Die auf den Teppichen abgebildeten fraktalen Muster stehen für Ruffs langjähriges Interesse an der Schönheit und Visualisierung von komplexen mathematischen Phänomenen. Der Titel der Serie bezieht sich auf Aldous Huxleys Essay The Doors of Perception (Die Pforten der Wahrnehmung) aus dem Jahr 1954, in dem dieser Selbstversuche mit bewusstseinsverändernden Drogen beschreibt und darlegt, wie künstlich veränderte Sinneseindrücke den vertrauten Horizont erweitern.
Archive for the ‘Ausstellungen’ Category
d. o. pe.
Donnerstag, Dezember 15th, 2022Kasse beim Fahrer
Donnerstag, Dezember 15th, 2022Die karussellartige Installation „Kasse beim Fahrer 0.2“ von Reinhard Mucha erhebt sich im Zentrum des Raums der Galerie Sprüth Magers: das Licht ist an, die Fahrt geht los und das Karussell dreht sich, so scheint es aufgrund der kreisförmig und dynamisch versetzten Anordnung von Stühlen.
Mit blanker Faust in die Fresse der Schwerkraft (Jürgen Hohmeier über den „Modellbau“-Künstler Reinhard Mucha anlässlich der Erst-Ausstellung von „Kasse beim Fahrer“ in der Kunsthalle Basel im Jahre 1987)
Übrigens, „Der Mucha“ ist gegenwärtig auch in beiden Düsseldorfer Landesgalerien ausgestellt.
Big City Baby
Freitag, Dezember 9th, 2022
Leonie Behrens (Installationsdetail)

Ausstellungsplakat mit einer Arbeit von Lars Unkenholz
Die Großstadt gilt seit Langem als Zentrum der Avantgarde und stetige Inspirationsquelle für Künstler:innen. Ihre Anziehungskraft speist sich aus Extremen: Berlin als Inbegriff der Coolness, des Leichtsinns und der Freiheit. In einer Großstadt zu leben, bietet Ablenkungund volle Tage. Die Eindrücklichkeit der Größe und Schnelligkeit Berlins kann jedoch auch Instabilität oder Verunsicherung hervorrufen. Neben ihrer schieren Größe besticht Berlin durch ihre Vielfältigkeit, die sich in ihren vielen kleineren Stadtzentren, ihrer diversen Bevölkerung und nie endenden Straßenzügen ausdrückt.
Nazli Karaturna (Detail)
Meine Druckserie basiert auf 6x10cm Zinkplatten, die ich jeden Tag in meine Tasche stecke bevor ich das Haus verlasse, um sie dann draußen auf meinen Wegen durch die Stadt zu gravieren. Es entsteht ein ungefiltertes, spontanes und visuelles Tagebuch, das die Geschichten meiner Reise durch Berlin erzählt.
I do you
Donnerstag, Dezember 8th, 2022detect – zeichnend Welt begreifen
Samstag, Dezember 3rd, 2022PROLOG – Heft für Zeichnungen und Text
feiert ihr 15-jähriges Bestehen mit einer Ausstellung in der Galerie Parterre
Habitat
Donnerstag, Dezember 1st, 2022Die Fotografin Anne Schönharting hat zehn Jahre lang Menschen in ihren Charlottenburger Wohnungen porträtiert. Ein Gespräch über Privilegien, Sammelleidenschaft und die Codes des Berliner Kulturbürgertums (Monopol)
Leben wie Gott in Charlottenburg – Fotos von Anne Schönharting
Inbetween
Sonntag, November 27th, 2022Inbetween – eine Ausstellung in der Villa Schöningen
Wer sägt sich da durchs Parkett? (Tagesspiegel)
Femal Remedy
Freitag, November 25th, 2022Irreversible Remnants
Donnerstag, November 17th, 2022Das Projekt im öffentlichen Raum „n.b.k. Billboard“ befindet sich an der Straßenkreuzung Friedrichstraße/Torstraße, aktuell ist eine Arbeit von Gülsün Karamustafa zu sehen.
Ausgangspunkt für Karamustafas für die n.b.k. Billboard-Serie konzipierte Arbeit Irreversible Remnants mit dem Motiv eines leeren Kinosaals ist ihre Faszination für die Berliner Kinosalons, die 1913 nur ein Jahr vor dem Ersten Weltkrieg gegründet wurden und sich großer Beliebtheit erfreuten. Zusätzlich zum Billboard wird im n.b.k. in der 1. Etage eine Projektion des Films Die Suffragette (1913) mit der berühmten Schauspielerin Asta Nielsen gezeigt. Der umstrittene Film wurde in den Berliner Kinos in voller Länge gezeigt, während er in Bayern so stark zensiert wurde, dass der Regisseur Urban Gad ihn zurückzog.




















