Fast 100 Jahre lang, von 1864 bis 1961, war die Hauptfeuerwache in der Axel-Springer-Str. 40/41, früher Lindenstraße 40/41, untergebracht. Während der Zeit des NS-Regimes fand an diesem Ort die Vernichtung von sogenannter entarteter Kunst statt. Diesem Abschnitt der Geschichte wurde bei der Gestaltung des Gebäudes ein besonderer Stellenwert beigemessen. In der Mitte des begrünten Innenhofes befindet sich ein Kunstdenkmal zu diesem Thema in Form eines Springbrunnens.
Archive for the ‘Public Art’ Category
Mahnmal-Brunnen der Künstlergruppe ODIOUS
Freitag, Mai 20th, 2016Aaron trifft zweimal Bobby
Dienstag, April 26th, 2016I want to be an artist too
Samstag, März 19th, 2016Albrecht der Bär
Freitag, März 11th, 2016Bald sind wir weg
Freitag, Februar 12th, 2016The Monument
Sonntag, Februar 7th, 2016Kunst auf der Straße
Samstag, November 21st, 2015Denkmal des Freiherrn vom und zum Stein
Sonntag, November 15th, 2015Die vom Bildhauer F. A. Hermann Schievelbein entworfene Statue für den preußischen Reformer Freiherr vom Stein (1757-1831) stand ab 1875 auf dem Dönhoffplatz. Es trägt die Inschrift »Dem Minister Freiherr vom Stein. Das dankbare Vaterland«.
Anlässlich vom Steins 150. Todestag 1981 wurde das restaurierte Denkmal vor dem DDR Aussenministerium aufgestellt. Seit 2003 steht es vor dem Berliner Abgeordnetenhaus in der Käthe-Niederkirchner-Straße.

Aufhebung der Erbuntertänigkeit
Als Wilhelm von Humboldt im Januar 1809 nach Berlin kam, notierte er entsetzt: „Berlin ist zu einem Dorf geworden.“
Neue Impulse für die Stadt gingen von den Reformgesetzen des Freiherrn vom und zum Stein aus, die den Rahmen für den politisch-gesellschaftlichen Neubeginn bildeten. Am 19. November 1808 trat die neue Städteordnung („Ordnung für sämtliche Städte der Preußischen Monarchie“) in Kraft, die den städtischen Gemeinden Selbstverwaltung brachte und deren Leitgedanken die Stärkung des Gemein- und Bürgersinns sowie die Ausweitung der kommunalpolitischen Mitbestimmungsmöglichkeiten waren.
(hier)
Reflection
Montag, November 9th, 2015Die Reflektion der Stadt – Plakate im Stadtraum
Während eines Aufenthalts in New York fertigte Angela Stauber eine Serie von kleinformatigen Zeichnungen an – Ausschnitte, die auf den ersten Blick wie Snapshots wirken. Zurück im Atelier verdichtet Stauber diese Zeichnungen zu einem abstrakten Vexierbild städtischen Lebens: Die Transformation der Stadt ist eine Serie von 15 Linoldrucken. Im dritten Schritt interessiert es die Künstlerin, die Drucke in den Stadtraum zurückzuführen und zu erforschen, ob sie mit ihrem hohen Abstraktionsgrad auch dort „funktionieren“. In dem Projekt „Die Reflexion der Stadt“ setzt sie die Plakate als vereinzelte Bildflächen in urbane Kontexte, die die Passanten hier nicht erwarten, so dass sich die Bildmotive in ihrer Ästhetik und isolierten Positionierung deutlich von herkömmlicher Werbung absetzen. Im Gegensatz zu den Tausenden schnell konsumierbaren visuellen Reizen im Stadtraum brennen sie sich in das visuelle Gedächtnis ein. Aus dem Störfaktor eines Blind Spot erwächst eine positive Rezeption: langsam und konzentriert, nachhaltig und reflektiert prägt sich das ‚Kunstbild’ beim Rezipienten ein – aus dem achtlosen Passanten wird ein bewusster Betrachter.
Das Wagner-Denkmal wird restauriert
Donnerstag, November 5th, 2015Hier zwei Bilder vom Denkmal zur Danilo Duenas-Ausstellung
2004 in den Kunstspaziergängen: Das Wagnerdenkmal ist in einem erbärmlichen Zustand.


















