Archive for the ‘Ausstellungen’ Category

Im Salon Fuchs

Samstag, Dezember 20th, 2014

„SALON“ ist eine Ausstellung, die sich der Durchdringung von Kunst und Lebenswelt auf eine ganz eigene Art nähert. Sie entwirft und inszeniert durch ihr Interieur ein Leben für die Kunst und in der Kunst; was ergänzt wird durch das Bestreben entgegen dem scheinbaren Widerspruch Epochen miteinander zu verbinden. Die Installation soll in die reale Welt einer imaginären Gesellschaft einführen.

Kommen sie herein und legen sie ab!

Im Salon Fuchs 1

Im Salon Fuchs 2

Im Salon Fuchs 3

Höhere Wesen befehlen

Freitag, Dezember 12th, 2014

Höhere Wesen

Die Deutsche Bank KunstHalle zeigt eine Auswahl von über 100 Werken aus der Sammlung Frieder Burda.

Die Zeichnung entscheidet. Denn sie unterscheidet: den Meister vom Dilettanten, die wahre Kunst vom Mittelmaß. Davon jedenfalls ist Frieder Burda überzeugt, einer der großen deutschen Privatsammler, Besitzer vieler Gemälde der Großmeister Richter, Polke und Baselitz. Offenbar ist Burda auch ein großer Kenner und obsessiver Sammler zeitgenössischer Zeichnungen – ohne Scheu vor dem flüchtigen und manchmal experimentellen Charakter von Arbeiten auf Papier.
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Wühlen im Kunstspaziergangsarchiv (1)

Dienstag, Dezember 9th, 2014

RKB02

Rohkunstbau 2003

RKB09

RKB08

RKB05

Rohkunstbau 2011

Bilderliner

Samstag, November 29th, 2014

Zeichnungen von Paul Giraud in der Abguss-Sammlung Antiker Plastik

Gipsköpfe

Abgusssammlung

Ein Boxer aus Rom in Berlin

Der französische Künstler Paul Giraud zeigt in der Abguss-Sammlung Antiker Plastik Illustrationen mit einem ganz eigenen Blick auf Berlin. In der Tradition französischer Karikaturisten und Zeichner wandern Paul Giraud und seine Lebensgefährtin selbst in den Bildern durch Berlin, als Spaziergänger, Beobachter, Opfer, Täter, Zeugen und natürlich als Mitbürger. Die Ausstellung „Bilderliner“ wirft einen Blick auf Berlin, auf Berlins Bewohner, auf Geschichten, die in Berlin passieren oder die einfach nur Geschichten bleiben.

Das Wunder in der Schuheinlegesohle

Freitag, November 28th, 2014

Das Wunder in der Schuheinlegesohle ist die größte Berliner Präsentation der Sammlung Prinzhorn seit 35 Jahren. Mit einer Auswahl von rund 120 Meisterwerken gibt die Ausstellung einen beeindruckenden Überblick der von Hans Prinzhorn zusammengetragenen Sammlung, auf deren Grundlage er 1922 sein Buch „Die Bildnerei der Geisteskranken“ publizierte.
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Wunder

1882 erschien Carl Robert Lange (1852-1916) Gott und sagte ihm, er, der Danziger Kaufmann, sei Christus.
Lange sah sich fortan in göttlicher Mission, verfasste Pamphlete, plante Attentate. Doch er zeichnete auch. Wundersame Werke, voll praller Bilderwelten. Als er um 1900 in den Schweißabdrücken seiner Schuheinlegesohle Szenen und Gesichter entdeckte, brachte er sie sofort zu Papier. Zu dieser Zeit hatte man ihn längst in einem Hospital untergebracht.
Seine Zeichnung “Das Wunder in der Schuheinlegesohle” gibt nun einer großartigen Ausstellung in der Sammlung Scharf-Gerstenberg, kuratiert von Kyllikki Zacharias, den Titel. Zu sehen sind 120 Werke von 42 Künstlern. Bilder über sexuelle Fantasien, über Gewalt und Beklemmungen, über Ängste, Visionen und Wahnvorstellungen.

Wahnsinnig schön – Schizophrenie und Kunst (kostenfreier Download aus Spektrum der Wissenschaft)

Nichts als der Moment

Samstag, November 22nd, 2014

NM1

Nanne Meyer ist Hannah-Höch-Preisträgerin

NM5

NM6

NM7

Eine Ausstellung im Kupferstichkabinett, hier der Katalog.

