Tonight The Door Towards Words Will Be Opened

Oktober 25th, 2014

Maliheh Afnan 4

Maliheh Afnan in der Galerie Kornfeld

Maliheh Afnan 3

Maliheh Afnan 2

That calligrapher had three kinds of writing
one only he and no other could read
one that both he and others could read
one which neither he nor others could read.
That is me.
(Shams-e Tabrizi)

Glöckner in der Villa

Oktober 24th, 2014

Glöckner

„Millionenfach herzliche Glückwünsche für Walter Ulbricht“ titelte die Sächsische Zeitung am 1. Juli 1968. Hermann Glöckner versieht den Aufmacher ein halbes Jahr später mit einer schwarzen Diagonale. Streng linear zur einen, wie ausgefranst zur anderen Seite. Ein ebenso lapidarer wie prägnanter Strich durch die Propaganda-Rechnung. Zur Entstehungszeit hatte der Künstler seinen 80. Geburtstag begangen. Das Dresdner Kupferstichkabinett oder genauer gesagt dessen verdienter Direktor Werner Schmidt widmete ihm zum Jubiläum eine Ausstellung. Die erste offizielle zu DDR-Zeiten überhaupt.(mehr hier)

Ein Jahrhundertkünstler von Dresdener Spielart

Das zerschossene Museum

Oktober 21st, 2014

Das zerschossene Museum

Ein großflächiges Fassadenbanner wurde mit dem Detail eines Pressefotos bedruckt, auf dem Trümmer eines zerstörten Gebäudes im ostukrainischen Luhansk zu erkennen sind. Die Arbeit ist Teil einer kürzlich entstandenen Fotoserie von Mykola Ridnyi, die Pressefotos der bewaffneten Konflikte in der Ukraine mit dem Phänomen des allmählichen Erblindens und einem daraus resultierenden verengten Sichtfeld koppelt: die Bildmotive werden fast vollständig von schwarzer Farbe überdeckt. „Manchmal beginnt es wie ein kleiner, sich allmählich ausbreitender Fleck oder aber wie ein sich verengender Tunnel, der das Sehvermögen verschlingt, bis es ganz ausgelöscht ist. Diese Unfähigkeit zu sehen gleicht dem menschlichen Abwehrmechanismus, angesichts eskalierender Gewalt eine freiwillige Blindheit zu produzieren.“ M.Ridnyi

Am Fuß der Fassade greift Serhij Zhadan mit seinem Essay Das zerschossene Museum, abgedruckt im ukrainischen Original sowie in russischer, deutscher und englischer Übersetzung, das Thema der Kriegszerstörung am Beispiel des von Bomben getroffenen Museums in Donezk auf.

Impermanence

Oktober 20th, 2014

… in der Galerie Deschler

Impermanence2
Lies Maculan

Impermanence3
Yukiko Terada

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Deborah Sengl

Deborah Sengls Arbeit “Die letzten Tage der Menschheit” inszeniert Szenen aus dem gleichnamigen Stück von Karl Kraus mit ausgestopften Ratten.

Park Eun Sun

Oktober 19th, 2014

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Erstmals in Berlin zeigt Park Eun Sun aus Seoul seine abstrakten Marmorskulpturen und Bronzearbeiten in der Galerie Lacke & Farben.

Mann

Park arbeitet in Pietrasanta, einem Zentrum der Bildhauerei in der Toskana. Dort hat(te) auch Botero ein Atelier.

Baselitz

Oktober 18th, 2014

Fare Well Bill

Die Galerie Jordan/Seydoux freut sich sehr, mit der Einzelausstellung „Fare Well Bill“ bereits zum dritten Mal Werke des renommierten Künstlers Georg Baselitz zu präsentieren. Die Ausstellung stellt seine jüngsten, 2014 erschienen Druckgraphiken und ausgewählte Radierungen und Holzschnitte vor.

„Fare Well Bill“ – Mit dieser Grußformel nimmt Georg Baselitz Bezug auf den Künstler Willem de Kooning (1904-1997), der ihn seit Ende der 1950er Jahren stark geprägt hat. Die Ausstellung präsentiert als Schwerpunkt die aus zehn Radierungen bestehende Serie von Selbstporträts „Fare Well Bill“ (Strichätzung und Aquatinta, Auflage 15, entstanden 2014). Der Künstler setzt sich mit dem Selbstbildnis als direkter Selbstkonfrontation und als Maßstab des malerischen Könnens auseinander. Humorvoll zeigt er sich in neun Arbeiten mit Zero-Mütze, dem Werbegeschenk eines Farbenherstellers, wobei er in abstrakt expressivem Stil auf die Kunst de Koonings rekurriert.

Exotica and the Fragile Sense of Hope

Oktober 17th, 2014

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Fragile Sense of Hope“ vermittelt das ästhetische und intellektuelle Abenteuer der Entstehung einer jungen Sammlung, die ihren Schwerpunkt auf zeitgenössische Kunst aus Ost- und Südosteuropa legt. Die Ausstellung gibt Einblicke in die erzählerische Kraft einer Kunstszene, die nach wie vor weitgehend unbekannt ist.

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EXOTICA and 4 other cases of the self“ kreist um die Frage des Selbst in unserer Zeit und nutzt dabei die Wunderkammer Olbricht als integralen Bestandteil der Ausstellung

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Plötzlicher Halt

Oktober 16th, 2014

Geheimnisvoll schleichen dem Spaziergänger allerlei Einfälle und Ideen nach, derart, daß er mitten im fleißigen, achtsamen Gehen stillstehen und horchen muss, weil er, über und über von seltsamen Eindrücken, Geister-Gewalt benommen, plötzlich das bezaubernde Gefühl hat, als sinke er in die Erde hinab, indem sich vor den geblendeten, verirrten Denker- und Dichteraugen ein Abgrund öffne.
(Robert Walser in: Der Spaziergang)

ROT

Ein Wochenende in Danzig (7)

Oktober 15th, 2014

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Sopot

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Jean Georg Haffner (*1777 in Colmar in Alsace, † 20. April 1830 in Danzig) was a medical doctor and the founder of the first spa located in Sopot.
On his request Haffner obtained in 1823 from the Prussian authorities the license and the exclusive right to establish and to operate in Zoppot (now Sopot) a spa type of seaside resort. The land along the beach, which was needed to realize the project, was handed over to him on the basis of hereditary leasehold. He built and financed himself a spa hotel and a number of bath pavilions. The spa type of recreation and health centre founded by him had triggered off Zoppot’s later development into a famous and noble spa resort.

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Überwachung im Tierpark

Oktober 14th, 2014

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