Die Skulptur der Maja von Fritz Klimsch steht im Hof des Köpenicker Heimatmuseums
Archive for the ‘Public Art’ Category
Maja
Mittwoch, März 16th, 2011Robert Riehl
Sonntag, März 13th, 2011„Robert Riehl – eine große Begabung, ein komplizierter Mensch!“ ist ein Beitrag von Helga Schinz im diesjährigen Heimatkalender 2011 von Königs Wusterhausen und dem Dahmeland überschrieben.
Robert Riehl (1924-1976) war ein Meisterschüler von Gustav Seitz an der Akademie der Künste, hinterließ ein beachtliches Werk und ist doch nur wenigen ein Begriff.
2001 habe ich seine Skulptur „Die Bewahrende“ im Johannisthaler Park fotografiert. Sie war damals schon beschädigt. Die Skulptur ist seit einigen Jahren verschwunden. Wahrscheinlich ist es ihr wie dem „Maurer“ in Eisenhüttenstadt ergangen.
Carl Friedrich Christian Fasch
Donnerstag, März 3rd, 2011Bleibenden Ruhm erlangte [Carl Friedrich Fasch] durch die Gründung der „Singe-Academie zu Berlin“ (1791), die später von seinem Schüler Carl Friedrich Zelter (1758–1832), dem einzigen Duzfreund Johann Wolfgang von Goethes, übernommen wurde.
Die Fasch-Büste von Fritz Schaper vor der Singakademie wurde in den 30er-Jahren abgebaut und seit 1947 im Märkischen Museum aufbewahrt.
(Info hier entnommen)
Unglaublich
Montag, Februar 28th, 2011Die Flickr-Gruppe Skulptour Berlin gibt es seit dem 7. Juli 2007. Noch diese Woche werden mehr als 6000 Bilder von Skulpturen im öffentlichen Raum Berlins veröffentlicht sein, fleißig zusammengetragen von vielen, vielen Foto- und Kunstfreunden.
Recherchen in der Gruppe machen Spaß:
Welche Skulpturen von Reinhard Begas gibt es in Berlin? Da fehlen welche? Na, dann den Fotoapparat geschnappt, die vermisste Skulptur in voller Schönheit oder in interessanten Details abgelichtet und das 268. Mitglied in der Skulptour Berlin werden.
Der Wedding ruft
Samstag, Februar 26th, 2011Manchmal muss man Gesicht zeigen, etwas laut herausschreien, Dinge im Licht erscheinen lassen, um etwas zu verändern: Die Sicht auf etwas, auf eine kleine, eigentlich nette Straße zum Beispiel, auf den Platz daneben und auch auf die Leute, die dort leben. Die Kunstaktion „Der Ruf des Wedding“ schafft genau das. Und zwar mit 75 Laternen, eine an jedem Baum der kleinen Allee an der Nazarethkirchstraße zwischen Leopoldplatz und Maxstraße.
(mehr hier)
Skulptur für Götz Friedrich
Donnerstag, Februar 24th, 2011Die Skulptur von Günther Uecker wurde zur Benennung des Platzes neben der Deutschen Oper nach Götz Friedrich am 14.6.2008 enthüllt. Auf einem weißen Betonquader steht ein Buch aus Bronze, durch das ein Nagel geschlagen ist.
Goethe-Denkmal im Tiergarten
Sonntag, Februar 13th, 2011Selten ist ein Original in viel besserem Zustand als seine Kopie, doch auf das Goethe-Denkmal im Tiergarten trifft diese Ausnahme zu: Die 22 Jahre alte Beton-Kopie gegenüber dem Holocaust-Mahnmal ist durch Luftverschmutzung, Witterungseinflüsse und die schlechte Qualität des verwendeten Materials in einem ruinösen Zustand. Die fast 110 Jahre ältere marmorne Originalskulptur des Dichterfürsten hingegen ist im Vergleich dazu ausgezeichnet erhalten. Daher hat sich das Landesdenkmalamt entschlossen, das jetzt für rund 250 000 Euro restaurierte Originaldenkmal des Berliner Bildhauers Fritz Schaper bis zum Sommer wieder aufzustellen.
