Archive for the ‘Public Art’ Category

Reiterdenkmal des Großen Kurfürsten

Samstag, Juni 13th, 2009

Großer Kurfürst

Im Ehrenhof des Schlosses Charlottenburg befindet sich das Reiterdenkmal des Großen Kurfürsten von Andreas Schlüter. Es wurde im Jahre 1700 von Johann Jacobi in einem Stück in Bronze gegossen.
An die vier Ecken des Denkmalsockels sind vier Sklaven gekettet. Die Sklaven im Ehrenhof sind Kopien, die Originale befinden sich im Bodemuseum). Die Sklaven sind durch Gottlieb Helfert, Johann Samuel Nahl, Cornelius Heintzky und Johann Hermann Backer nach Modellen von Schlüter geschaffen worden.

Sklave 3
Das Denkmal wurde 2004 umfassend restauriert (hier in der Berliner Zeitung).

Ailanthya

Sonntag, Juni 7th, 2009

Ailanthya

Skulpturen von Dietrich Klinge auf dem Gelände der DRK Kliniken Westend (Leihgaben Galerie Brusberg, Stiftung Skulpturen im Park)

Zurück aus Camargue

Samstag, Mai 30th, 2009

Stiere in Berlin und in Camargue

Stier

Stier

In der Camargue zeigt sich die Provence von einer anderen Seite. Cowboys reiten weiße Pferde, züchten schwarze Stiere und gelten als sehr eigenwillig.
(mehr hier)

FAQ 1961

Donnerstag, April 30th, 2009

Fragen Engelhardt
Fragen eines lesenden Arbeiters, Ludwig Engelhardt, 1961/63

Buch

Das Lesen bietet einen unerschöpflichen Quell von Unterhaltung und Bildung und ist das Mittel, die Langeweile, die Kalamität der vornehmen Welt, zu verscheuchen. Für das Familienleben empfielt es sich, abendliche Lesestunden festzusetzen und über das Gelesene mit Ernst zu diskutieren. Das ist ungemein anregend, erweitert den geistigen Horizont, erstickt die Sucht nach dem Wirtshausbesuch und den Hang zu allerlei Allotria.
(Ror Wolf in Raoul Tranchirers vielseitiger großer Ratschläger für alle Fälle der Welt)

Fragen eines lesenden Arbeiters
Fragen eines lesenden Arbeiters, Werner Stötzer, 1958-61

Fragen

Comment

Mittwoch, April 29th, 2009

Im Mai sind wir gezwungen, die Neuen Kunstspaziergänge ab und zu allein zu lassen. Keine Zeit und Möglichkeit, SPAM-Kommentarfluten zu löschen.
Wer trotzdem kommentieren will, kann sich registrieren lassen (siehe Link rechts unten). Dann gibt es ein Passwort zum Einloggen. Ansonsten sind wir natürlich per  e-Mail zu erreichen.

Hermes
Hermes, Fritz Klimsch, 1907

Postalische Selbstschutzrechte in Schilten:

Ich kann sogar als Postempfänger in den Streik treten und auf einem vorgedruckten Formular eine Generalannahmeverweigerung unterzeichnen.

Diese Rechte gelten nicht in Königs Wusterhausen und schon gar nicht für SPAM.

Wilhelm oder Walter, Vater oder Sohn?

Montag, April 27th, 2009

Haus der Schweiz, Unter den Linden 24 / Friedrichstraße 155-156

Tell1

An der Ecke zur Straßenkreuzung, in Höhe des ersten Obergeschosses, Bronzefigur Wilhelm Tells.
(Die Bau- und Kunstdenkmale in der DDR, Hauptstadt Berlin I, Henschelverlag 1983, S. 182)

Die einzigen Schmuckelemente stellen die Plastik des Wilhelm Tell an der Gebäudeecke und der nüchterne Schriftzug „Haus der Schweiz“ dar.
(Denkmaltopographie Denkmale in Berlin Ortsteil Mitte, Michael Imhof Verlag 2003, S. 276)

An der Hausecke … befindet sich eine Bronzefigur, die Walther Tell, den Sohn Wilhelm Tells, darstellt.
(Berlin Mitte Das Lexikon, Stapp Verlag, 2001, S. 273)

Tell2

Wilhelm Tell
Wandbild in der Fritzi-Massary-Straße mit Vater Wilhelm und Sohn Walther.

Schatz, ich hab eine Idee!

