Posts Tagged ‘Kopenhagen’

Müßiggang

Montag, September 26th, 2011

Schwermut

Müßiggang

Kein Wecker schrillt am Morgen,
Kein Zeitdruck mahnt zur Eile.
Ich habe höchstens Luxus-Sorgen
Und oft ein bisschen Langeweile.

Gesundheit, also toi toi toi,
Ich bin lebendig und vital.
Worüber ich mich wirklich freu.
Und jogge heute wieder mal.

Und lasse mir das Frühstück schmecken,
Geh von der Sonne gewärmt spazieren.
Seh Eichhornpärchen, die sich necken,
Werde später mit meiner Liebsten telefonieren.

Nachmittags lese ich ein Buch,
Kann dabei leicht in Schlummer sinken.
Und abends geh ich auf Besuch,
Oder vielleicht auch einen trinken.

Man möchte solchen Wandel begrüßen
Und gut gelaunt gelassen genießen,
Jedoch gelingt dies nur zum Schein.
Denn Müßiggang, der alte Affe, stellt mir so manches mal ein Bein.
Vielleicht weil ich nichts Eignes schaffe.

(Jürgen Berlin)

Kunst in Kopenhagen (6)

Freitag, Juni 6th, 2008

Arken heißt ein am 20. März 1996 eröffnetes Museum moderner Kunst in Ishøj, einem Vorort im Süden der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Der küstennahe, im Zusammenhang mit dem Jahr Kopenhagens als Europäische Kulturhauptstadt erstellte Bau, ein Werk des dänischen Architekten Sören Robert Lund, beeindruckt durch seine freie Gestaltung im Sinn des Dekonstruktivismus mit zweckfreien segelartigen Dekorationselementen.
(Wikipedia)

In den Dünen
Hinter den Dünen – Arken

The [new] extension [of ARKEN] will be inaugurated with two exhibitions, one focusing on Russian-German painter Andreas Golder, the other consisting of over 100 works by the Skagen group of painters who worked in Northern Denmark in the late 19th century. One room will be entirely devoted to a display of eight works by Damien Hirst on loan from the collection of the London-based Danish collector Jytte Dresing. Ms Dresing—who acquired art with her late husband, Dennis—has also lent work by Asger Jorn to the Louisiana Museum for Modern Art in Humlebaek.
(The Art Newspaper)

Kunst in Kopenhagen (5)

Mittwoch, Juni 4th, 2008

Hans Christian
Denkmal Hans Christian Andersen, Rathausplatz

Ich will dir einen Trunk bereiten, mit dem sollst du, bevor die Sonne aufgeht, ans Land schwimmen, dich ans Ufer setzen und ihn trinken, dann verschwindet dein Schwanz und schrumpft zusammen zu dem, was die Menschen hübsche Beine nennen, aber es tut weh, es wird sein als ob ein scharfes Schwert durch dich hindurch ginge […] Du behältst deinen schwebenden Gang; keine Tänzerin wird schweben können, wie du, aber jeder Schritt, den du tust, wird sein, als ob du auf scharfe Messer trätest […] Willst du alles dies erleiden, so werde ich dir helfen!
(aus: Die kleine Meerjungfrau)

Kleine Jungfrauen
Den Lille Havfrue, Edvard Eriksen, 1913

Kunst in Kopenhagen (4)

Dienstag, Juni 3rd, 2008

Trold der Lugter Kristenblod
Troll, Niels Hansen-Jacobsen, Garten der Glyptothek

Der größte Sohn Vejens ist ohne Zweifel der 1861 hier geborene und 1941 verstorbene Bildhauer und Keramiker Niels Hansen Jacobsen. Seine Arbeiten setzen in einzigartiger Weise dramatische Szenen der nordischen Mythologie um. Eine Dauerausstellung seiner Werke im örtlichen Kunstmuseum an der Østergade hält sein Wirken in ehrender Erinnerung. Vor dem Museum steht in einer Brunnenanlage die 1896 geschaffene überlebensgroße Figur eines Kobolds. „Trolden, der vejrer kristenkød“, der „Troll, der Christenfleisch wittert“ ist seit seiner Aufstellung im Jahre 1922 das Wahrzeichen der Kommune.
(aus: Dänische und deutsche Kommunalwappen, die in ihrer Symbolik Bezug auf den historischen Ochsenweg (Hærvejen) nehmen, hier)

