Bilanz einer Künstlerfreundschaft Polke/Staeck in der AdK am Pariser Platz
Ironie als Bindeglied (siehe Zeitkunst, hier)
Polke in den Kunstspaziergängen: hier mit einem Beitrag von A.S. Byatt
Bilanz einer Künstlerfreundschaft Polke/Staeck in der AdK am Pariser Platz
Ironie als Bindeglied (siehe Zeitkunst, hier)
Polke in den Kunstspaziergängen: hier mit einem Beitrag von A.S. Byatt
Eine Retrospektive im Freien Museum (1980 – 2011)
Klaus Theuerkauf war eine zentrale Figur bei der Gründung der Gruppe endart 1980, die ihre große Zeit in der Kreuzberger Oranienstraße hatte. Erstmals wurde 1988 per Traueranzeige im Tagespiegel ihr Tod bekannt gegeben und sie verabschiedete sich aus dem Kunstbetrieb dann nochmals 1994 mit einer grandiosen Retrospektive im Kunstraum Kreuzberg. Klaus Theuerkauf machte dort weiter, wo endart aufgehört hatte und setzte seine Kunst mit allen ihm genehmen Mitteln fort. Zu seinem schier unüberschaubaren Werk zählen objets trouvés, die er mit kleinen Interventionen umarbeitet oder radikal verändert, Pornocollagen, Zeichnungen und Druckgrafiken ebenso wie das zentrale Medium: die Malerei. Täglich, fast stündlich malt, zeichnet und skizziert er überall wo er sich aufhält in seine Skizzenbu¨cher unterschiedliche Formate. In der Schau werden Gemälde, Skulpturen, Assemblagen, Zeichnungen, Collagen, Druckgraphik, T-Shirts der letzten 31 Jahren gezeigt.
ID ist eine Ausstellung mit 11 internationalen Positionen [im Kunstraum Kreuzberg]. Der Leitfaden ist das vielfältig denkbare Buchstabenpaar ID, mit seinen verschiedenen Interpretationsebenen. Thematische Schwerpunkte hierbei sind: nationale, individuelle und kollektive Identitäten sowie deren Entgrenzungen. Im Spannungsfeld dieser Topoi stehen viele Diskurse, die den Wandel und die Funktionsweise unserer Welt zum Ausdruck bringen. ID steht als Kürzel für Identität und Indonesien. In deutscher Aussprache ist es nicht unterscheidbar vom Einfall, der Idee.
(hier)
Im Zentrum der Ausstellung stehen Neuerwerbungen internationaler zeitgenössischer Künstler/innen, die in ihren Arbeiten die Übergänge zwischen Kunst, Design und Architektur ausloten.
Die Künstler/innen greifen mit raumbezogenen Installationen, Skulpturen, bildhaften Objekten und Readymades einerseits formale Momente der Design- und Architekturklassiker auf, diskutieren jedoch vor allem die mit diesen verbundenen radikalen Haltungen und demokratischen Ideale.
(hier)
Ausstellung
Der Berliner Skulpturenfund.
„Entartete Kunst“ im Bombenschutt
Neues Museum
Die Archäologie ist immer für Überraschungen gut, besonders in der Hauptstadt. Da wühlen die Experten vis-à-vis des Roten Rathauses im Rahmen eines U-Bahn-Baus in Berlins alter Mitte, hoffen auf Entdeckungen der mittelalterlichen Stadt, auf Münzen oder Fayencen – und entdecken dabei nach und nach in zwei Kellern elf Skulpturen der Klassischen Moderne.
(hier)

Sarkophagdeckel des Djehapimu (Detail), 746 – 332 v. Chr.
Seit dem 17. Oktober 2009 ist das Neue Museum wieder für Besucher geöffnet. Jetzt – endlich – waren auch wir da.
Besonders im Winter zieht es uns zur Gartenskulptur von Dieter Roth.
der Schwan + das Leben
(alte Sage)
Das ist der Singschwan, der
seltsame,
den wir durch den Schlaf
hindurch hören,
durch das dichte Zelt
der Nacht.
Er fliegt draussen vor
dem Fenster,
und singt mit gellender
Stimme
die unbekannte Sprache, die
tief in uns wohnt.
Ich will nicht sagen, das
ist schön,
sondern es lieber die Warnung
der Überempfindsamkeit nennen.
(Dieter Roth)
Laszlo Moholy-Nagy im Martin-Gropius-Bau
Keine Fotogramme:
Schneebeseitigung auf dem Dach des Berliner Hauptbahnhofs