Lichtenberger Kunstspaziergang

November 23rd, 2014

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Friedrichsfelder Stadttor

Spaz026 05
Hermann Duncker(Walter Howard)

Spaz026 04
Brunnendetail (Heinrich-Dathe-Platz)

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Mutter mit Kind (Manfred Strehlau, 1986)

Nichts als der Moment

November 22nd, 2014

NM1

Nanne Meyer ist Hannah-Höch-Preisträgerin

NM5

NM6

NM7

Eine Ausstellung im Kupferstichkabinett, hier der Katalog.

Am Karlsbad – Haus der Feuersozietät

November 20th, 2014

Kopf

Feuer

SIE

Bernhard Bleeker

José de San Martin

November 18th, 2014

José de San Martin

José de San Martin (Carlos Maria Toto, 2001)

José de San Martin

Goldener Herbst

November 17th, 2014

Goldener Herbst

Herbst

Eine trübe, kaltfeuchte Wagenspur:
Das ist die herbstliche Natur.
Sie hat geleuchtet, geduftet, und trug
Ihre Früchte. – Nun, ausgeglichen,
Hat sie vom Kämpfen und Wachsen genug. -
Scheint’s nicht, als wäre alles Betrug
Gewesen, was ihr entwichen?!

Das Händesinken in den Schoß,
Das Zweifeln am eignen, an allem Groß,
Das Unbunte und Leise,
Das ist so schön, dass es wiederjung
Beginnen kann, wenn Erinnerung
Es nicht klein machte, sondern weise.

Ein Nebel blaut über das Blätterbraun,
Das zwischen den Bäumen den Boden bedeckt.

Wenn ihr euren Herbst entdeckt:
Dann seid darüber nicht traurig, ihr Frauen.

Joachim Ringelnatz (*7. August 1883 in Wurzen; †17. November 1934 in Berlin)

Goldiger Herbst

Minotaurus im Schloss Britz

November 16th, 2014

Schloss Britz

Marie-Therese als weiblicher Torero

Am S-Bahnhof Hermannstraße steigen Gertrude Stein, Alice B. Toklas und ihr riesiger schwarzer Pudel in den Bus. In der Tragetasche von Frau Toklas sieht man einen zusammenklappbaren Campingstuhl. Täglich um diese Zeit machen die zwei Damen sich auf, um in der Umgebung nach Kühen zu suchen. Frau Stein setzt sich dann auf den Klappstuhl und skizziert die Kuh, die ihr die mutige Alice vor den Bleistift treibt. Benimmt die Kuh sich nicht so, wie sie sich Frau Stein am Morgen vorgestellt hat, wird der Stuhl wieder eingepackt und sie nehmen den nächsten Bus, eine anmutigere Kuh zu suchen.
Aber zurück zum Pudel, groß wie ein Pferd. An der Haltestelle wurde ihm, also dem Pudel, gut zugeredet, denn ohne Maulkorb darf er nicht im Bus mitfahren. Man sieht den Damen an, dass sie ihrem Liebling diese Folter gern ersparen würden, aber sie wollen ja zu den Kühen. Ihr Ford ist wahrscheinlich in Reparatur. Der Bus ist zum Glück sehr, sehr lang und ganz hinten kann man dem gequälten Tier die Maulbinde unbemerkt abnehmen. Nicht ganz unbemerkt, denn Gabi und ich sitzen ja auch ganz hinten. Kaum ist der Hund befreit, beginnt eine wahre Orgie. Der Hund wird geherzt, liebkost und zungengeküsst. Meine Damen, sie sind hier in einem Berliner Bus und nicht in einem dänischen Pferdstall.
Zum Glück müssen wir aussteigen und denken dabei an Pasiphae.
Es hat leicht geregnet, deshalb haben wir nicht versucht, das Schloss Britz auf Stierwegen zu erreichen. Drawstrolling heißt diese neuartige Fortbewegungsart für Kunstspaziergänger, ja richtig, es heißt eigentlich Drawrunning, aber Rennen oder gar Joggen ist doch nichts für Flaneure. La Taromaquia heißt die Ausstellung mit Originalgrafiken von Picasso und Goya. Picasso ist fasziniert von Stieren und der Minotaurus hat es ihm besonders angetan: “Wenn alle Wege, die ich beschritten habe, auf einer Landkarte mit einer Linie abgesteckt würden (Heh, Picasso, dieses Genie, ist auch der Erfinder von Drawrunning), so würde sie wohl einen Minotaurus ergeben.” Auf dem Weg zur Ausstellung sehen wir in einem Britzer Vorgarten einen Stier weiden.

Stier

Schimären

November 15th, 2014

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Joachim Bandau in der Galerie Thomas Fischer

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Auch den “Späher” will Bandau noch schnell in die richtige Position rücken. Wie ein Pharao mit Fernglasaugen steht er gravitätisch da, schwarz und überlebensgroß auf seinem Rollbrett, und quietscht mit den Reifen. “Das gehört nicht zum Konzept”, entschuldigt sich Bandau. Von dem Eindruck, hier habe man einen übermächtigen Wächter vor sich, kann das nicht ablenken. Überwachung und Bedrohung waren Bandaus Themen in den späten Sechziger- und frühen Siebzigerjahren. Sein skeptischer Blick in die Zukunft ist mittlerweile von der Gegenwart in einigen Punkten bestätigt worden. Heute freut ihn diese überzeitige Aktualität seiner Arbeiten und dass sie die letzten Jahrzehnte in der Isolation der Depotverwahrung auch sonst so gut überstanden haben.

Thomas Fischer, Bandaus Berliner Galerist, ist begeistert von der Präsenz dieser Figuren und hat den Künstler überzeugt, sie endlich wieder auszustellen.
(mehr hier)

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Wohnhaus Böckmann in der Voßstraße 33

November 13th, 2014

Erfindung
Erfindung

Ausführung
Ausführung

Voßstraße 33, erbaut von Wilhelm Böckmann

Versteckt Unter den Linden

November 10th, 2014

Blücher
Gebhard Leberecht von Blücher

Gneisenau
August Wilhelm Anton Neidhardt von Gneisenau

Hans David Ludwig Yorck von Wartenburg
Hans David Ludwig Yorck von Wartenburg

Blücher, Gneisenau und Yorck von Christan Daniel Rauch

9. November

November 9th, 2014

Take Massive Action

Dieses Haus stand früher in einem anderen Land