Archive for April, 2009

Jason räumt auf

Mittwoch, April 8th, 2009

Jason
Jason mit den Stieren im Leipziger Zoo. Kennt jemand den Bildhauer?

Der König befahl nun den Dienern, die Tür des Stalles zu öffnen. Unerschrocken ging Jason hinein, löste die starken Eisenketten der feuersprühenden Stiere, packte sie mit übermenschlicher Kraft bei den Hörnern und zerrte sie heraus. Draußen preßte er ihnen Maul und Nüstern fest auf die Erde, um sie am Schnauben zu hindern, und warf ihnen das Joch über den Nacken.
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Völkerschlachtdenkmal

Dienstag, April 7th, 2009

Kapellenanlage Südfriedhof

Südfriedhof Leipzig, virtuell

Besuchern des benachbarten Völkerschlachtdenkmals fällt als erstes die 1910 eröffnete Kapellenanlage mit ihrem 60 m hohen Glockenturm auf. Das neoromanische Gebäudeensemble, das unter der Leitung des Leipziger Baudirektors Otto Wilhelm Scharenberg errichtet wurde, hatte die romanische Klosteranlage Maria Laach in der Eifel zum Vorbild und gilt als das größte Friedhofsbauwerk in Deutschland.
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Völkerschlachtdenkmal

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Das 91 Meter hohe Denkmal wurde in der Zeit von 1898 bis 1913 zum Gedenken an die Befreiungsschlacht vom 16. bis 19. Oktober 1813 errichtet. Damals standen 190.000 französische Soldaten unter Napoleons Oberbefehl 127.000 Russen, 89.000 Österreichern, 72.000 Preußen und 1800 Schweden (unter Karl Fürst Schwarzenberg) gegenüber. 84.000 Soldaten ließen in der Schlacht ihr Leben. Napoleon wurde durch die verbündete Armee von Dresden nach Leipzig zurückgezwungen. Dort kam es dann zur Völkerschlacht, die die entscheidende Schlacht des Herbstfeldzuges der Befreiungskriege sein sollte. Es war die erste Massenschlacht der Neuzeit. Am 19. Oktober 1813 wurde Leipzig eingenommen und König Friedrich August von Sachsen gefangengenommen. Napoleon konnte beim Sieg der Alliierten entkommen.
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Frühling

Montag, April 6th, 2009

Athlet
Max Klinger, Athlet im Leipziger Zoo

Erde
Ingeborg Hunzinger, Die Erde, 1974 (Berlin)

Museum der bildenden Künste Leipzig

Sonntag, April 5th, 2009

Aktuelle Ausstellung: Gala. 5 Sammler zeigen ihre Favoriten

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Am 4. Dezember 2004, genau 61 Jahre nach der Zerstörung des Städtischen Museums am Augustusplatz, wurde der neue Museumsbau auf dem ehemaligen Sachsenplatz eröffnet. Der quaderförmige Neubau des Museums kostete 74,5 Millionen Euro und wurde von den Architekten Karl Hufnagel, Peter Pütz und Michael Rafaelian entworfen.
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Max Klingers Beethoven steht jetzt wieder in der ältesten Bürgersammlung Deutschlands:

Man war sich nicht einig, was davon zu halten sei: Als Werk eines Genies, als Durchbruch zu wahrer Größe erschien sie den einen, den anderen war sie nur ein mißglückter Haufen teuerster Materialien: Siebzehn Jahre hatte der gebürtige Leipziger Max Klinger an seiner Monumentalskulptur Beethovens gearbeitet, war quer durch Europa gereist, hatte griechischen Inselmarmor, südtiroler Onyx, Edelsteine, Bronze, Glas und Elfenbein herbeigeschafft und zu einer Skulptur verarbeitet, die nicht weniger als die Idee des absoluten Gesamtkunstwerks vorführen sollte.
Entsprechend dramatisch geht es über dem Sockel zu: Der Göttersohn Tantalus, Adam und Eva, Christus und Aphrodite umtosen das Genie Beethoven, das mit grimmig breitem Mund und geballter Faust so weltzerbeißend in die Gegend starrt, wie es heute nur noch der deutsche Nationaltorwart kann. Doch die Leipziger liebten ihren Beethoven; bis 1956 thronte Klingers Werk in einem Anbau des alten Museums am Augustusplatz, zuletzt hatte man es ins Foyer des Gewandhauses gezwängt. Mit dem an diesem Wochenende eröffneten neuen Museum der Bildenden Künste, dem ersten neuen Museumsbau in den neuen Ländern, ist auch Max Klingers „Beethoven“ zurückgekehrt und steht fortan im Zentrum einer der ältesten Bürgersammlungen Deutschlands.
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Berlin-Bilder aus 100 Jahren

Donnerstag, April 2nd, 2009

Eine Führung durch das Depot der Fotografischen Sammlung der Berlinischen Galerie

Salomon
Erich Salomon

Zille
Heinrich Zille

April

Mittwoch, April 1st, 2009

April ist der übelste Monat von allen, treibt
Flieder aus der toten Erde, mischt
Erinnerungen mit Lust, schreckt
Spröde Wurzeln auf mit Frühlingsregen.

Verdreht

April is the cruellest month, breeding
Lilacs out of the dead land, mixing
Memory and desire, stirring
Dull roots with spring rain.

T.S. Eliot
The Waste Land. Das öde Land
Neuübersetzung Norbert Hummel

Jedenfalls ist es ein Glück, dass „Das öde Land“ mit dieser zweisprachigen Ausgabe nun endlich wieder einmal in unseren Gesichtskreis gerückt wird. Denn Eliots Gedicht ist noch immer frisch und auf der Höhe der Zeit. Und es ist, nebenbei gesagt, um einiges radikaler, als vieles, was heute geschrieben oder gesampelt wird.
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Am Ufer

Stimmung