und wie er sich den neuen Herausforderungen einer technoid geprägten Umwelt stellt. Gipsmodellagen, Körperabgüsse, Schaufensterpuppen, Klei-dungsstücke verwandeln sich in menschliche Körperfragmente, aufgerissene Motorradkluften in körperartige Häutungen.
(„Alexandra Bircken – Was kommt, was bleibt“ von Sabine Maria Schmidt, Kunstforum International, Heft 277)

Bircken 06

Ein zentrales Thema in der künstlerischen Arbeit von Alexandra Bircken (*1967 in Köln, lebt in Berlin und München) ist die Haut – als zellulare Membran, als Organ und als Bekleidung, aber auch als Grenze zwischen Innen und Außen. Aus textilen Materialien, Maschinenteilen, Holz, Stahl oder auch Latex schafft die Künstlerin Skulpturen und Installationen, in denen sie das Verhältnis von Körper und Hülle und die Schnittstellen von Mensch und Maschine untersucht. Für ihre erste institutionelle Einzelausstellung in Berlin realisiert Alexandra Bircken im Kesselhaus des KINDL eine raumgreifende ortsspezifische Installation.

Schizo Sonics

Sonntag, September 27th, 2020

Nik Nowaks Installation im Kesselhaus
des KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst

NikNowak1

NikNowak2

NikNowak3

NikNowak4

The Mantis Project

Der unerfreuliche Zustand der Textur

Donnerstag, Mai 7th, 2020

Seit zwei Monaten endlich einmal wieder ein Ausstellungsbesuch! Das KIND – Zentrum für zeitgenössische Kunst hat seit gestern wieder geöffnet.
Man fragt mich an der Kasse, ob ich im Internet ein Besuchszeitfenster gebucht hätte. Ich bin der einzige Besucher.

NK 03
Facekini, 2019

Isa Melsheimer beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit architektonischen und urbanen Räumen, ihrer Formensprache, Funktionsgeschichte und sozialen Bedeutung. Ihre Materialien sind dabei heterogen: Schwere, harte und widerständige Materialien wie Glas, Beton und Keramik treffen auf bestickte Vorhänge, Textilmasken oder auch Ensembles lebender Pflanzen. Immer spielt in ihren Objekten und Installationen das Handwerkliche, „Handgemachte“ eine Rolle.
(mehr hier)

NK 07
Curtain (The Year of the Whale), 2018

NK 04
Walherz, 2018

How beautiful you are!

Freitag, März 6th, 2020

Garten 8

Kosmetiksalon Babette zu Gast im Maschinenhaus MO des KINDL

Babette 1

Der Tradition der legendären Bar Babette folgend, versteht sich How beautiful you are! als Netzwerkausstellung, in der insbesondere die Vielzahl der künstlerischen Positionen die charakteristische Spannung erzeugt.

Sugar

Donnerstag, Oktober 10th, 2019

Sugar

Bjorn Melhus: Free Update

Panorama

Donnerstag, Oktober 3rd, 2019

Bettina Pousttchi ist die fünfte Künstlerin, die für das 20 Meter hohe Kesselhaus des KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst eine spezifische Arbeit entwickelt hat. Die jeweiligen Interventionen zeigen ein eindrückliches Spektrum künstlerischer Antworten auf die räumliche Ausgangslage: Nach Roman Signer mit seinem kopfüber hängenden Flugzeug Kitfox Experimental, David Claerbout mit der auf tausend Jahre angelegten Echtzeitprojektion Olympia, Haegue Yang mit ihrer zentral aufgehängten Jalousien-Installation Silo of Silence – Clicked Core und der mehrteiligen, mitten im Raum stehenden Skulptur Plateau mit Halbfigur von Thomas Scheibitz, montiert Bettina Pousttchi ihre Arbeit Panorama direkt an den Wänden des Kesselhauses.

Panorama

Panorama

Unstable Fakers of Change in Self

Freitag, März 22nd, 2019

Mit Unstable Fakers of Change in Self zeigt das KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst eine neue Werkgruppe von Sofia Hultén, die von der Künstlerin für das Maschinenhaus M0 entwickelt wurde.

Hulten 4

Ausgangspunkt des zunächst eher kryptisch erscheinenden Ausstellungstitels ist Umberto Boccionis 1913 entstandene Bronzeplastik Unique Forms of Continuity in Space – ein ikonisches Werk des Futurismus, das auf der italienischen 20-Cent-Münze zu sehen ist. Aus den Anfangsbuchstaben des englischen Titels U-F-o-C-i-S bildet Sofia Hultén eigene Wortkombinationen, die sie sowohl für den Ausstellungstitel – Unstable Fakers of Change in Self – als auch für die Werktitel benutzt.

Ich bin versucht, die Fotos dieser Ausstellung meinem Flickr-Album Temporäre Installationen zuzuordnen.

Drama

Wir sehen … die temporären Installationen, die ganz unabsichtlich geschaffen werden, wenn Motorräder unter Regenhauben am Straßenrand oder auf Bürgersteigen parken; Skulpturen, die wie kauernde Wesen von einem fremden Planeten aussehen.
(David Wagner – Welche Farbe hat Berlin, Verbrecher-Verlag 2011)

Behind the Screen

Donnerstag, März 21st, 2019

Behind the Screen 1

Die Digitalisierung hat längst alle Lebensbereiche erfasst und beeinflusst gesellschaftliche Entwicklungen weltweit. Ein Leben ohne die technischen Innovationen der letzten Jahrzehnte ist mittlerweile unvorstellbar geworden. Obwohl wir als User digitaler Endgeräte täglich mehrere hundert Megabytes an Daten produzieren und konsumieren, bleibt das Digitale an sich unsichtbar – und für viele auch ungreifbar.

Die Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung Behind the Screen blicken gleichsam hinter den Bildschirm.

Behind the Screen 4

Behind the Screen 7
!Mediengruppe Bitnik

Exhibit Model Four

Mittwoch, März 20th, 2019

Monk 01

Jonathan Monk im Maschinenhaus M1 (KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst)

Monk 08

Monk 03