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Hauptmann von Köpenick

Freitag, Mai 1st, 2020

Bei einem Spaziergang durch Köpenick ist er immer mit dabei – der Hauptmann von Köpenick.

Hauptmann von Köpenick
Hauptmann von Köpenick (Spartak Babajan, 1996)

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Keramik im Schloss Köpenick

Freitag, September 12th, 2014

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Im Schloss Köpenick werden zeitgenössische keramische Arbeiten von Judith Püschel, Antje Scharfe und Karl Fulle gezeigt. Die Ausstellung geht nur noch zwei Wochen, wer sie noch sehen will, muss sich sputen. Die Arbeiten der drei Künstler sind sehenswert, ganz große Empfehlung.

Für uns war der Ausstellungsbesuch personalgetrübt. Wir sind heute bestimmt nicht die ersten Gäste im Köpenicker Schloss gewesen, es verschlägt den einen oder anderen Touristen auch mal nach Köpenick, obwohl das Umsteigen in Ostkreuz gegenwärtig auch für Einheimische kein Zuckerschlecken ist.

Als wir das Schloss betraten, fühlten wir uns wie Ehrengäste, nein, keine Fanfare, kein Begrüßungsblumenstrauß, trotzdem die Aufmerksamkeit des Personals hatte ein Ziel gefunden.
Nun gibt es für uns zwei Extremfälle bei Ausstellungsbesuchen: Warteschlange oder keine weiteren Besucher. Unsere Warteschlangenphobie hat schon dazu geführt, dass wir auf Ausstellungen verzichten mussten. Das passiert nicht allzu oft, nur bei sogenannten Events.
Diese Keramikausstellung ist kein Event. Man merkt erst, dass man allein im Museum ist, wenn der erste gelangweilte Aufseher kommunikationswütig auf einem zukommt. Da ist es dann zur Flucht zu spät. Man hätte auf seinen Bauch hören sollen, dieses Ehrengästegefühl, ihr wisst schon.
Die Exponate der Ausstellung sind auf drei Etagen verteilt. In der dritten Etage erzählte uns eine Museumsaufseherin ihr Leben, natürlich im Kontext der keramischen Arbeiten von Antje Scharfe. Die zwei männlichen Aufseher in der zweiten Etage ließen sich in ihrer Diskussion zur Ferienhaussuche in der Provence nicht stören. Leider standen sie vor einer Arbeit von Karl Fulle und gingen nur widerwillig einen Schritt zur Seite als wir ihnen zu sehr auf die Pelle rückten. Die Aufpasserin in der ersten Etage schwieg, aber man merkte ihr deutlich an, dass sie es begrüßen würde, wenn wir bald wieder gingen. In der Galerie sind viele kleinere Arbeiten von Judith Püschel ausgestellt und zu ihrer Bewachung musste sie sich von ihrem Stuhl erheben, um uns immer im Blickfeld zu haben.

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Kriegsgericht in Köpenick

Sonntag, Januar 15th, 2012

Ich habe es ja gesagt, jetzt geht es schon los:

Kriegsgericht in Köpenick
Anno 1739: Kronprinz – Katte – Königswort
(Der Katalog ist sehr informativ, ideale Ergänzung zu Fontanes „Die Katte-Tragödie“ in den Wanderungen.)

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Schloss Königs Wusterhausen, Skizze aus dem Notizbuch Fontanes, 1862

Im Jagdschloss verbringt der Friedrich mehrere Jahre seiner Kindheit. Es sind glücklose Jahre, die vom dominanten Vater, Friedrich Wilhelm I., bestimmt werden. Hier unterzeichnet der Vater auch das Todesurteil für Friedrichs Freund, Leutnant Hans Hermann Katte.
(Berliner Zeitung, hier)

Portal

Das Kriegsgericht über Katte fand anno 1730 im Schloss Köpenick statt.