Kunstsammlung im Willy-Brandt-Haus

Januar 24th, 2022

Im ersten Teil der Auftaktausstellung KUNST im Willy-Brandt-Haus sind Arbeiten der Klassischen Moderne zu sehen, die die Zeit der gesellschaftlichen Umbrüche in der Weimarer Republik thematisieren und später das Schicksal der Verfolgung und Vertreibung durch die Nationalsozialisten auch von Künstler*innen zeigen. Die Freiheit der Kunst und des Individuums ist auch im zweiten Teil der Ausstellung Thema, wenn das Spektrum der nonkonformen Kunst der DDR mit einigen Beispielen beleuchtet wird.

Kunst im Willy-Brandt-Haus 1

Kunst im Willy-Brandt-Haus 2

Kunst im Willy-Brandt-Haus 3

Kunstsammlung im Willy-Brandt-Haus

Fred Ute zu Fuß

Januar 22nd, 2022

Fred Ute im BLMK

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2017 bin ich in 24 gemütlichen Spaziergängen einmal um Berlin gelaufen. Hier findet man einige Bilder.

Rund um Berlin

Rausch der Bilder

Januar 21st, 2022

Die Sammlung Chagas Freitas – Kunst aus der DDR und ihre Reise nach Brasilien

Der Ostkunstschatz von Brasilia ist im Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst (Cottbus) zu bewundern.

Good-bye Dresden
Wolfgang Scholz

Ohne Titel
Erika Stürmer-Alex

Raum mit Figur
Stefan Plenkers

Immer am Bücherregal entlang (23)

Januar 17th, 2022

Alter St. Matthäus-Kirchhof 06

Auf dem Alten St. Matthäus-Kirchhof liegen inmitten monumentaler Mausoleen von Ministern und Bankiers in seltsamer Bescheidenheit die Grabstätten von Jakob und Wilhelm Grimm.

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Alter St. Matthäus-Kirchhof 05

Geboren wurden Jacob Ludwig Karl und Wilhelm Carl Grimm 1785 bzw. 1786 in Hanau. Nach dem Studium in Marburg und mehrjährigen Aufenthalten in Kassel – hier entstand die berühmte Märchensammlung, die vom Berliner Verleger Georg Andreas Reimer herausgegeben wurde – und Göttingen, zogen die Brüder im Jahr 1840, einer Einladung des neuen preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV. folgend, nach Berlin.
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Märchen
Märchen der Gebrüder Grimm

Das größte Wahrzeichen, mit dem Berlin an ihre berühmten Bürger erinnert, ist jedoch das im Jahr 2009 eröffnete Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum der Humboldt-Universität – eine Bibliotheks- und Forschungseinrichtung, die in Architektur und Ausstattung bundesweit einzigartig ist.

Xaver Scharwenka

Januar 15th, 2022

Theophil Franz Xaver Scharwenka (geboren 6. Januar 1850 in Samter bei Posen; gestorben 8. Dezember 1924 in Berlin) war ein deutscher Komponist, Pianist und Musikpädagoge polnisch-tschechischer Herkunft.

1910/12 ließ er sich in Bad Saarow eine Villa in Holz-Rahmen-Bauweise als Sommerhaus (seine „Musenhütte“) bauen, die seit 2005 als Scharwenka-Haus unter Denkmalschutz steht.

Seine letzte Ruhe fand er in einem Familiengrab auf dem Alten St-Matthäus-Friedhof im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Seit 2014 ist es laut Senatsbeschluss nicht mehr „Ehrengrab Land Berlin“. Es wurde danach vom Förderverein EFEU e.V. restauriert und gereinigt – auch mit Spenden der Scharwenka Stiftung.

Grabstätte Scharwenka

Die Grabstätte des Komponisten Scharwenka befindet sich auf dem Alten St. Matthäus-Kirchhof in Schöneberg. Der Architekt Ernst Kopp entwarf die Figur für das Grab um 1925.

Das Mausoleum Langenscheidt

Januar 14th, 2022

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Ende der 1930er Jahre wurden im Zuge von Speers hypertrophen Planungen für den Aus- und Umbau Berlins in „Germania“ rund 15.000 Särge und Aschenurnen nach Stahnsdorf überführt.

