Da wälzten zwei Schlangen von Tenedos her – beim Erzählen
schaudre ich noch! – sich in mächtigen Windungen über die ruhig
wogende See und strebten nebeneinander zur Küste.
(Vergil, Lied vom Helden Aeneas)
LAOKOON
Dezember 4th, 2016Johannes Calvin
Dezember 3rd, 2016Costumes & Wishes for the 21st century
Dezember 2nd, 2016Ich war lange nicht im Schinkelpavillon. Der Eingang ist nicht leicht zu finden.
Nicht mehr lange, dann wird man auch die Friedrichwerdersche Kirche suchen müssen.
Im Garten des Kronprinzenpalais hat sich nichts getan, das junge Paar tanzt immer noch.
Die Räume im Schinkelpavillon sind frisch renoviert. Einiges der alten Einrichtung hat man erhalten.
Aktuell findet diese Ausstellung statt:
Schinkel Pavillon announces “Costumes & Wishes for the 21st Century”, a collaboration between BLESS, visual artist Dominique Gonzalez-Foerster and interdisciplinary design Studio Manuel Raeder.
The exhibition at Schinkel Pavillon will feature a series of costumes which were part of Dominique Gonzalez-Foerster’s apparitions dating back to 2013, including Edgar Allan Poe, Lola Montez, and Fitzcarraldo among others. These costumes will be staged by Manuel Raeder to perpetuate the spirit of apparitions and transformations.
Galerie Alte Schule
Dezember 1st, 2016Mittlerweile feste Tradition ist die opulente Jahresendausstellung in der Galerie Alte Schule. Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wie ein Erntedankfest stellen sich mit einer großen Gruppenausstellung 30 Künstlerinnen und Künstler in verschiedenen Techniken und Ausdruckmitteln vor. Fotografie, Zeichnung, Malerei sowie verspielte Objekte und Installationen verkörpern verschiedene Ideen und Handschriften zu einem Thema.
In diesem Jahr heißt die Ausstellung “Scharfes Stück – bittersüß“ und hat im übertragenen Sinn mit dem leiblichen Wohl zu tun. Spitz und verspielt, versteht sich.
Ein fröhlicher, versöhnlicher Abschluss zum Ausstellungsjahr 2016 für die Gäste und für die schaffenden Künstlerinnen und Künstler.
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Untitleds
November 30th, 2016Dorian Gaudin und Martin Roth bei Dittrich & Schlechtriem
Im vorderen Bereich der Galerie zeigt Gaudin seine großformatige Installation Untitled (2011). Diese wandartige Konstruktion aus Holz und Metall, dessen rotierenden Komponenten durch ein mechanisches Getriebe in Bewegung gehalten werden, durchspielt eine ständige Umwandlung der soliden Wandstruktur hin zu einer dekonstruierten Vermengung von Fragmenten und umgekehrt.
und weiter:
Martin Roth lässt in Nachbauten von Donald-Judd-Skulpturen Schnecken und anderes Kleingetier kriechen.
Am Teltowkanal (Abschnitt 5)
November 29th, 2016Das ist Abschnitt 5 der Teltowkanalwanderung. Hier sind alle Bilder und hier kann man die gelaufene Gesamtstrecke ansehen.
Unser Weg führte auch am Otto-Lilienthal-Denkmal (Peter Breuer, 1914) im Bäkepark vorbei.
Victoriagebäude
November 28th, 2016Die Victoria-Versicherung ist ein denkmalgeschütztes Bauwerk der gleichnamigen Versicherungsgesellschaft in der Kreuzberger Lindenstraße. Das Gebäude wurde im Zeitraum von 1893 bis 1913 vom Bauingenieur Karl Bernhard nach Plänen des Architekten Wilhelm Walther im Neobarock-Stil gebaut.
Steine
November 27th, 2016Golem
November 26th, 2016Homunkuli, Cyborgs, Roboter, Androide. Der Mythos vom Menschen, der künstliches Leben erschaffen kann, steht im Mittelpunkt einer großen Themenausstellung über den Golem im Jüdischen Museum Berlin. Bis heute inspiriert die prominenteste jüdische Legendenfigur Generationen von Künstler*innen und Autor*innen.
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Golem (Joshua Abarbanel, 2016)
Eine populäre Methode belebt den Golem mit dem Wort emet. Das heißt Wahrheit. Das Wort besteht aus den drei hebräischen Buchstaben Alef, Mem und Taw. Entfernt man den Buchstaben Alef, so entsteht das Wort met. Das bedeutet tot. Dann zerfällt der Golem zu einer leblosen Masse.
Joshua Abarbanel hat seine Golem-Figur aus den Buchstaben Mem und Taw zusammengesetzt, das Alef hängt lose um den Hals – ein Golem im Übergangszustand.
Am Teltowkanal (Abschnitt 4)
November 25th, 2016Das ist Abschnitt 4 der Teltowkanalwanderung. Hier sind alle Bilder und hier kann man die gelaufene Gesamtstrecke ansehen.
Heute habe ich in der Galerie Michael Fuchs in der Ausstellung „Exhibitions are the best excuses“ ganz andere Wegepläne gesehen. Die gefallen mir viel besser als meine stur aufgezeichneten GPS-Tracks, allerdings sollte sich Fernando Palomar (?) interessantere Wegstrecken aussuchen, denn als Kunstspaziergänger möchte man ja nicht nur hässliche Skulpturen sehen. Nun, vielleicht ist die Skulptur mit den tanzenden Hunden sehenswert.
Ausstellungen sind die besten Entschuldigungen Galeriepersonal zu beanspruchen, deshalb wäre es auch ein leichtes gewesen, zu den Wegeplänen den richtigen Künstler zu nennen. Vielleicht ist F. Palomar ja richtig.
Der Weg am Teltowkanal entlang ist bis jetzt allerdings auch nicht sehr spannend. Immerhin habe ich Fische auf einer Rasenfläche gesehen und einen künstlerisch gestalteten Balkon.
Ansonsten merkt man oft nicht, dass man in einer Großstadt spazieren geht. Im nächsten Abschnitt geht es dann ins Brandenburgische Land.




































