Keine Kunstspaziergänge? Stattdessen ins Naturkundemuseum? Jack ist schuld 😉
Archive for August, 2010
Im Naturkundemuseum
Samstag, August 7th, 2010Betonskulpturen von Ulrich Bauss
Freitag, August 6th, 2010Die Reliefs am Denkmal von Albrecht Thaer auf dem Schinkelplatz
Donnerstag, August 5th, 2010Vom Esprit der Gesten
Mittwoch, August 4th, 2010Hans Hartung im Kupferstichkabinett
Der Malstil, den [Hartung] prägte und in dem er sein ganzes Leben lang malte, mag auf dem schnelllebigen Kunstmarkt der vergangenen Jahre ein wenig in den Hintergrund gerückt sein. Aber Hans Hartung (1904-1989) ist immer noch der wichtigste Vertreter des Informel, der großen Geste der gegenstandslosen Malerei.
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Die Fotos sind nicht in der Ausstellung im Kupferstichkabinett gemacht worden, sondern während unseres Besuchs auf Hartungs Anwesen in Antibes.
Durch Pubertät zum Erfolg
Dienstag, August 3rd, 2010Aktuell ist [in der Villa Schöningen] die vom Hamburger Sammler Harald Falckenberg kuratierte Schau „Wahrheit ist Arbeit“ zu sehen, die Werke von Martin Kippenberger, Werner Büttner, Georg Herold und Albert Oehlen versammelt.
Etwa Martin Kippenbergers geschnitzte Skulptur des ans Büßerkreuz genagelten Froschs, eine inzwischen zwanzig Jahre alte Arbeit, die nichts von ihrer Provokation verloren hat. Der Künstler gab ihr auch einen Titel mit gewaltigem Nachhall: „Was ist der Unterschied zwischen Casanova und Jesus: Der Gesichtsausdruck beim Nageln“. Postwendend gab es in Potsdam einige Beschwerden. „Das interessiert mich nicht, ich berufe mich auf die Freiheit der Kunst,“ lacht Falckenberg und freut sich, dass seine Idee aufgegangen ist. „Ich wollte eine rotzfreche Ausstellung machen und sehen, ob diese Arbeiten heute noch genauso stark wirken. Und ja, sie sind so spannend wie damals.“ Es ist halt ein Kreuz mit diesem Frosch am Kreuz. Wo er auch auftaucht, stiftet er Unruhe.
Im nächsten Raum hängt eine Serie von 66 pornografischen Zeichnungen, die Kippenberger und Oehlen auf einer gemeinsamen Reise im Jahr 1986 in einem Hotelzimmer in Rio de Janeiro angefertigt haben.
(mehr hier von Michael Lutz in der Berliner Zeitung)
Who knows tomorrow (IV)
Montag, August 2nd, 2010Tayou empfängt die Besucher der Neuen Nationalgalerie auf der Eingangsterrasse mit einer Installation aus Flaggen der afrikanischen Union. Die Farben Grün, Gelb und Rot, die man in wechselnden Konfigurationen quer durch den afrikanischen Kontinent findet, dominieren einen Sommer lang die Ikone der modernen Architektur in Berlin und repräsentieren dabei Afrika in seiner offiziellen Vielfalt und Größe. Einen entscheidenden Teil der Installation machen mehrere lebensgroße, polychrome Skulpturen aus, die von afrikanischen „kolonen“ Plastiken inspiriert sind – figürlichen Porträts afrikanischer Künstler, die Europäer während der Kolonialzeit darstellen.
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Mona Hatoum
Sonntag, August 1st, 2010Käthe Kollwitz-Preis für Mona Hatoum
Die Akademie der Künste in Berlin verleiht den mit 12000 Euro dotierten Käthe-Kollwitz-Preis 2010 an die libanesische Künstlerin Mona Hatoum. Die Jury würdige damit Hatoums „vielfältiges und umfassendes Werk, in dem der zwischen Gewalt, Macht und Verletzlichkeit stehende Mensch den zentralen Bezugspunkt einnimmt“, sagte der Direktor der Sektion Bildende Kunst, Robert Kudielka.
(hier)