TANAS – Raum für zeitgenössische türkische Kunst

Serkan Özkaya, Look! An Airplane, 2005 (Tusche auf Fensterglas)
TANAS – Raum für zeitgenössische türkische Kunst

Serkan Özkaya, Look! An Airplane, 2005 (Tusche auf Fensterglas)
Edel sei die Kunst, hilfreich und gut – so wie die 36 Meter hohe Christusfigur mit ausgebreiteten Armen, die der Künstler Miroslaw Petecki auf einen Hügel im polnischen Swiebodzin gestellt hat. Den Bauauftrag habe er direkt von Jesus bekommen, glaubt der örtliche Pfarrer. Das im November 2010 eingeweihte Kitschmonstrum in Sichtweite eines Supermarktes ist rasch zur Touristenattraktion und Pilgerstätte geworden und damit ein machtvoller Wirtschaftsfaktor in der strukturschwachen Grenzregion. Der Künstler allerdings ist mit der Ausführung des aus Spenden finanzierten Monuments nicht zufrieden. Die Berliner Kunst-Werke haben deshalb für ein paar Wochen ein offenes Atelier eingerichtet, wo ihm die Besucher der Berlin-Biennale bei der Arbeit an einem formvollendeten Christuskopf aus Styroporblöcken zuschauen können.
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Rei Naito in der Galerie LOOCK
„Je mehr ich versuchte, Russland zu verstehen, umso mehr war ich verloren. Russland ist wie ein eigener Planet.“ Rafal Milach
In der Circle Culture Gallery: Oskar Rink und Arno Rink
Der Maler Arno Rink war Lehrer von Neo Rauch und gilt als Wegbereiter der Neuen Leipziger Schule, seine 31-jährige Tochter – sie nennt sich Oskar – geht als Künstlerin eigene Wege. Jetzt stellen sie zum ersten Mal gemeinsam aus.
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Arno Rink, Maler und Modell; 1986/87
(X. Kunstausstellung der DDR, Dresden 1987/88)
Nun also die Quadratur des Kreises (Berliner Zeitung)
Unterschiedlicher kann das Bildermachen kaum sein wie bei den beiden Rinks. Er drückt Tiefe und melancholische Schwere, noch im sinnlichsten Frauenkörper aus. Sie tritt allem Ernsten mit spielerischer, ironischer Dekonstruktion entgegen, …
Roman Ondák: »Do not walk outside this area«, Deutsche Guggenheim Berlin
Für die spektakulärste Arbeit dieser Ausstellung ließ Ondák in Holland den riesigen Flügel einer Boeing 737-500 absägen und ihn passgenau in einen Raum der Ausstellungshalle einfügen. Der Besucher darf nun über eine kleine Treppe auf den Flügel hinaufsteigen und ihn dann als Brücke auf dem Weg in den nächsten Raum benutzen. Es ist einer jener großen Flügel, auf denen mit einer schwarzen Linie eine Grenze markiert ist und die Anweisung steht: »Do not walk outside this area«.Wie oft hat man diesen Satz beim Blick aus dem Flugzeugfenster schon gelesen? Wie oft hat man sich gefragt, wer auf diesem Flügel überhaupt herumlaufen darf. Und was genau das »outside«der schwarzen Linie so verboten macht.(mehr hier)
Aya Ben Ron bei AANDO FINE ART (First Aid Station) und im Medizinhistorischem Museum (A Voyage to Cythera)
Patricia Waller in der Galerie Deschler
„Sandmännchen“ – Die ständige Beanspruchung (Nachtschicht) und die Verantwortung für die Träume der Kinder führen durch tägliche Wiederholung zu einem Hinterfragen seiner Tätigkeit und schließlich in tiefe Depressionen, und er begeht – wie könnte es anders sein – mit Schlaftabletten Selbstmord.
Ach, Wilhelm! – Daneben!
„Pu, der Bär“ – Das heutige weltweite Pu-Bild ist vom Disney-Merchandising geprägt, das mit seinen Comics, Stofftieren und anderen Artikeln nach dem Erwerb aller Rechte an Pu dem Bären im Jahr 1998 sofort dazu übergeht, die Charaktere nach Akzeptanzüberlegungen umzugestalten. Dies stürzt Pu in eine tiefe Existenzkrise und eines Tages wird er erhängt aufgefunden. Ob es Mord oder Selbstmord war, bleibt ungeklärt.
Friedrich Kunath in der Galerie BQ
Die Romantik darf zurückkehren! Mit diesen an der Eingangstür bläulich leuchtenden Worten begrüßt uns Friedrich Kunath in seiner Ausstellung „Things We Did When We Were Dead“ in der Galerie BQ. Großformatige, eindrucksvolle Malerei trifft hier auf einige skulpturale Elemente und Installationen.
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