Der Nabel der Avantgarde

Juli 5th, 2015

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Hans Arp im Georg-Kolbe-Museum

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Hans oder Jean Arp, wie sich der gebürtige Straßburger auch nannte, der 1926 französischer Staatsbürger wurde, ist ein Phänomen unter den Großen der klassischen Moderne. Künstlerisch blieb sich der überzeugte Pazifist, der im schweizerischen Exil 1916 die Dada-Bewegung mitbegründete, statt in den Weltkrieg zu ziehen, stets treu. Immer klarer entwickelte der Maler, Grafiker, Bildhauer und Dichter eine Vorliebe für elementare Formen und Symbole, für die Analogien und Übergänge zwischen Dingwelt, Mensch und Natur. „Er erinnerte mich an eine Art Hindu-Philosoph“, so der 92-jährige Ellsworth Kelly später, der Arp um 1950 einige Male in Paris traf.
(mehr hier)

Fränkische ARTventures (X)

Juli 4th, 2015

Götter in Bamberg

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Neptun (Johann Kaspar Metzner)

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Apoll (Markus Lüpertz)

Fränkische ARTventures (IX)

Juli 3rd, 2015

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Adam Riese ist in Bad Staffelstein geboren.

Adam Ries stammte aus Staffelstein, in der Vorrede zu seiner „Coß“ gibt er selbst darüber Auskunft. Sein Vater Contz Ries war der Besitzer der dortigen Stockmühle, seine Mutter dessen zweite Frau Eva Kittler.

Das Geburtsjahr ist nicht eindeutig zu bestimmen. Die Umschrift auf dem einzig bekannten zeitgenössischen Porträt des Rechenmeisters lautet: ANNO 1550 ADAM RIES SEINS ALTERS IM LVIII. Wenn er demnach im Jahr 1550 im 58. Lebensjahr war, muss er 1492 oder 1493 geboren worden sein, je nachdem, wann er das 58. Lebensjahr vollendet hat.

Adam Ries

Adam Ries

1518 ging Ries nach Erfurt, wo er eine Rechenschule leitete. In Erfurt verfasste er zwei seiner Rechenbücher und ließ sie drucken

Römische Geschichten (VIII)

Juli 2nd, 2015

Wolfgang Lange
Auf den Spuren Goethes, unfreiwillig:
Rolf Dieter Brinkmann in Italien

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Man müßte es wie Göthe machen, der Idiot: alles und jedes gut finden/was der für eine permanente Selbststeigerung gemacht hat, ist unglaublich, sobald man das italienische Tagebuch liest: jeden kleinen Katzenschiß bewundert der und bringt sich damit ins Gerede.
(Brinkmann)

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Satellite

Juli 1st, 2015

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Satellite Berlin

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Fränkische ARTventures (VIII)

Juni 30th, 2015

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Basilika Vierzehnheiligen

Dionysius wurde zum Symbol der französischen Königs- und Staatsidee und Patron der französischen Könige. Im 14. / 15. Jahrhundert erlangte er weitere Popularität auch außerhalb von Frankreich durch Aufnahme unter die 14 Nothelfer.
(hier mehr zum kopflosen Dionysius)

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Seit 1450 wird Dionysius zu den 14. Nothelfern gezählt. In Folge seiner Hinrichtungsart wird insbesondere er gegen Kopfschmerzen angerufen. Der Heilige wird vor allem in Frankreich, Spanien, aber auch in Deutschland verehrt.

Römische Geschichten (VII)

Juni 29th, 2015

Rom Hügel
Nebenzeichnung des Romplans von Jacobus Laurus Romanus (1676)

Blicke von den Hügeln Roms

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Ganz nah am Boden

Juni 28th, 2015

Pavement

With your face very close to the pavement you can see a lot of grit and dirt and things that people have dropped. If you go really close then you can see the little insects and bacteria crawling around in the dirt. And if you go really, really close, then you can see the atoms themselves, spinning and vibrating and such. And then, inevitably, some idiot will shout at you to get out of the way or ask if you are alright …
(more here in
FLANEUR – Fragments of a Street – Kantstrasse
It’s a story written by Frederick Canta-Pan)

Kunsthaus Dahlem

Juni 27th, 2015

Kunsthaus Dahlem 1

Kunsthaus Dahlem 2

Heute haben wir uns das neue Kunsthaus Dahlem angesehen.

Zweiteiliges Raummotiv II

Es ist ein Gebäude mit schwieriger Geschichte. Nun kommt ihm eine neue Aufgabe zu. Nach einjähriger Bauphase eröffnet … das Kunsthaus Dahlem als Ausstellungshaus für die deutsche Nachkriegsmoderne in Ost und West. Das Haus am Käuzchensteig direkt am Grunewald war einst als „Staatsatelier“ gedacht. Adolf Hitler hatte es für seinen Lieblingsbildhauer Arno Breker errichten lassen. 1942 fertiggestellt, sollte Breker hier den Skulpturenschmuck für seinen Großauftrag der Reichshauptstadt Germania herstellen, doch war es mehr Vorführatelier denn Produktionsstätte. Nach Kriegsende zogen zuerst sowjetische Soldaten ein, dann die amerikanischen Besatzer mit der Information Control Division, die für die Entnazifizierung der Kultureinrichtungen zuständig war. 1946 wurde das Haus an den Magistrat von Berlin rückübertragen.
(mehr hier)

Fränkische ARTventures (VII)

Juni 26th, 2015

Figuren von Jaume Plensa in Nizza,

Place Massena 01

aber eine wollte lieber nach Bamberg

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