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Friedrich Wilhelm IV.
Freitag, Januar 14th, 2011Friedrich Wilhelm IV. wird am 15.10.1795 als ältester Sohn von Friedrich Wilhelm III. und Luise von Mecklenburg-Strelitz. in Berlin geboren. Er wächst zunächst gut behütet in einem bürgerlich familiären Elternhaus auf, wird aber zwischen 1806 und 1813 durch die Ängste und Bedrohungen der Flucht und Kriegswirren geprägt. Erzogen durch den schwärmerischen Theologen Johann Friedrich Delbrück gilt der Kronprinz einerseits als cholerisch und zügellos aufbrausend, andererseits als schüchtern und, besonders gegenüber Frauen, als sehr scheu.
(hier)
Albrecht der Bär
Mittwoch, Januar 12th, 2011
Denkmal Abrecht der Bär von Walter Schott, Zitadelle Spandau (Siegesallee)
Albrecht der Bär erhielt seinen Beinamen schon von seinen Zeitgenossen, wahrscheinlich, um ihm einen, dem Namen seines Widersachers Heinrich des Löwen, ebenbürtigen Titel zu verleihen. Es wird aber auch vermutet, dass Albrecht um 1100 in der Bärenburg, d.h. dem heutigen Bernburg geboren wurde. Unter dem ehrgeizigen Albrecht dem Bären sind die Askanier zu einem der bedeutendsten Herrscherhäuser des mitteldeutschen Raumes aufgestiegen.
(hier)
Aus Schotts Memoiren ist bekannt, welche Modelle er für seine Siegesalleegruppe gewählt hat. Da er mit dem Siegel Albrechts des Bären nichts anfangen konnte, verwendete er der Einfachheit halber das eigene Konterfei. Die Vorbilder für die Begleitfiguren Bischhof Wigger von Brandenburg und Bischof Otto von Bamberg sind ein märkischer Fischer und ein alter Küfnermeister. Beide Männer hatten sich auf eine Annonce gemeldet.
(aus: Uta Lehnert, Der Kaiser und die Siegesallee, Reimer Verlag, 1998)
Eva Strittmatter
Dienstag, Januar 4th, 2011Die Lyrikerin und Kinderbuchautorin Eva Strittmatter ist tot. Sie starb nach Angaben ihres Verlags in einem Altersheim bei Berlin. Strittmatter, die mit ihren Werken in der DDR eine Millionenauflage erzielte, wurde 80 Jahre alt.
(hier)
Als Perseus der schlangenhaarigen Medusa den Kopf abschlug, gebar Zeus aus ihrem Torso den Krieger Chrysaor und seinen Bruder Pegasos. Sofort nach seiner Geburt flog Pegasus zum Helikon. Aus Dankbarkeit für der Musen Gastfreundschaft schlug Pegasos mit dem Huf an den Berg. Es entstand eine immer währende Quelle. Seitdem gilt Pegasos als Symbol der Musen, des Dichtens und der schöpferischen Kräfte.
Hommage an Eva S.
Zu schauen hinter meine Fassaden,
Immer öfter die Ahnung, ich bin auf dem Grund,
Bin bis hierher gekommen, all die Maskeraden,
Aufgebraucht ist nun mein Pfund.
„Und diese Sucht, sich fallenzulassen,
Und zu bekennen, ich bin ohne Kraft.“
Bis hierher kann ich es noch fassen,
Weiter hab ich es nicht geschafft.
„Ich habe verloren. Ich bin verloren.
Verzeiht mir, verzeiht mir, ich kann nicht mehr.“
Was fange ich an, werd ich nochmal geboren,
Schaffe ich das, ist es zu schwer?
Soll es wirklich einen Zauber geben,
Der mich hält, mir hilft, zu leben?(Jürgen Berlin,
nach einem Gedicht von Eva Strittmatter)