Minotaurus im Schloss Britz

Sonntag, November 16th, 2014

Schloss Britz

Marie-Therese als weiblicher Torero

Am S-Bahnhof Hermannstraße steigen Gertrude Stein, Alice B. Toklas und ihr riesiger schwarzer Pudel in den Bus. In der Tragetasche von Frau Toklas sieht man einen zusammenklappbaren Campingstuhl. Täglich um diese Zeit machen die zwei Damen sich auf, um in der Umgebung nach Kühen zu suchen. Frau Stein setzt sich dann auf den Klappstuhl und skizziert die Kuh, die ihr die mutige Alice vor den Bleistift treibt. Benimmt die Kuh sich nicht so, wie sie sich Frau Stein am Morgen vorgestellt hat, wird der Stuhl wieder eingepackt und sie nehmen den nächsten Bus, eine anmutigere Kuh zu suchen.
Aber zurück zum Pudel, groß wie ein Pferd. An der Haltestelle wurde ihm, also dem Pudel, gut zugeredet, denn ohne Maulkorb darf er nicht im Bus mitfahren. Man sieht den Damen an, dass sie ihrem Liebling diese Folter gern ersparen würden, aber sie wollen ja zu den Kühen. Ihr Ford ist wahrscheinlich in Reparatur. Der Bus ist zum Glück sehr, sehr lang und ganz hinten kann man dem gequälten Tier die Maulbinde unbemerkt abnehmen. Nicht ganz unbemerkt, denn Gabi und ich sitzen ja auch ganz hinten. Kaum ist der Hund befreit, beginnt eine wahre Orgie. Der Hund wird geherzt, liebkost und zungengeküsst. Meine Damen, sie sind hier in einem Berliner Bus und nicht in einem dänischen Pferdstall.
Zum Glück müssen wir aussteigen und denken dabei an Pasiphae.
Es hat leicht geregnet, deshalb haben wir nicht versucht, das Schloss Britz auf Stierwegen zu erreichen. Drawstrolling heißt diese neuartige Fortbewegungsart für Kunstspaziergänger, ja richtig, es heißt eigentlich Drawrunning, aber Rennen oder gar Joggen ist doch nichts für Flaneure. La Taromaquia heißt die Ausstellung mit Originalgrafiken von Picasso und Goya. Picasso ist fasziniert von Stieren und der Minotaurus hat es ihm besonders angetan: „Wenn alle Wege, die ich beschritten habe, auf einer Landkarte mit einer Linie abgesteckt würden (Heh, Picasso, dieses Genie, ist auch der Erfinder von Drawrunning), so würde sie wohl einen Minotaurus ergeben.“ Auf dem Weg zur Ausstellung sehen wir in einem Britzer Vorgarten einen Stier weiden.

Stier

Schimären

Samstag, November 15th, 2014

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Joachim Bandau in der Galerie Thomas Fischer

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Auch den „Späher“ will Bandau noch schnell in die richtige Position rücken. Wie ein Pharao mit Fernglasaugen steht er gravitätisch da, schwarz und überlebensgroß auf seinem Rollbrett, und quietscht mit den Reifen. „Das gehört nicht zum Konzept“, entschuldigt sich Bandau. Von dem Eindruck, hier habe man einen übermächtigen Wächter vor sich, kann das nicht ablenken. Überwachung und Bedrohung waren Bandaus Themen in den späten Sechziger- und frühen Siebzigerjahren. Sein skeptischer Blick in die Zukunft ist mittlerweile von der Gegenwart in einigen Punkten bestätigt worden. Heute freut ihn diese überzeitige Aktualität seiner Arbeiten und dass sie die letzten Jahrzehnte in der Isolation der Depotverwahrung auch sonst so gut überstanden haben.

Thomas Fischer, Bandaus Berliner Galerist, ist begeistert von der Präsenz dieser Figuren und hat den Künstler überzeugt, sie endlich wieder auszustellen.
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Meisterwerke

Donnerstag, November 6th, 2014

Sammlung

die oca gallery berlin freut sich, anlässlich des 175. geburtstages der fotografie mit der ausstellung meisterwerke der fotografischen kunst – die sammlung vollmer die geschichte des mediums von 1839 bis 2014 lebendig werden zu lassen. präsentiert werden über 30 herausragende bildbeispiele namhafter künstler und fotografen der fotogeschichte, von den erfindern über die avantgarde bis hin zu den neuen düsseldorfer positionen. wolfgang vollmers sammlung der weltberühmten und stilbildenden inkunabeln ist ein highlight des fotojahres und gestattet einen speziellen einblick in die geschichte der fotografie, dem wichtigsten bildmedium der gegenwart.
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Ein Bericht zur Ausstellung im Journal von Friedhelm Denkeler

HOW SOON IS NOW

Mittwoch, November 5th, 2014

In der Galerie Judin:
HOW SOON IS NOW – an exhibition by a group of 12 Berlin-based studios of architects, designers and engineers – revisits some themes of the legendary exhibition This Is Tomorrow held at the Whitechapel Art Gallery in London in 1956.

NiH1

NiH3