Die meisten Särge und Urnen aus dem Bezirk Schöneberg wurden nach dem Südwest-Kirchhof in Stahnsdorf überführt, der 1909 als eine neue, landschaftlich gestaltete Hauptbegräbnisstätte für elf evangelische Gemeinden aus Charlottenburg, Schöneberg und dem Südwesten Berlins angelegt wurde. Dazu gehörten auch rund 120 Erbbegräbnisse vom als „Prominentenfriedhof“ bekannten Alten Matthäus-Kirchhof, die zunächst kartiert und vermessen und dann auf der S-Bahnstrecke Wannsee – Stahnsdorf zum Südwest-Kirchhof gebracht wurden. Dort wurden sie an der Nordgrenze zur Alten Potsdamer Landstraße, heutige „Alte Umbettung“, wiedererrichtet. Im Bereich Umbettungen-Erbbegräbnisse finden sich u.a. das komplette Mausoleum Langenscheidt, die Erbbegräbnisstätte von Richthofen und die Grabanlage der Kaufmannsfamilie Reichelt.

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Mausoleum Langenscheidt in Stahnsdorf

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Fassadengestaltung zur Erinnerung an das Langenscheidt-Mausoleum auf dem Alten St. Matthäus-Kirchhof in Schöneberg

Gustav Langenscheidt wurde auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof unweit seines Verlagshauses beigesetzt. Der Architekt Johannes Lange entwarf im Auftrag der Witwe Pauline Langenscheidt ein repräsentatives Mausoleum mit einem gewölbten Mittelbau und flankierenden Flügelmauern für die Inschriftentafeln. Die verglaste Front wird durch ein schmiedeeisernes Gitter aus der Kunstschlosserei Ferdinand Paul Krüger beherrscht. Der Wahlspruch des erfolgreichen Bürgers „per aspera ad astra“ – Durch Mühen zu den Sternen – ist auf applizierte Messingtäfelchen graviert. Lilien verweisen auf die Reinheit des Glaubens, Mohnkapseln auf den ewigen Schlaf. Alpha und Omega stehen für Gottes Unendlichkeit, die Rosen deuten das Paradies an, das der Fleißige sich auf dornigem Weg verdient. Im Zentrum der Tür ist das Langenscheidt-Wappen angebracht, im Giebel ein von Palmwedeln gerahmtes Mosaik mit einer das ursprüngliche Firmenlogo variierenden Darstellung ineinandergelegter Hände zwischen Wolken unter göttlichen Strahlen.

Marco A. Castillo

Januar 10th, 2022

Marco A. Castillo bei KOW

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Marco A. Castillo (Gründer Los Carpinteros) hat das Scheitern der sozialistischen Utopien Kubas über 30 Jahre lang thematisiert und gleichzeitig unterstrichen, dass die Geschichte weitergeht, Veränderung möglich bleibt, ein politischer Umbau des Landes noch immer gedacht werden kann. „Aber das ist jetzt vorbei“, sagt er im Gespräch, das er von Mexico aus führt, seinem neuen Wohnort, seit es in Havanna zu gefährlich geworden ist. „Das Regime regiert mit solcher Härte“, schildert er, „dass sich politisch nichts mehr machen lässt. Es gibt auch keinen Platz mehr für Kritik. Aktuell können wir nur versuchen, einige Leute aus dem Gefängnis zu bekommen. Sie inhaftieren reihenweise Kulturschaffende und Demonstrierende.“
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Light and Space (Kraftwerk Berlin)

Januar 9th, 2022

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Die Installation „Light and Space“ von Robert Irwin ist eine zweiseitige freistehende Wand mit 231 weißen und 231 blauen Leuchtstoffröhren im Kraftwerk Berlin, Köpenicker Str. 70, im Auftrag von LAS (Light Art Space).
Weitere Arbeiten von R. Irwin sah ich vor kurzem bei Sprüth Magers.

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Kraftwerk Berlin 02

Kraftwerk Berlin 03

Louise Stomps

Januar 9th, 2022

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Die Wiederentdeckung der Louise Stomps: Das Verborgene Museum ist mit einer grandiosen Skulpturenschau über eine zu Unrecht Vergessene zu Gast in der Berlinischen Galerie.

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In Abwesenheit

Januar 8th, 2022

Alicja Kwade in der Berlinischen Galerie (allerdings In Abwesenheit nur als Geist)

Selbstporträt als Geist
Selbstporträt als Geist, 2019