Guggenheim-Labor kommt nach Kreuzberg

Januar 26th, 2012

Auf dem Weg ins Büro

Am 24. Mai ist es soweit, die Zeit ist knapp und trotzdem: Das temporäre Forschungslabor aus New York wechselt überraschend den Standort: vom Pfefferberg im Prenzlauer Berg auf eine Brache an der Spree in Kreuzberg, ungefähr dorthin, wo die Couch steht:

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Doch für die Kuratoren des BMW-Guggenheim Lab … ist der Pfefferberg nicht mehr der geeignete Ort für das Projekt. Er ist schlicht zu klein, es fehlt der Platz. Stattdessen werden die Kuratoren ihr 250 Quadratmeter großes Freiluftlabor auf einer riesigen Brache in Kreuzberg errichten, Schlesische Straße, Ecke Cuvrystraße, also direkt an der Spree, nahe Oberbaumbrücke. „Dort gibt es mehr Möglichkeiten für ein offenes Programm“, sagt Thomas Girst, Leiter der BMW-Kulturabteilung.
(mehr hier)

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Tympana am Neuen Museum

Januar 25th, 2012

Tympanon West Neues Museum

Das westliche Tympanon “Die Kunst unterweist Industrie und Kunstgewerbe” stammt von August Kiss.

Tympanon Ost Neues Museum

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Das östliche Tympanon ist von Friedrich Drake (Stuck-Antrage-Technik).

Prunkhelme am Zeughaus

Januar 24th, 2012

Schlüter und seiner Werkstatt werden sämtliche 76 Schlusssteine der Außenfassaden des Erdgeschosses zugeschrieben. Jene barocken Prunkhelme, unter deren Federbüschen sich Fabelwesen, Löwen, Adler, Lorbeerzweige, Famen und Sklaven befinden, sind als Siegestrophäen zu verstehen. Sie haben auf den Betrachter aufgrund ihrer phantasiereichen Gestaltung eine faszinierende Wirkung.

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An der Nordseite sind die Schlusssteine der Mittel- und Seitenportale besonders gestaltet. Über dem Mittelportal befindet sich als Schlussstein ein Schild mit einem geflügelten Feuerbündel, eine Allegorie der Artillerie. Über ihm lagern zwei völlig erschöpft schlafende, grauenerregende, weibliche Gestalten mit Fledermausflügeln und doppelten Fischschwänzen. Diese Kriegsfurien, auch Harpyen genannt, gestaltete Schlüter in Anlehnung an ein Motiv von Artus Quellinus d.Ä. (1609-1668) im Amsterdamer Rathaus.

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Über den beiden Seitenportalen befindet sich das abgeschlagene, schlangenumwobene Haupt der Medusa. In der griechischen Mythologie war sie die Sterbliche der drei Gorgonen, die von Perseus enthauptet wurde. Ihr Anblick ließ jeden zu Stein werden. Schlüter hat es nicht, wie so oft vor ihm, als fratzenhaftes Schreckensbild dargestellt, sondern ins Menschliche gewandelt, da aus ihm der Schmerz und die Betroffenheit im Augenblick des Todes spricht.
(Texte sind hier entnommen)

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Der Bildhauer und Baumeister Andreas Schlüter, Heinz Ladendorf, Berlin 1935

Briefwechsel zwischen Preußenkönig und Kammerdiener

Januar 23rd, 2012

Der Alte Dessauer
Leopold von Anhalt-Dessau (J. G. Schadow, 1798)

Der alte Deßauer ist verrecket
Brief Friedrichs an Fredersdorf vom April 1747. Der König meldete seinem Vertrauten den Tod von Leopold I., Fürst von Anhalt-Dessau, genannt “Der Alte Dessauer”, einer seiner wichtigsten Generäle.

Der erhaltene Briefwechsel zwischen Friedrich II. und Kammerdiener Fredersdorf zeigt den Alten Fritz ohne Legende – dafür voller Liebe. (mehr hier in der Süddeutschen)

Auf dem Dach der Humboldt-Universität

Januar 22nd, 2012

links

Die Attikafiguren auf der Humboldt-Uni gehörten ursprünglich zum Potsdamer Stadtschloss. Dahin sollen sie womöglich bald zurück.
(mehr hier)

Rechts

Schadowhaus – Rekonstruktion und Restaurierung

Januar 21st, 2012

Schadowrelief

Nach dem Umbau 1851 gesellte sich dann noch ein Relief mit dem Porträt Johann Gottfried Schadows hinzu, welches von Hermann Schievelbein geschaffen und mittig im zweiten Geschoss angebracht wurde.
(hier)

Besuch bei der Sphinx

Januar 20th, 2012

Melancholie

In Chemnitz auf dem Schlossberg hat Hunzingers Sphinx einen geeigneten Platz zum Grübeln.
Warum lässt man sie in Berlin in der Kühle des Berliner Doms erschauern? Diesen Standort hat sie nicht verdient. 

“Wann immer eine Skulptur für den öffentlichen Raum entstand, und es waren viele, musste Ingeborg Hunzinger genau wissen, was für ein Ort das sein würde, mit welcher Historie, mit welchem Licht, das auf die Rhythmik der Figuren fallen würde.”, steht hier

Erzählt mir nichts, diesen Standort hat sie nicht gekannt. Die Sphinx wurde dorthin abgeschoben, vielleicht, weil sie für den eigentlich vorgesehenen Standort nicht opportun war.
Wer weiß etwas zur Geschichte der Sphinx?

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Leser der Staatsbibliothek

Januar 19th, 2012

Hier habe ich Euch die Stammleser der Staatsbibliothek in der Charlottenstraße vorgestellt. Jetzt habe ich in der Universitätsstraße fotografiert, allerdings haben sich zwei Leseratten meinen Blicken entzogen. An der Ecke Universitätsstraße / Unter den Linden ist die Staatsbibliothek noch eingerüstet.

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Leser1

Leser3

Leser4

Leser6

Leser5

Fliegen lernen in der Stadt

Januar 18th, 2012

Tanz

Das ist das Gipsmodell der “Großen Palucca” von Emerita Pansowova in der Gießerei Marc Krepp, 2010.
Jetzt endlich wurde die fertige Bronzeskulptur auf dem Garnisonskirchplatz aufgestellt.

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Reliefs am Lessingdenkmal

Januar 17th, 2012

Auf dem Sockel des Denkmals sind … das ins Profil gewandte Portrait des Schriftstellers und Philosophen Moses Mendelssohn (1729-1786), das Reliefportrait des Dichters Ewald von Kleist (1715-1759) und das Reliefportrait des Verlegers Christian Friedrich Nicolai (1733-1811) zu finden. Mendelssohn, v. Kleist und Nicolai stehen hier für die Freunde und Mitstreiter Lessings, insbesondere für seine intellektuellen und menschlichen Kontakte in Berlin.
(hier)

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Heute … ist das Denkmal jedenfalls immer noch an der Stelle zu finden, wo es 1890 aufgestellt wurde. Sogar die Portrait-Medaillons sind da und wollen erkannt sein. Welcher ist Moses Mendelssohn, welcher Friedrich Nicolai? Wen stellt der zopfige Offizier dar? Vielleicht den “Major von Tellheim” aus Lessings “Minna von Barnhelm”? “Ewald von Kleist” liest man bei Knobloch und erinnert sich dunkel an einen Dichter-Offizier der Romantik. Wie gut, wenn jemand vorangeht, der sich informiert hat!
(hier)