Samstag, April 18th, 2009

Tauben vergiften im Park
Detail vom Märchenbrunnen von Ernst Moritz Geyger im Von-der-Schulenburg-Park, Sonnenallee

Schatz, das Wetter ist wunderschön,
Da leid ich’s net länger zu Haus!
Heute muß man ins Grüne gehn,
In den bunten Frühling hinaus!
Jeder Bursch und sein Mädel
Mit einem Freßpaketel
Sitzen heute im grünen Klee,
Schatz, ich hab eine Idee!

Schau, die Sonne ist warm und die Lüfte sind lau,
Geh mer Tauben vergiften im Park!
Die Bäume sind grün und der Himmel ist blau,
Geh mer Tauben vergiften im Park!
Wir sitzen zusmam‘ in der Laube
Und a jeder vergiftet a Taube,
Der Frühling, der dringt bis ins innerste Mark
Beim Tauben vergiften im Park.
(Georg Kreisler; mehr hier und hier singt der Meister selbst)

Sommer der Umarmung

Freitag, April 17th, 2009

Lichtspiele
Emilia Nicolova-Bayer, Umarmung, Terracotta

So ändern sich die Zeiten. Emilia Nicolova-Bayers Skulptur „Umarmung“ fand vermutlich in den 80er Jahren ihren Platz im öffentlichen Raum. Nach der Wende und der Privatisierung der Baulücke an der Torstraße nahe dem Rosenthaler Platz geriet sie in den Dunstkreis eines italienischen Restaurants und wurde buchstäblich immer weiter an den Rand gedrängt, bis die inzwischen mit reichlich Graffiti versehene Skulptur nun vorübergehend Asyl im Hof der Torstraße 111 gefunden hat. Dort wird sie nun Bezugspunkt einer Ausstellungsreihe und damit die Aufmerksamkeit der Besucher auf ein vergessenes Kapitel Berliner Kunst lenken: auf Arbeiten im Stadtraum, die niemand mehr kennt.
(mehr hier in der Zitty)

Edith Stein

Mittwoch, April 15th, 2009

Edith Stein

Edith Stein in der Straße der Erinnerung

Edith Stein kam als Kind jüdischer Eltern zur Welt, ihr Vater war ein wohlhabender Holzhändler. Sie studierte Philosophie in Göttingen und Breslau, promovierte „summa cum laude” bei Edmund Husserl in Freiburg über das Thema „Einfühlung” und wurde Assistentin des berühmten Philosophen, als jüdischer Frau verwehrte man ihr aber die Habilitation. 1922 konvertierte sie nach der Lektüre der Biografie der Teresia von Ávila zur katholischen Kirche und wollte Nonne werden, was ihr aber auch verwehrt wurde.
(mehr hier im Ökumenischem Heiligenlexikon)

Mit einer Hingabe, die er als die Frömmigkeit eines Atheisten bezeichnete, nahm er Anteil an ihrem Leben und ihrem Sterben. Im Herbst 1945 fuhr er nach Nürnberg, weil er ihrem Mörder Seyß-Inquart in die Augen sehen wollte, und als sie von Papst Johannes Paul II. heiligesprochen wurde, sei er, sagte er, sehr verwirrt gewesen. Wörtlich sagte er: „Ich glaubte, ich müsse mich übergeben.“ Edith Stein, die sich seit ihrem Eintritt in den Karmeliterorden Teresia Benedicte a Cruce nannte, wurde als „katholische Märtyrerin“ heiliggesprochen. „Pius XII. hat nichts unternommen, um ihr Leben zu retten“, sagte Carl, „und nun spricht sie einer seiner Nachfolger heilig. Sie ist ja nicht wegen ihres katholischen Glaubens in Auschwitz ermordet worden, sondern weil sie Jüdin war.“
(aus: Michael Köhlmeier Abendland)

Superblast

Samstag, April 11th, 2009

SuperBlast aka Manuel Osterholt discovered the sparkling world of graffiti writing in 1989. It opened up a whole new universe to him which led to a very personal style, tinted by Hip Hop, Punk Rock and Skateboard culture. Since then, he met and teamed up with some of the most interesting artists and companies in his field. He lives in Berlin and works as a graphic artist.
(more)

Superblast

Is blue your favorite color?
I do not really have a favorite color. It depends on my mood. I chose the color blue for my „Utopia Truth Paint“ spraycan because of its color theory meaning. Blue is related to depth, wisdom, and truth.
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Merry Karnowsky Berlin
Hard Left 2 (Group Show with Jim Houser, James Marshall aka Dalek, Junko Mizuno, Camille Rose Garcia, Mark Ryden, Miss Van, Kill Pixie, Victor Castillo and SuperBlast)