Lois Weinberger
Ruderal Society: Excavating a Garden (2017)
Installation
100 × 1,3 × 0,22 m
Karlsaue, Kassel
Die Lehren aus dem Documenta-Desaster https://t.co/z21uweg3eg
— Kunstspaziergänger (@mitue) 13. September 2017
Lois Weinberger
Ruderal Society: Excavating a Garden (2017)
Installation
100 × 1,3 × 0,22 m
Karlsaue, Kassel
Die Lehren aus dem Documenta-Desaster https://t.co/z21uweg3eg
— Kunstspaziergänger (@mitue) 13. September 2017
Der aus Nigeria stammende US-Künstler Olu Oguibe baute für die Documenta in Kassel einen Obelisken, der für das Leben im Exil steht und mit einer biblischen Heilsbotschaft Hoffnung macht. Für seine Arbeit wird er jetzt mit dem Arnold-Bode-Preis 2017 ausgezeichnet.
(mehr hier)

Trassen (Olaf Holzapfel in der Kasseler Karlsaue)
Die Methode des Fachwerks ist für Olaf Holzapfel eine grundlegende Art und Weise, Raum aus bloßen Linien zu schaffen.
Leben heißt, von einem Raum zum anderen gehen und dabei so weit wie möglich versuchen, sich nicht zu stoßen.
(Georges Perec)

Interesse an allerlei Formen von Datenumwandlung (Olaf Holzapfel, KölnSkulptur #6)
Grenzen sind willkürlich, vergänglich, wie kleine Narben in der Rinde eines uralten Baums. An der Schwelle von der Zivilisation zum Niemandsland, im chilenischen Teil Patagoniens, hat der gebürtige Dresdner Olaf Holzapfel Grenzräume erforscht und eine crossmediale Werkgruppe aus Skulptur, Malerei und Film geschaffen.
(mehr hier auf der Website des Deutschlandfunks)
Ein Möbiusband als Möbiusbank

Marmorzelt von Rebecca Belmore
Ibrahim Mahama
Der 1987 in Tamale, Ghana, geborene Künstler verhüllt regelmäßig Gebäude wie Theater, Museen, Wohnhäuser und Ministerien in Accra und Kumasi.
Ruth Wolf-Rehfeldt – Zeichen und Wunder https://t.co/2zhwBkm1Vw
— Kunstspaziergänger (@mitue) 30. August 2017
Eine Wiederentdeckung:
Ruth Wolf Rehfeldt arbeitete in einem Büro und schuf dort als Autodidaktin ihre „Typewritings“ und „Arte Postale“. Mit ihrer Schreibmaschine tippte sie Muster, Schmetterlinge, Wellen, visuelle Poesie. Sie schickte ihre Werke in alle Welt.
Auf dem Bahnhofsvorplatz steht auf einer Säule „Das ist doch keine Kunst“.
Ist damit der „Parthenon der Bücher“ von Marta Minujins gemeint?
In Kassel steht eine Variation einer Skulptur, die Minujin bereits 1983 in Buenos Aires realisierte. Mehr als 20000 Bücher, die während des argentinischen Militärregimes (1976-1983) verboten waren, hingen damals an der maßstabstreuen Replik des griechischen Parthenons.
Das Kassler Parthenon ist auch mit irgendwann und irgendwo verbotenen Büchern behängt. Schon ein flüchtiger Blick genügt, um festzustellen, dass viele Bücher zig-fach vorhanden sind. Verlage haben offensichtlich die Gelegenheit genutzt, ihre Ladenhüter loszuwerden.
Nacht soll das „Parthenon der Bücher“ schön beleuchtet sein und überhaupt ist das Ganze sehr dekorativ. Nun, Karlheinz Schmid hat in der Kunstzeitung vorgewarnt, man kann tatsächlich nur feststellen: „Das ist doch keine Kunst“.
Unsägliche Enttäuschung – Karlheinz Schmid über "The Parthenon of Books" auf der documenta 14 (Kunstzeitung Nr. 251) pic.twitter.com/BVXbC5V2kp
— Kunstspaziergänger (@mitue) 2. August 2017