Kunst der Vorzeit

Februar 14th, 2016

MGB Felsbilder

Die Rückkehr der Höhlenmalerei: Der Berliner Martin-Gropius-Bau zeigt „Felsbilder der Sammlung Frobenius“ und erinnert an eine vergessene Quelle der Moderne.

Schwimmer in der Wüste

Schwimmer in der Wüste

Schwimmer in der Wüste

Double Vision

Februar 13th, 2016

Double Vision

Endlich. Botticelli-Hype ist vorbei. Wir können endlich ohne Anstehen in die Ausstellung gehen, die uns interessiert … und es lohnt sich! Double Vision.

Nashorn

Voyages Extraordinaires

Februar 12th, 2016

Reisen7

Christian Tagliavini in der Galerie Camera Work

»Voyages Extraordinaires«

Reisen1

Die Serie »Voyages Extraordinaires« von Christian Tagliavini ist eine Hommage des Kuünstlers an einen der bedeutendsten Schriftsteller der 19. Jahrhunderts: Jules Verne. Über einen Arbeitszeitraum von mehr als 24 Monate erschuf Christian Tagliavini in unvorstellbarer Manier voller Leidenschaft und Liebe zur Photokunst einen Zyklus an Arbeiten, die drei der bekanntesten Romane von Jules Verne faszinierend zitieren: »Die Reise zum Mittelpunkt der Erde« (1864), »Von der Erde zum Mond« (1865) und »20.000 Meilen unter dem Meer« (1869). In emotionalen Szenerien und ergreifenden Porträts verbindet Christian Tagliavini seine prägnante Bildsprache mit der Jules-Vernesque fantastischen Science-Fiction.

Bald sind wir weg

Februar 12th, 2016

Wandbild1

Uhlandstraße – Ein großes Wandgemälde verschwindet

Wandbild

The Monument

Februar 7th, 2016

Reiterdenkmal5

Atelier Van Lieshout

Reiterdenkmal4

James-Simon-Galerie

Februar 7th, 2016

Neues Museum

Nur der Unwissende verachtet die Kunst: Bald ist Tympanon West des Neuen Museums nicht mehr zu sehen.

Tympanon West Neues Museum
Tympanon West

Tympanon Ost Neues Museum
Tympanon Ost

Hieronymus Bosch gucken in Lissabon

Februar 3rd, 2016

Lisboa 041

Ich beschloss, von der spanischen Insel, auf der ich wohne, zunächst nach Lissabon zu fliegen, um «Die Versuchungen des heiligen Antonius» zu sehen.

Lisbon 191

Jeder kennt diese Situation, zumal bei grossen Ausstellungen, das höfliche Sich-Nähern, das Sich-von-der-Seite-Heranpirschen, das geduldige Warten darauf, dass die anderen endlich weggehen, doch hier war es extrem. Ich spähte zwischen den beiden Köpfen hindurch auf den lesenden Priester mit der Tonsur und dem Schweinekopf, auf das tanzende Haupt mit Turban, aber ohne Rumpf, auf das Spukwesen mit dem verlängerten Schnabelmund in Form einer Trompete und auf die Schnee-Eule auf dem Mann mit dem Menschenkopf und dem Schweinemaul, der eine Art Laute unter den rechten Arm geklemmt hält, auf das fast stehende Wasser, das unter dem Bogen einer sorgfältig gemalten Brücke verschwindet, wodurch man weiss, dass sich die gesamte Szene oberhalb des Wassers abspielt, auf alle diese Wunderwesen und den Heiligen im Mittelpunkt, der uns ansieht, seine linke Hand jedoch mit einer anscheinend leeren Schale in die Richtung von Christus ausstreckt, der in der Ferne neben seiner eigenen Kreuzigung steht, und fragte mich zum soundsovielten Mal, wer Hieronymus Bosch nun eigentlich gewesen war.
(cess Neoteboom in der NZZ)

Jahreswechsel in Apulien (7)

Januar 23rd, 2016

Apulien011

Es ist eine rechte Wonne, diese apulische Wildnis … und den ätherreinen Himmel strahlen zu sehen. Es sind wirklich Flammenpfeile, die Helios hier versendet; aber sie beschädigen nicht, wenigstens noch nicht im Mai. Das Licht dieses Himmels berauscht die Seele wie Trank perlenden Weins: man schlürft und atmet es gierig ein; es zehrt die Nebel im Gemüt auf, jene giftigen Dünste, welche in den Nordlandmenschen grundlose Stimmungen erzeugen, Qualen der Einbildung, den Spleen und den Weltschmerz und den verzweifelten Humor.
(Ferdinand Gregorovius)

Apulien001
Streetart in Bari

Apulien, im Mai kommen wir wieder!

Jahreswechsel in Apulien (6)

Januar 20th, 2016

Apulien165

Ceroli-Pferd in Bari

Jahreswechsel in Apulien (5)

Januar 19th, 2016

Apulien190

Der heilige Nikolaus wurde zwangsweise als Schutzpatron der Stadt Bari verpflichtet. Die Gebeine des Heiligen wurden 1097 im türkischen Myra von barisischen Matrosen geraubt und in ihre Heimatstadt gebracht, die bis dahin keinen eigenen Schutzpatron gehabt hatte.

Apulien182

Apulien184

In der Altstadt gibt es die wunderschöne, mittelalterliche Basilika San Nicola, eines der schönsten romanischen Bauwerke Europas (und damit der Welt), die – wie die Reiseführer schreiben – allein schon eine Reise wert ist. Aber der heilige Nikolaus ist vor allem bei den Orthodoxen sehr beliebt. Paolo Rumiz schreibt, dass alle Russen Bari sofort auf der Landkarte finden, und zwar wegen dem heiligen Nikolaus.
(Gianrico Carofiglio in “Eine Nacht in Bari”)

Apulien297

Apulien298

Portale und Kapitelle der Basilika San Nicola in Bari

Apulien187

Apulien188