Gefion-Brunnen
Gefion-Brunnen, Anders Bundgaard, 1908

Nach der Erzählung von Snorri ist Gefjon eine skandinavische Göttin die während der Einwanderung Odins nach Skandinavien, von Odin auf Landsuche nach Norden geschickt wurde. Der schwedische König Gylfi gibt ihr Land um dieses zu bewirtschaften. Gefjon hatte mit einem Riesen vier Söhne und verwandelte sie in Stiere. Sie spannte sie vor einen Pflug und pflügte so Seeland von Schweden los. Nach Snorri lag Seeland an der Stelle wo jetzt Mälaersee in Schweden ist.
(aus: Nordische Mythologie)

Kunst in Kopenhagen (3)

Samstag, Mai 31st, 2008

Ein Besuch im Thorvaldsen-Museum

Mama ist ein Engel

Im Jahre 1826 hatte Thorvaldsen sein Atelier am Palazzo Barberini. Für die großen Denkmäler mietete er
vom Fürst Barberini den früheren Stall des Palastes. Sein Ruf als Bildhauer in Rom war so groß, dass dieses Atelier an der Spitze der in Rom zu besichtigenden Sehenswürdigkeiten aufgeführt wurde. Sogar der Papst besuchte Thorvaldsen in seiner Werkstatt.
Obwohl Thorvalsen nicht katholisch war, wurde ihm das Grabmal Papst Pius VII. anvertraut. Das Grabmal wurde 1831 in der Peterskirche aufgestellt.

Grabmal Papst Pius VII.

Kunst in Kopenhagen (2)

Dienstag, Mai 27th, 2008

Das Museum, die Glyptothek Kopenhagen, geht zurück die Kunstsammlung des dänischen Industriellen Jacob Christian Jacobsen, dessen Sohn Carl Jacobsen die Sammlung 1888 der Öffentlichkeit stiftete. Der Name leitet sich ab vom Namen der Brauerei – Carlsberg – mit den Zusätzen „Neu“ und „Glyptothek“, also Skulpturensammlung. Jacobsen wählte diesen Namen aus Begeisterung für die Glyptothek in München. Für die Sammlung wurde nach dem Entwurf der Architekten Vilhelm Dahlerup und Hack Kampmann das Gebäude am Dantes Plads in Kopenhagen errichtet.Auch heute noch finanziert sich das Museum über einen Obolus, der auf jede Flasche Bier der Brauerei Carlsberg aufgeschlagen wird.
(hier)

Denker
Die Glyptothek verfügt über die größte Sammlung von Arbeiten Auguste Rodins außerhalb Frankreichs.

Angst vor der Moderne
Skeptisches Betrachten einer Skulptur von Louise Borgeoise

Kunst in Kopenhagen (1)

Sonntag, Mai 25th, 2008

Agnete und der Wassermann

Eine Unterwasserskulptur!
Agnete und der Wassermann von Suste Bonnen

Agnete and the Merman was one of the poems for which Andersen had tremendously high expectations, and these in no way diminished when he reworked it for the stage. The poem is also an example of the utilization of old Danish folk ballads to symbolize Danish identity that was common practice during the first half of the nineteenth century . The ballad about Agnete and the merman in particular was elaborated on by several writers, including Johannes Ewald, Jens Baggesen, Adam Oehlenschläger and Johan Ludvig Heiberg. At the same time the legend presents supernatural creatures such as a merman and mermaids, which were also popular and mystical in the romantic world. In particular, Agnete’s beautiful lullaby in Andersen’s version has appealed to many composers.
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