Berlin Art Week (4)

September 21st, 2014

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In der FAHRBEREITSCHAFT – Sammlung Haubrok

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Berlin Art Week (3)

September 20th, 2014

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ABC – Art Berlin Contemporary

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… und dann entdeckte ich Arbeiten von Charlotte Posenenske.

Vor dem Horizont der Avantgarde-Szene der 1960er Jahre in Deutschland zeichnet sich das schmale, zwischen 1966 und 1968 entwickelte plastische Werk Carlotte Posenenskes prägnant ab; einerseits aufgrund der Stringenz und Logik, mit der es aufgebaut wurde, und andererseits aufgrund der Entschlossenheit, mit welcher es 1968 beendet wurde.
(Renate Wiehager in:
Minimalism Germany 1960s, Ausstellungskatalog Haus Huth, 2010)

Die Objekte von Charlotte Posenenske sehen natürlich immer toll aus, ob die Nachbildungen von Vierkant-Verschalungen aus der industriellen Haustechnik nun im White Cube stehen oder in einer historischen Industriehalle wie der Station, dem Schauplatz der abc. Aber wie sie hier von der Decke hängen grenzt schon an Mimikry: Über alle Hallen verteilt, teilweise flankiert von ihren verzinkten Vorbildern, die noch in Betrieb sind, kann man sich einen Spaß daraus machen, alle zu finden. Oder einfach darüber staunen, wie immernoch zeitgenössisch die Arbeiten der bereits 1985 gestorbenen Posenenske heute wirken.
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Berlin Art Week (2)

September 19th, 2014

Positions 1

Positions

Positions 4

Positions 8

Auf den internationalen Auktionen ist die zeitgenössische Kunst so teuer wie nie. Wie viele Berliner Galeristen hat dieser Boom reich gemacht?

Nur 14 Prozent der rund 230 Berliner Galerien machen laut einer Studie des Instituts für Strategieentwicklung, IFSE, einen Jahresumsatz von mehr als 500.000 Euro. Noch auffallender ist, dass es immer weniger mittelständische Galerien mit einem Umsatz um die 200.000 Euro gibt. Die Mehrheit der Galerien macht nicht mehr als 100.000 Euro Umsatz im Jahr. Sie funktionieren wie Projekträume, die Galeristen können von ihrer Arbeit nicht wirklich leben, hier ist ein hohes Maß an Idealismus notwendig.
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Berlin Art Week (1)

September 18th, 2014

Berliner Liste 9

BERLINER LISTE 2014

Berliner Liste 2
Todd Severson

Berliner Liste 3

Stadtspaziergänge in Magdeburg (14)

September 16th, 2014

Magdeburg143

Faunbrunnen von Heinrich Apel

Magdeburg142

Berlin liegt an der Spree

September 14th, 2014

Die Vier vom Brunnen

Berlin liegt an der Spree

Berlin liegt an der Spree

Berlin liegt an der Spree

Berlin liegt an der Spree

Wedding – Kunst pur!

September 14th, 2014

Galerie Wedding

Galerie Wedding

Neu am Mehringplatz

September 13th, 2014

Mehringplatz 3

Mehringplatz 1

Keramik im Schloss Köpenick

September 12th, 2014

SchlossKop1

Im Schloss Köpenick werden zeitgenössische keramische Arbeiten von Judith Püschel, Antje Scharfe und Karl Fulle gezeigt. Die Ausstellung geht nur noch zwei Wochen, wer sie noch sehen will, muss sich sputen. Die Arbeiten der drei Künstler sind sehenswert, ganz große Empfehlung.

Für uns war der Ausstellungsbesuch personalgetrübt. Wir sind heute bestimmt nicht die ersten Gäste im Köpenicker Schloss gewesen, es verschlägt den einen oder anderen Touristen auch mal nach Köpenick, obwohl das Umsteigen in Ostkreuz gegenwärtig auch für Einheimische kein Zuckerschlecken ist.

Als wir das Schloss betraten, fühlten wir uns wie Ehrengäste, nein, keine Fanfare, kein Begrüßungsblumenstrauß, trotzdem die Aufmerksamkeit des Personals hatte ein Ziel gefunden.
Nun gibt es für uns zwei Extremfälle bei Ausstellungsbesuchen: Warteschlange oder keine weiteren Besucher. Unsere Warteschlangenphobie hat schon dazu geführt, dass wir auf Ausstellungen verzichten mussten. Das passiert nicht allzu oft, nur bei sogenannten Events.
Diese Keramikausstellung ist kein Event. Man merkt erst, dass man allein im Museum ist, wenn der erste gelangweilte Aufseher kommunikationswütig auf einem zukommt. Da ist es dann zur Flucht zu spät. Man hätte auf seinen Bauch hören sollen, dieses Ehrengästegefühl, ihr wisst schon.
Die Exponate der Ausstellung sind auf drei Etagen verteilt. In der dritten Etage erzählte uns eine Museumsaufseherin ihr Leben, natürlich im Kontext der keramischen Arbeiten von Antje Scharfe. Die zwei männlichen Aufseher in der zweiten Etage ließen sich in ihrer Diskussion zur Ferienhaussuche in der Provence nicht stören. Leider standen sie vor einer Arbeit von Karl Fulle und gingen nur widerwillig einen Schritt zur Seite als wir ihnen zu sehr auf die Pelle rückten. Die Aufpasserin in der ersten Etage schwieg, aber man merkte ihr deutlich an, dass sie es begrüßen würde, wenn wir bald wieder gingen. In der Galerie sind viele kleinere Arbeiten von Judith Püschel ausgestellt und zu ihrer Bewachung musste sie sich von ihrem Stuhl erheben, um uns immer im Blickfeld zu haben.

SchlossKop5

Spaziergang

September 10th, 2014

Einfach wunderbar

Heute wurde ich bei wood s lot auf diesen wundervollen Artikel hingewiesen: Peripateticism in Robert Walser. Da muss ich daheim gleich erst mal wieder in meinen Walsern schmökern.

Abgedeckt

Auf weitschweifigem Spaziergang fallen mir tausend brauchbare Gedanken ein, während ich zu Hause eingeschlossen jämmerlich verdorren, vertrocknen würde. Spazieren ist für mich nicht nur gesund, sondern auch dienlich, und nicht nur schön, sondern auch nützlich. Ein Spaziergang fördert mich beruflich, macht mir aber zugleich auch persönlich Spaß; er tröstet, freut, erquickt mich, ist mir ein Genuß, hat aber zugleich die Eigenschaft, daß er mich spornt und zu fernerem Schaffen reizt, indem er mir zahlreiche mehr oder minder bedeutende Gegenständlichkeiten darbietet, die ich später zu Hause eifrig bearbeiten kann. Jeder Spaziergang ist voll von sehenswerten, fühlenswerten Erscheinungen.
(Robert Walser in Der Spaziergang)

Teerofen