Aufbruch. Malerei und realer Raum
Das Spitze muss ins Eckige (Tagesspiegel)
Zur Hölle mit den Bilder (Berliner Zeitung)
sehepunkte zur Ausstellung (Rezensionsjournal für Geschichtswissenschaften)
Aufbruch. Malerei und realer Raum
Das Spitze muss ins Eckige (Tagesspiegel)
Zur Hölle mit den Bilder (Berliner Zeitung)
sehepunkte zur Ausstellung (Rezensionsjournal für Geschichtswissenschaften)
Die Statue zeigt August als römischen Caesar mit Rüstung in nordöstlicher Richtung zum polnischen Königreich auf einem sich aufrichtenden Lipizzanerhengst reitend.
…
Von 1732 bis 1734 wurde das Reiterstandbild von Ludwig Wiedemann in Kupfer getrieben und feuervergoldet. Die Grundsteinlegung für den von Longuelune entworfenen Sockel erfolgte 1735, und am 26. November 1736 wurde das Denkmal enthüllt.
(Wikipedia)
In Sebnitz gibt es ein von Michael Fischer-Art gestaltetes Haus.

Detail der Fischer-Art-Fassade in Sebnitz

Das ist eine Fischer-Art-Hausfassade in Leipzig

Dieser Fischer-Art-Brunnen steht in Frankfurt/Oder.
Angesichts der zahlreichen Namenszüge an der Kuhstallwand und -decke bemerkte Hans Christian Andersen trocken: ” Diese Unsterblichkeit hat doch etwas Mühe gekostet.”, 1831
Ich stand betroffen; der Anblick der Höhle …überraschte mich. Das Wogen und Treiben der Menschen in derselben, die Harfenklänge, der vielstimmige Gesang, …, das Klirren der Gläser, das Jauchzen der vergnügten Menschen …, am meisten aber der zauberische Durchblick in eine … reizende Gegend mußte dem durch die romantische Einöde hierherauf Gewanderten ein so buntes, überraschendes Bild vorführen, daß er in eine neue Welt versetzt zu sein glauben konnte. Bald aber … wirkte der Anblick der Menge von Menschen verletzend und störend auf mein Gefühl, denn mir schien die ganze Gegend mehr zum Stilleben, als zum rauschenden Leben geeignet.
(A. Tromlitz in SÄCHSISCHE SCHWEIZ, Der Kuhstall, 1837)
Zur Kuhstallhöhle zurückgekehrt, wollten auch wir unseren Besuch, gleich vielen anderen Fremden vor uns, verewigen, deren Namen die Felswände, soweit man sie nur mit Leitern erreichen kann, bedecken und wie ägyptische Hieroglyphenschrift aussehen.
(Carl v. Voss, 1822)

Fähre Stadt Wehlen (zum Bahnhof und zum Ortsteil Pötzscha)

Hinweis in Pötzscha auf eine Ausstellung im Robert-Sterl-Haus
Das Robert-Sterl-Haus in Naundorf gehört deutschlandweit zu einem der wenigen original erhaltenen Künstlerwohnhäusern. Gemeinsam mit seiner Frau Helene kaufte Professor Robert Sterl das Wohnhaus in Naundorf.
(hier)

Große Liegende, Hans Josephsohn – im Kolumba-Hof Köln
Natürlich wird nicht geruht, es wird gewandert!
Das Reichstagspräsidentenpalais wurde von Paul Wallot, dem Architekten des Reichstagsgebäudes, entworfen und zwischen 1899 und 1904 auf dem einzigen noch unbebauten Grundstück in dessen unmittelbarer Nähe errichtet.
Doch als der letzte demokratische Reichstagspräsident Paul Löbe 1933 sein Amt an Hermann Göring abgeben mußte, verwaiste das Haus, weil Göring das Palais nicht als Wohnung nutzen wollte. Das Palais wurde zunehmend zweckentfremdet: als Außenstelle der Reichstagsbibliothek. Die parlamentarische Büchersammlung hatte sich im ebenfalls zweckentfremdeten Reichstag im Lauf der dreißiger Jahre über das ganze Riesenhaus ausgebreitet. Initiator dieser Parlaments-Umnutzung war der seit 1928 amtierende Bibliotheksdirektor und Historiker Eugen Fischer-Baling. Obwohl dessen eigene Schriften – kritische Werke über die Kriegsschuld und die Dolchstoß-Legende – den Bücherverbrennungen zum Opfer fielen, konnte er im Herzen des Nazi-Terrors die wichtigste politische Bibliothek Deutschlands mit sämtlichen verbotenen Schriften aufbauen, die zuletzt eine halbe Million Bände umfaßte. Doch in den letzten Kriegstagen verbrannte die Büchersammlung fast vollständig.
(mehr hier)
Wir sehen … die temporären Installationen, die ganz unabsichtlich geschaffen werden, wenn Motorräder unter Regenhauben am Straßenrand oder auf Bürgersteigen parken; Skulpturen, die wie kauernde Wesen von einem fremden Planeten aussehen.
(David Wagner – Welche Farbe hat Berlin, Verbrecher-Verlag 2011)
Stentor ist ein griechischer Trojakämpfer, dessen gewaltige Stimme der von 50 Männern gleichkommt. In seiner Gestalt hält Hera den Griechen eine Standpauke (Hom. Il. 5,784-792). Selbst tritt Stentor nirgends auf. Diese “Lücke” wurde von der antiken Exegese durch gelehrte Spekulationen ergänzt (schol. AbT Hom. Il. 5,785): Er mußte sein Leben lassen, weil er Hermes zum Wettstreit im Schreien herausgefordert hatte.
(hier)

Der Rufer, Gerhard Marcks, 1966
Endlich war es eine besondre Folge dieser Eigenschaft des Hermes als Götterherold, daß man eine starke Stimme und ein unverwüstliches Gedächtniß gleichfalls von ihm ableitete. Daher jene Fabel vom Aethalides, dem Herolde der Argonauten, welcher sein Gedächtniß auch in der Unterwelt nicht verlor, und die vom Stentor, welcher sich mit Hermes in einen Wettkampf des lauten Ausrufs eingelassen habe und darüber habe sterben müssen.
(hier)