Stille Post

August 28th, 2016

Chinese Whispers

Ingo Mittelstaedt mit der Sammlung Peter Raue im Haus am Waldsee

Kopf
Jacob Mattner, 1985

Fontane-Archiv Potsdam

August 27th, 2016

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Die Villa Quandt in der Nauener Vorstadt beherbergt das Fontane-Archiv. Links vom Eingang steht die 1985 vom Bildhauer Peter Fritzsche (*1938) geschaffene Bronzebüste Theodor Fontanes (1819-1898). Zu DDR-Zeiten hatte die Büste ihren Aufstellort in der Dortustraße, zog dann zusammen mit dem Archiv 1998 zur nördlichen Seite des Bassinplatzes, um nach einem weiteren Umzug im Oktober 2007 einen idyllischen Standort in der historischen Parklandschaft am Potsdamer Pfingstberg zu finden.

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Selfie

August 27th, 2016

Selfie vor Obdachlosen

Eine Arbeit von Deborah Sengl in der Ausstellung “Auf Rosen gebettet” in der Galerie deschler.[ ]

Cubes

August 26th, 2016

Bosco Sodi in der Galerie EIGEN + ART

Cubes

Es beginnt mit einer simplen Idee: Massive Würfel aus Ton, einen halben Meter hoch. Bosco Sodis neue Skulpturen, zu hohen Säulen geschichtete Würfel aus gebranntem Ton, können in dieser Dimension eigentlich gar nicht funktionieren. Beim Brennen müssten sie explodieren, zu groß ist die Kraft, die dabei im Material – Sand, Erde und Wasser – in Verbindung mit extremer Hitze freigesetzt wird.

Cubes

Der arme Poet in Germendorf

August 26th, 2016

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Der jüngste “Skandal” [um Andreas Uckert] ist die Galerie “Zum armen Poeten”, die Uckerts Frau am letzten Sonntag mit 200 Gästen eröffnete. Daraufhin monierte das zuständige Bauamt, für die Galerie sei Wohnraum unerlaubt in Gewerbefläche umgewandelt worden. Außerdem hätte Uckert verbotenermaßen den Galerienamen in großen Lettern an die Wand seines Wohnhauses gemalt.
(mehr hier in der Berliner Zeitung vom 6.11.99)

Grabstätte Liebermann

August 25th, 2016

Der Architekt Hans Grisebach entwarf das Erbbegräbnis für den Fabrikanten Louis Liebermann (1819 – 1894) und dessen Nachfahren, unter denen sich auch der berühmte Maler Max Liebermann (1847 – 1935) befindet.

Grabstätte Liebermann

Grab Max Liebermann

Grabstätten berühmter Persönlichkeiten auf historischen Friedhöfen

Organische Verbindung

August 24th, 2016

Organische Verbindungen 1

Auf einer Farm im Dschungel Thailands lehrte mich (Karla Sachse) Khun Pikul Deelong-Ngam Körbe zu flechten aus alten Zeitungen. Vergessene Nachrichten gewinnen wachsenden Infor­mations­wert. Unter meinen Händen nehmen sie die Form von Organen an. Sie sind verwoben mit Berichten von jenen, die eine Weile bei mir sitzen. Ihr Beitrag ist handgeschrieben, bleibt sichtbar, doch ist nicht lesbar. Jedes Gefäß gehört zu einem konkreten Ort und verwendet Zeitungen von dort.
(aus der Pressemitteilung zur Ausstellung)

Organische Verbindungen 2

Organische Verbindungen 3

Black Diamond Bay

August 23rd, 2016

Black Diamond Bay

In Black Diamond Bay verfolgt Eva Grubinger eine Anzahl miteinander verwobener Interessen: Das Maritime als Metapher, koloniale Abenteuer, Korrespondenzen zwischen der Welt vor hundert Jahren und der heutigen, sowie unterschiedliche Assoziationen zur Dunkelheit. Der Titel der Ausstellung bezieht sich auf einen imaginären Ort in Joseph Conrads Roman Victory (1915), sowie auf ein Lied von Bob Dylan aus dem Jahr 1976.
(mehr hier)

Black Diamond Bay

St. Georg

August 23rd, 2016

St. Georg
Gerhard Marcks, 1968 (Hamburg)

Heiliger Sankt Georg
Künstler unbekannt (Berlin, Friedhof Hermsdorf)

St. Georg greift ein
August Kiss, 1849 (Berlin)

Stockholm1208015
Bernt Notke, 1912 (Stockholm)

Erstmals wurde der hl. Georg zur Zeit der Kreuzzüge im 12. Jahrhundert mit dem Begriff des Drachentöters in Verbindung gebracht, besonders durch die Legenda aurea des Jacobus de Voragine. Die Drachenlegende des Georgs von Kappadokien ähnelt verschiedenen Rittermärchen. Georg rettet die jungfräuliche Königstochter vor einer Bestie, dem Drachen, indem er diesen tötet. Die Jungfrau ist ein Opfer, das der Drache von der Bevölkerung fordert. Nach dem Erschlagen des Drachen ist das Land vom Bösen befreit und viele Menschen lassen sich taufen.
(Wikipedia)

Mit dem Rad unterwegs

August 12th, 2016

Tonsee

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Der Höhepunkt unserer Radtour ist ein kleines Picknick. Ich habe am Morgen bei dem Bäcker in Deutsch Wusterhausen – neu entdeckt, nur 2,5 km entfernt und mit dem Fahrrad kein Problem – Dinkel-Brötchen gekauft. Diese haben wir eingepackt und Wasser für Gabi und Bier für mich. In der germanischen Siedlung Kablow am “Großen Wederberg” (Ausgrabungen 1930, dann 1937/38 und 1939 bis vermutlich 1943) war es dann soweit. Die belegten Brötchen wurden im Gras ausgebreitet und nach und nach vertilgt. Eine Brandenburger Waldameise ließ sich meine grobe Teewurst schmecken. Sie oder ich hatten Glück, dass der Mundraub entdeckt wurde, bevor der Leckerbissen im Mund verschwunden war. Was wird sie ihren Kumpels erzählen? Es ist doch im großen Plan der Natur nicht vorgesehen, dass Ameisen mit Teewurst in Berührung kommen, ja sogar davon kosten dürfen. Sie wird bestimmt zum Aussenseiter in der Ameisengesellschaft. Niemand wird ihr glauben.

Zum Glück fiel mir ein, eine Bio-Bäckerei zu betreten und ein halbes Schweizer Dinkelbrot zu kaufen. Carola schätzte Dinkelbrot, und weil ich sogar längere Wege zurücklegte, um zu einem Dinkelbrot zu kommen, hatte ich bei Carola den Ruf besonderer Fürsorge. Es war sinnvoll, immer nur ein halbes Dinkelbrot zu kaufen, weil wir anderenfalls gegen die schnelle Eintrocknung eines ganzen Brotlaibs hätten anessen müssen.
(Genazino, Außer uns spricht niemand über uns)

Skabyer Torfgraben

Im Heimatkalender Königs Wusterhausen und Dahmeland 2013 erinnert sich Arno Krause an die Zeit als Grabungshelfer bei den Ausgrabungen auf dem Wederberg bei Kablow. Auszüge aus diesem Bericht sind auch auf den interessanten Schautafeln entlang des Bindower Wegs enthalten.

Schautafel

Wiesenpieper und germanische Helden (Berliner Zeitung, 19.06.98)
Kablower Ausgrabungen im Reallexikon der Germanischen Altertumskunde