Big Baby

Juni 13th, 2021

Anna Uddenberg bei Kraupa-Tuskany Zeidler

Baby

Ich erinnere mich auch an die Transitmode-Abenteuer in der AdK am Pariser Platz.

Loie Hollowell

Juni 12th, 2021

Sacred Contract

Loie 3

Loie 4

In SACRED CONTRACT wird Hollowells Kunst zu einer Reise ins Epizentrum des Schmerzes. Auf neun großformatigen Leinwänden, den sogenannten Split Orbs, den “geteilten Kugeln”, übersetzt Loie Hollowell, die körperliche Erfahrung der Geburtswehen in Farbe und Form. Während man durch den Raum streift, sollen sich die Leinwände abwechseln: Hell und Dunkel – Wehe, Entspannung. Das Kunstwerk steht als farb-phänomenologische Annäherung an den Geburtsprozess. “Ich sehe die Abstände zwischen den Leinwänden als eine Art Meditation. Man schreitet von einem zum anderen, von einer Wehe zur nächsten”, so die Künstlerin. Neben weichen, glatt und samtig anmutenden Oberflächen zeigen sich im Kern der Bilder immer wieder raue Flächen. Hier greift Hollowell auch die Beschaffenheit der Umgebung auf, den Beton Brut, mit dem die ehemalige Kirche St. Agnes der KÖNIG GALERIE in den Nachkriegsjahren gestaltet wurde.

Ways of Seeing Abstraction

Mai 28th, 2021

Die abstrakte Kunst war nie tot.

Förg als Spiegel
Günther Förg

Der Titel der Ausstellung Ways of Seeing Abstraction leitet sich ab von John Bergers populärer BBC-Fernsehserie und Publikation Ways of Seeing aus den 1970er-Jahren und verweist in Bezug auf die Ausstellung auf die vielfältigen „Wege“ der Künstler*innen, ungegenständliche Bildwelten zu schaffen und auf die gleichermaßen vielfältigen Möglichkeiten der Betrachter*innen, diese individuell wahrzunehmen und zu interpretieren.

Hirnsturm

Mai 27th, 2021

Hirnsturm1

Brainstorming machen alle, der Künstler Marc Brandenburg macht es eine Nummer größer: Er beschwört einen Hirnsturm in Berlin herauf. Und dafür braucht er nur einen Blei- oder Graphitbleistift.
radioeins

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Hirnsturm2

Erinnerung an kollektive Trance (Monopol – Magazin für Kunst und Leben)

In der U-Bahnstation Alexanderplatz wurden schon 2007 einige von Brandenburgs Zeichnungen ausgestellt:

Todesbote im Bikini

Demo

Geschwindigkeit

Fütterung

Mai 16th, 2021

Jetzt habe ich auch die 8. Holzskulptur im Tiergarten von Königs Wusterhausen entdeckt, zu den anderen Skulpturen gucke hier, dort und da.

Fasanerie 1

Fasanerie

Fasanerie 4

Hotel Splendid Berlin

Mai 13th, 2021

Das Splendid-Hotel ist ein ehemaliges Hotel in Berlin, das in der wilhelminischen Epoche zu den bekannteren Berliner Hotels gehörte. Es liegt im heutigen Ortsteil Mitte in der Dorotheenstraße 92/93 und wurde 1914 in Schloß-Hotel umbenannt. Der Hotelbetrieb lief von 1904 bis 1918.

Bauschmuck 2

Bauschmuck 1

Bauschmuck 3

Bauschmuck 4

Bauschmuck 5

Bauschmuck 6

Die Menschenrechte schreiben

Mai 11th, 2021

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Bahnhof der Menschenrechte

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Spaz114 02

Heinrich Heine am Westhafen

Won Seoung Won

April 30th, 2021

Diskurs1

Won Seoung Won was born in 1972 in Korea. She graduated from Chungang University, Seoul, and received her M.F.A. in 2002 from the Kunstakademie Dusseldorf and M.F.A. in Media Art in 2005 from the Kunsthochschule für Medien Köln, Germany.

Diskurs2

Seoungwon Won ist Malerin mit fotografischen Mitteln. Sie zaubert eine neue digitale Realität herbei, die sie mit der klassischen Fotografie nie darstellen könnte. Verschiedene Wirklichkeitsebenen werden hier collageartig vermischt und zu neuen, fremdartigen Bildern zusammengesetzt, ohne dass eine Schnittstelle erkennbar wäre.
(Ulrike Lehmann in: Malerei in der Fotografie)

Re-Installation

April 30th, 2021

Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der KUNSTWERKE Berlin wird von April bis Mai 2021 eine Re-Installation von „Deutschland wird deutscher“ sowohl im Hofdurchgang der KUNSTWERKE als auch auf Werbeflächen im Berliner Stadtraum zu sehen sein.

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Es gibt ein paar Arbeiten zu Deutschland, aber es ist jetzt nicht so, dass ich das im Programm habe oder mich ständig mit Nationalismus und so weiter befasse. Ein wichtiges Thema war sicherlich die Wiedervereinigung. Damals wurde ich von Rudi Fuchs zu dem Ausstellungsprojekt Kulturregion Stuttgart eingeladen. Achtzehn Städte im Umraum von Stuttgart waren beteiligt. Ich wurde gebeten, eine Arbeit für den öffentlichen Raum zu machen, und entschied mich für ein Plakat. Das Bild, das Deutschland wird deutscher zugrunde liegt, ist von 1974 und damit aus einer Zeit, in der ich eine andere Schnittstelle zur Öffentlichkeit gesucht habe, die der performativen Parade auf der Kirmes oder dem Jahrmarkt. Ich bin dann 1992 in meinem Archiv auf ein Porträtfoto von mir gestoßen, das Klaus Mettig bei einer Messerwurfnummer gemacht hatte. Über meinem Gesicht liegt ein merkwürdiger Schleier, ein Familienstück von Harald Szeemann. Aus der ZEIT hatte ich mir die Headline „Deutschland wird deutscher“ gemerkt. Und wie das dann so ist, habe ich diese beiden Ebenen zusammengebracht. Das hat für viel Skandal gesorgt. Ich hätte nie gedacht, dass dieses Bild schon bei der Pressekonferenz in Esslingen zensiert werden würde.
(Katharina Sieverding in einem Interview, KUNSTFORUM International Bd. 236, 2015)

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Anders als früher, sagt Sieverding, haben die Behörden diesmal an manchen Standorten verfügt, dass die Plakate gekennzeichnet werden, sie hat das KW-Logo und die Webseite der Institution hinzugefügt. Erste Erkenntnis: Kunst, die nicht für jeden gleich als solche zu erkennen ist, darf allein und ungeschützt nicht mehr auf die Straße.
(Wie gehen wir mit der Provokation von damals um?)

Los Angeles Garden

April 25th, 2021

In den Gärten der Welt:
Martin Kaltwassers Los Angeles Garden, 2017

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Martin Kaltwasser in den Kunstspaziergängen
Autodemontierwerkstatt
Autohaus Mitte