Eine Ausstellung zum Gabriele-Münter-Preis 2017 in der AdK am Hanseatenweg. Die Preisträgerin in diesem Jahr heißt Beate Passow.
Archive for the ‘Ausstellungen’ Category
Gabriele-Münter-Preis 2017
Freitag, April 7th, 2017Vor einem Bild von Günter Fruhtrunk
Mittwoch, April 5th, 2017The Haus
Dienstag, April 4th, 2017Dem leerstehenden Gebäude in der Nürnberger Straße unweit des Kurfürstendamms und direkt neben dem Crowne Plaza Hotel wird mit dem Streetart-Projekt The Haus ein letztes Mal neues Leben eingehaucht und richtet sich mit der Ausstellung an alle Kunstinteressierten in der Hauptstadt. Das Besondere an The Haus ist auch: Das Gebäude wird im Juni 2017 mitsamt der Ausstellung abgerissen.
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Seht ihr die Schlange Kunstinteressierter? Das war heute gegen 11.30 Uhr am The Haus. Anstehen ist nichts für uns. Wir versuchen es ein anderes Mal und trösten uns mit einigen in Berlin, Eberswalde und Leipzig gesehenen Arbeiten.
In der, laut Kollektiv, „größten Urban Art Gallery der Welt“, verteilen sich die Künstler_innen über die Stockwerke, erobern sich ihre „Spaces“. Von diesen gibt es, auch für die Presse, keine Fotos, nur kleine „Teaser“. Die Besucher_innen sollen sich von den Raumkonzepten selbst ein Bild machen. Auch in der Ausstellung, die am 1. April eröffnet wird, gibt es ein absolutes Fotografier-Verbot. Alle Geräte werden eingesammelt – „digitales Fasten“ nennen es das Kollektiv. Dokumentiert wird das Projekt mit THE BOOK, dessen Veröffentlichung zeitgleich mit der Eröffnung geplant ist und ebenfalls der Refinanzierung dienen wird.
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Jaguars and electric eels
Samstag, April 1st, 2017Jaguars and electric eels – Eine Ausstellung in JSC Berlin
Zwischen 1799 und 1804 bereiste der junge Naturforscher Alexander von Humboldt (1769–1859) in zwei Expeditionen zum ersten Mal den amerikanischen Kontinent. Der abenteuerlichste Abschnitt seiner Reise war die Fahrt auf dem Orinoco bis zum Rio Negro in Venezuela. Der Bericht über diese Reise legte damals den Grundstein für eine ganzheitliche Betrachtung der Natur, die ihrer Zeit weit voraus war. Als erster Forscher verdeutlichte von Humboldt, wie die Naturkräfte, belebt und unbelebt, zusammenwirken. 1853 wurden diese ersten Aufzeichnungen von der Neuen Welt unter dem Titel Jaguars and electric eels als Ausschnitt aus den Personal Narrative of a Journey to the Equinoctical Regions of the New Continent als Sonderausgabe veröffentlicht.
(aus dem Katalog)

Besucher vor der Sturtevant Video-Installation Finite/Infinite
MNP in der Klosterruine
Donnerstag, März 30th, 2017CREATURES – Installation von Maria & Natalia Petschatnikow in der Klosterruine
MNPs Serie „Forschungslabor“ verweist auf phantasie- und humorvolle Weise auf Parallelen zwischen Kunst und Wissenschaft. Die runden, pelzigen Kreaturen in unterschiedlichen Größen und natürlichen Farben könnten geklonte Organismen der Zukunft oder eine unbekannte Spezies aus längst vergangen Zeiten sein. Für die Ausstellung haben die Künstlerinnen die Fellbälle in den Außenraum der Ruine der Klosterkirche platziert. Beobachten kann man diese künstlichen Kreaturen durch das geschlossene Eingangstor der Ruine, das uns den Ort als eine Art Käfig wahrnehmen lässt. CREATURES experimentiert mit dem Raum der Kirchenruine des mittelalterlichen Klosters und bewegt sich auf dem schmalen Grat zwischen Fiktion und Realität. Die Installation verweist auf den gegenwärtigen Zustand des Baudenkmals in einer Situation des Umbruchs, die sich auch als eine Art öffentliches Forschungslabor oder Zukunftswerkstatt beschreiben lässt.
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Märzenbecherduft
Mittwoch, März 29th, 2017Kommunale Galerien in Berlin (15)
Mittwoch, März 22nd, 2017WEEK 103
Samstag, März 18th, 2017ANSCHEIN von MAIK TERIETE
Bei dem von Stefanie Seidl im Juni 2010 gegründeten Projekt handelt es sich um einen Projektraum, der Künstlern ein großes Schaufenster in exponierter, gut frequentierter Lage in Berlin-Mitte zur Verfügung stellt. Der bis spät in die Nacht beleuchtete, auffällige, hohe Schaufensterraum kann als eine Art öffentliche Bühne betrachtet werden, auf der die Künstler eine für ihre Arbeit repräsentative Installation für eine breite Öffentlichkeit inszenieren können. Durch die einseitige Ausrichtung zum öffentlichen Raum funktioniert BERLIN-WEEKLY somit als künstlerische Intervention im Stadtraum über das Format Schaufenster. Im Gegensatz zur Museumsvitrine, die Kulturgeschichte rückwärts archiviert, zeigt das Schaufenster Kulturgeschichte, die noch geschrieben wird.
Berlin-Weekly funktioniert im öffentlichen Raum gleichermaßen wie als Internetplattform.
S_AKE
Freitag, März 17th, 2017Hell’s Bells im Moloch der Wesenspräsenz
Donnerstag, März 9th, 2017John Bock in der Berlinischen Galerie
Rechts dreht sich ein Topflappen über einem schwarzen Lederstiefel. Links liegt eine Steinskulptur am Boden mit dem Kopf in einem Pappkarton. Kaum haben die Besucher die Ausstellungshalle betreten, werden sie verschlungen von John Bocks Chaos-Kosmos aus Splatter-Movies und grotesk verzerrten Mythen.
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Parallel zur Ausstellung findet im IBB-Videoraum der Berlinischen Galerie die Deutschlandpremiere von Hell’s Bells, dem neuesten Spielfilm von John Bock, statt. In den Hauptrollen sind Bibiana Beglau, Lars Eidinger, Laurenz Leky und Frank Seppeler zu sehen. Der Film zitiert das Genre des Westerns und sein klassisches Figurenpersonal. Und doch gibt er sich aufgrund der hintergründig-absurden Handlung und der skulpturalen, von John Bock gestalteten Objekte, unmittelbar als Werk des Künstlers zu erkennen.
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