Die Müggelberge waren einmal ein beliebtes Ausflugsziel. Von Grünau fuhren wir mit dem Ausflugsdampfer zuerst nach Schmetterlingshorst, dann weiter zum Ausflugslokal Marienlust (1997 abgebrannt). Dort ging es die Treppen die Müggelberge bis zum Müggelturm (374 Stufen!) hinauf. Das Bild oben ist im Sommer 1957 aufgenommen, ein Jahr bevor der Turm abbrannte.
Das Ausflugsziel Schmetterlingshorst gibt es heute immer noch. Es sieht dort zwar etwas traurig aus, aber die Bockwurst und das Bier schmecken.
Archive for the ‘Berlin’ Category
Ein Spaziergang am Langen See
Montag, Mai 28th, 2018Floating Utopias
Montag, Mai 14th, 2018Seit 1783 der erste Heißluftballon aufstieg, inspirieren aufblasbare Objekte die Imagination alternativer Welten:
Floating Utopias (nGbK in der Oranienstraße)
Balkon Nr. 55
Mittwoch, Mai 2nd, 2018Begegnung
Mittwoch, April 4th, 2018Balkon Nr. 51 bis Balkon Nr. 54
Dienstag, März 27th, 2018Balkon Nr. 50
Samstag, März 3rd, 2018Wer sich für die anderen sehenswerten Balkone interessiert, schaue hier
U-Bahnhof Nollendorfplatz
Freitag, Januar 19th, 2018Der U-Bahnhof Nollendorfplatz wirkt mit seinen bunt beklebten Scheiben plötzlich wie eine Kathedrale. Unter dem Hochbahnviadukt bringen Arbeiter Lampen an. Auf der rauen Bülowstraße, wo sonst spärlich bekleidete Bordsteinschwalben die Blicke der Autofahrer auf sich ziehen, bemalen Künstler Fassaden und Gehwege, bekleben Laternen und errichten Skulpturen aus recycelten Skateboards.
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Das „Urban Nation Museum“ ist seit Mitte September 2017 eröffnet.
Im Dialog mit Käthe Kollwitz
Mittwoch, Januar 17th, 2018Wieland Förster, der 2009 im Rahmen des Brandenburgischen Kunstpreises den Ehrenpreis für sein Lebenswerk bekam, konzentriert sich inzwischen auf das Schreiben. Gerade ist sein biografischer Roman „Tamaschito“ erschienen. Tagebücher zeichnen seinen künstlerischen Weg nach und beschreiben zugleich auch seine von Heinrich von Kleist beeinflusste künstlerische Entwicklung. Förster wurde früh geprägt durch die traumatischen Erlebnisse der Zerstörung Dresdens und seine bis heute nachwirkende Inhaftierung durch russische Besatzer als Jugendlicher in Bautzen.
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Heute zieht sich Wieland Förster in seine Schreibwerkstatt zurück und arbeitet täglich mit lustvoller Strenge an seinem Roman mit dem japanisch klingenden Titel „Tamaschito“. Ihm ist die Katastrophe des 20. Jahrhunderts eingeschrieben: die Sehnsucht eines Todgeweihten nach „Tante Marthas Sahnetorte“.
(aus: In mir blutet Vergangenheit von C. Wiemers und M. Opitz)






















