Wir sind begeisterte Leser von Katers Zeichnungslog, insbesondere diese Pfeilsammlung ist anregend (den geklebten Pfeil oben habe ich auf unserem Weg zur AdK fotografiert). Zum ersten Mal konnten wir jetzt originale Arbeiten Katers in der AdK am Hanseatenweg in der Reihe „Ausgewählt“ sehen. Gute Wahl!
Archive for the ‘Ausstellungen’ Category
Raumzeichnungen
Samstag, September 29th, 2012I don’t want your freedom
Freitag, September 28th, 2012Nadin Wottke in der oca Gallery Berlin
Der Alchimist
Samstag, September 22nd, 2012Was László Moholy-Nagy für die Fotografie des Bauhauses und der 1920er Jahre geleistet hat, schuf Heinz Hajek-Halke für die 1950er Jahre und die abstrakte Kunst. Dabei war er ein genuin fotografisch arbeitender Künstler: Was er in der Dunkelkammer an physikalisch-chemischer Arbeit vollbrachte, darf getrost als Alchimie bezeichnet werden; es wird noch heute von keinem Software-Programm erreicht. (mehr hier)
Bockumenta #1
Donnerstag, August 23rd, 2012dOCUMENTA #13 (3)
Mittwoch, August 15th, 2012
Lawrence Weiner am Hugenottenhaus in Kassel
Die Kasseler haben es gut. Sie haben doch tatsächlich 100 Tage Zeit, sich ganz in Ruhe auf der Documenta umzusehen. Der einfache Kunstreisende wird, so fleißig er auch ist, immer nur einen Bruchteil der Ausstellung sehen können.
Wir hatten einen Tag Zeit (eigentlich einen Tag und vier Stunden), waren fleißig mehr als sechs Stunden auf den Beinen, haben allerhand gesehen, aber insgesamt doch nur eine kleine zufällige Auswahl aus dem Gesamtangebot. Die vier überzähligen Stunden hätten wir gern an Documenta-Ausstellungsorten verbracht, aber es gibt nur Tageskarten für 20€. Das war dann trotzdem ein Glücksfall, denn sonst hätten wir die Ausstellung von Per Kirkeby im Schlossmuseum, den eigentlichen Höhepunkt unserer Kassel-Reise, nicht gesehen.
Die Auswahl der besuchten Kunstorte war tatsächlich zufällig. Der Katalog (Band 3/3) taugte nicht zur Vorauswahl und manche Ausstellungsorte waren tabu, denn es warteten Menschenmengen auf Einlass. Wir stellen uns nicht an. Man muss nicht immer in der DIE MITTE VON (Lawrence Weiner) sein, zumal die Warteschlangen erzeugenden sogenannten Must Seen von Kritikern vorgegeben worden sind, die oft mehr das kuratorische Gesamtkonzept im Auge haben als die einzelne künstlerische Aussage.
So ließen wir uns einfach treiben.
Bockumenta #1
Donnerstag, August 9th, 2012Frank Höhne, den Mario Barth der Gestalterszene (Zitty 17/2012), besuchen wir auch noch in seiner Bockumenta #1, aber dieses Wochenende sind wir erst einmal in Kassel zur dOCUMENTA #13. Ab Montag wird hier berichtet.
Franz West
Montag, Juli 30th, 2012Das Wiener Museum Mumok plant derzeit eine Retrospektive unter dem Titel „Franz West“, die im Februar 2013 eröffnet werden soll. West wurde 65 Jahre alt. (hier)
Die Puppen des Morton Bartlett
Sonntag, Juli 29th, 2012Die merkwürdigen Puppen des Morton Bartlett im Hamburger Bahnhof.
Als Morton Bartlett im Alter von 83 Jahren stirbt, finden Verwandte in seinem Haus in Boston, Massachusetts 15 Kisten mit halb lebensgroßen Puppen und Zubehör: zwölf Mädchen und drei Jungen, selbst genähte Kleider, schwarz-weiß Fotografien der Puppen sowie unzähliges Studien- und Archivmaterial.
(hier)
Bartlett, der sein Studium in Harvard abbrach, um als freier Werbefotograf zu arbeiten, begann Mitte der 1930er Jahre diese Puppen so naturidentisch wie möglich zu gestalten.
Er studierte Anatomiebücher und Kostümgeschichte, lernte nähen und mit Ton zu modellieren. Für jede Puppe, an der er bis zu einem Jahr arbeitete, entwarf er diverse Kostüme, fertigte Perücken und inszenierte sie dann in lebensechten Situationen. Er deklinierte verschiedene Momente von Wirklichkeit durch und hauchte seinen Geschöpfen mittels der Fotografie Leben ein. Sein Werk entstand zu rein privaten Zwecken und wurde zu Lebzeiten nie gezeigt.
(hier)
Five Minutes of Pure Sculpture
Freitag, Juli 27th, 2012Erstmals werden die Werke des in New York lebenden Künstlers Anthony McCall in einer Einzelausstellung in einem deutschen Museum präsentiert. McCalls einzigartige Lichtprojektionen, die er seit den 1970er Jahren entwickelt hat, existieren an den Grenzen von Kino, Skulptur und Zeichnung: animierte Linien werden in einen dunklen, mit leichtem Dunst gefüllten Raum projiziert, so dass der Betrachter in die Lichtkegel eintreten und ihre Gestalt verändern kann.
(hier)

















