Hier hatte ich vor vielen Jahren einmal vermutet, dass bald eine Umbenennung in Steinpatz erfolgen müsste. 2011 wurde eingerüstet.
Jetzt fallen die Gerüste. Das Absturz gefährdete L ist weg.
Hier hatte ich vor vielen Jahren einmal vermutet, dass bald eine Umbenennung in Steinpatz erfolgen müsste. 2011 wurde eingerüstet.
Jetzt fallen die Gerüste. Das Absturz gefährdete L ist weg.
VERFALL (Georg Trakl)
Am Abend, wenn die Glocken Frieden läuten,
Folg‘ ich der Vögel wundervollen Flügen,
Die lang geschart, gleich frommen Pilgerzügen
Entschwinden in den herbstlich klaren Weiten.Hinwandelnd durch den nachtverschloßnen Garten,
Träum‘ ich nach ihren helleren Geschicken,
Und fühl‘ der Stunden Weiser kaum mehr rücken –
So folg‘ ich über Wolken ihren Fahrten.Da macht ein Hauch mich von Verfall erzittern.
Ein Vogel klagt in den entlaubten Zweigen
Es schwankt der rote Wein an rostigen Gittern,Indess‘ wie blasser Kinder Todesreigen,
Um dunkle Brunnenränder, die verwittern
Im Wind sich fröstelnd fahle Astern neigen.
Internationales Literaturfestival Berlin:
Taiye Selasi eröffnet das Literaturfestival mit einer fulminanten Rede – hier

Spatz in der Hand (Bild zur Vergrößerung anklicken!)
Endlich ein Wahlplakat mit dem man etwas anfangen kann.
„Die unverwechselbare Handschrift und die besondere Begabung der großen Künstler lassen sich schon in den Bildern erkennen, die sie als Kinder gemalt haben“, so die Beobachtung von Ursula Blaschke. Sie ist die Leiterin des weltweit einzigen Museums, das sich den frühen Zeugnissen namhafter Künstler verschrieben hat: das Museum für Kindheits- und Jugendwerke bedeutender Künstler im westfälischen Halle.
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Picasso sammelte Kinderzeichnungen. Er erkannte ihre Qualität und sah sie seinem Werk als ebenbürtig an.

Rainer Görß, 2000 (Hausvogteiplatz)
An kaum einem anderen Platz Berlins liegt der Erfolg jüdischer Kaufleute und das Leid der jüdischen Bevölkerung Deutschlands so nah beieinander, wie am Hausvogteiplatz. Die Nationalsozialisten wollten jüdisches Leben an diesem Platz für immer vernichten – heute können Berliner und Berlin-Besucher dort ein bemerkenswertes Mahnmal anschauen, das daran erinnert, dass hier Modegeschichte geschrieben wurde.
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