Archive for the ‘Ausstellungen’ Category

Conflicting Tales: Subjektivität

Sonntag, November 1st, 2009

Monologism as Poetry
Vittorio Santoro, Monologism As Poetry

Die Burger Collection hat ihre Ausstellungsquadrologie begonnen. Die Bestände der Burger Collection werden aus der Perspektive von vier ästhetischen Leitbegriffen in den Blick gerückt: Subjektivität, Narration, Geschichte und Sprache.

Grauzone

Freitag, Oktober 30th, 2009

Berliner Plätze

Julie Mehretu in Deutsche Guggenheim

Als fünfzehnte Auftragsarbeit für das Deutsche Guggenheim schuf die in Äthiopien geborene Künstlerin Julie Mehretu den siebenteiligen Gemäldezyklus Grey Area. Mehretu konstruiert ihre großformatigen Gemälde und Zeichnungen aus schichtweise übereinander gelegten abstrakten und architektonischen Formen und schöpft dabei aus unterschiedlichen Quellen: alte Fotografien, Stadtbaupläne, Bauzeichnungen, Graffiti und Comics. In den Arbeiten beschäftigt sie sich mit gesellschaftlichen Faktoren wie Macht, Geschichte und Globalisierung sowie mit dem Einfluss der gebauten Umwelt auf die individuelle und kollektive Identität.
(hier)

Ein Fest der Malerei

Donnerstag, Oktober 29th, 2009

Tübke – Retrospektive zum 80. im Kunstforum der Volksbank

Ein Fest der Malerei ist hier zu konsumieren. Zeichnerische Virtuosität als Grundlage aller Kompositionen, komplex verschlungene Massenregie und aufglühende Einzelfiguren, raffinierte Farbtechnik von fein ziselierter Pinselpunktierung bis zum strahlend glatten Oberflächenschmelz, lebensechte Körper und knisternde Stoffe, dunstig schimmernde Landschaften, in ihrem Realismus fast von der Leinwand fallende Gegenstände, vor allem aber der Mensch in ganz unterschiedlichen Zuständen der Existenz – das alles wird bestaunen, wer Augen hat zu schauen. Man kann sich nicht sattsehen an den malerischen Sensationen, die dieser Künstler bietet, an den altdeutschen Lasuren, der barocken Bilddramatik oder den manieristisch verdrehten Figuren: ein vibrierendes Pantheon der Kunst.
(S. Preuss in der Berliner Zeitung, mehr hier)

Venedig
In Venedig, 1973

Werner Tübkes erste Italienreise datiert in das Jahr 1971. Der Mailänder Kunsthändler und Kunsthistoriker Emilio Bertonati organisierte die erste Wanderausstellung mit Werken des Leipziger Künstlers in Italien, die im Sommer 1971 in dessen Mailänder „Galleria del Levante“ zu sehen war und im Anschluss noch in Brescia, Rom, Modena und Florenz präsentiert wurde.

Spätere Reisen führten ihn nach Venedig, Florenz, Rom, Neapel, Ischia, Capri und Pompeji bis nach Sizilien. Noch zu DDR-Zeiten unternahm Tübke sieben Italienfahrten, seit den frühen neunziger Jahren zog es den Leipziger dann stets jedes Jahr, in der Regel gleich mehrere Wochen, in den mediterranen Kulturraum.
(hier)

Madonna an Wand

Tübke hatte offensichtlich auch eine Empfänglichkeit für den Ziegelstein in Venedig, für sein Rot, das dem entzündeter Muskeln (Brodsky) gleicht.

Kiosk

Dienstag, Oktober 13th, 2009

Kiosk

Modes of Multiplication
Ein Archiv zur aktuellen Kunst

Drawing Sculpture

Sonntag, Oktober 11th, 2009

Scherenschnitt
Eva-Maria Reiner, Scherenschnitt, 2001

Die Schau „Drawing Sculpture“ zeigt erstmals eine Auswahl aus dem umfassenden Bestand von Arbeiten auf Papier aus der Daimler Kunst Sammlung, ergänzt um Skulpturen, Videos und Bildobjekte. Gezeigt werden rund 60 Werke von 28 Künstler/innen aus dem Zeitraum von etwa 1960 bis heute, die Präsentation inszeniert jeweils Dialoge zwischen Klassikern minimalistischer Positionen der 1960er Jahre und internationaler zeitgenössischer Kunst.
(mehr hier)

Kunstmessen in Berlin (III)

Sonntag, September 27th, 2009

Zugriff

6. Berliner Kunstsalon

Absperrschieber

Kunstmessen in Berlin (II)

Samstag, September 26th, 2009

a art
b berlin
c contemporary

abc def

d drafts
e establishing
f future

Museum

god

Kunstmessen in Berlin

Freitag, September 25th, 2009

Preview09

PREVIEW BERLIN in der Haupthalle des Flughafen Tempelhofs
(hier einige Bilder)

Restaurant

Blickwechsel
Marc Fromm, Krippe, 2008

Nichts, aber auch gar nichts deutet bei dieser Imbissbude von Marc Fromm auf Weihnachten hin.
Eine Installation aus Lindenholz und Stahlblech – in der Luft schwebend, ein Teil mit dem anderen verbunden. Als tragendes Element eine fahrbare Imbissbude mit offener Markise. Sie ist leer, es wird nichts zu essen oder zu trinken angeboten in ASIA, wie die große Schrift diesen Ort bezeichnet. Dennoch hat der Mann eine Portion Pommes vor sich auf dem Stehtisch. Rechts oben an der Imbissbude ist eine Satellitenschüssel angebracht. So sehr sich die Bude verweist gibt, sie scheint auf Empfang gestellt.
(mehr hier)

Besucherdienst

Warum?

Dienstag, September 22nd, 2009

Vorhang

Denkraum Suizid

Warum

Denkraum Suizid 1

Die Kunst ist super!

Montag, September 21st, 2009

Mit „Die Kunst ist super!“ präsentiert sich der Hamburger Bahnhof neu. Auf über 10 000 Quadratmetern werden Werke der Nationalgalerie, Sammlung Marx und Friedrich Christian Flick Collection in thematischen, monografischen und motivischen Konstellationen, in überraschenden Dialogen und beziehungsreichen Einzelauftritten in Szene gesetzt. Punktuell wird der Bestand des Museums um Leihgaben von Künstlern ergänzt, die zum Teil eigens für die Räume des Museums konzipiert werden, sowie um Leihgaben aus den reichen Sammlungen der Berliner Museumslandschaft.

Die Kunst ist super

Udo Kittelmann hat die ihm anvertrauten Sammlungen durchforstet und umgekrempelt. Anselm Kiefers mythisch aufgeladene Materialschlachten, die den großen Hallenraum jahrelang dominierten, sind nun in den Ostflügel umgezogen und trumpfen dort weniger heroisch auf. Andy Warhols Marilyn sieht sich einer Gipsfigur der Nofretete gegenüber. Kunst ist Kontext, scheint Kittelmann didaktisch und ironisch zugleich auszurufen.
(mehr im Frankfurter Rundschau)

Daniel Richter

Der Himmel über Berlin

In einer Zeit, in der vermeintlich stabile Wertesysteme in eine Krise geraten sind und sich als äußerst labile Konstrukte erweisen, zeigt sich die Kunst in dieser Neupräsentation des Hamburger Bahnhofs in all ihrer Beweglichkeit und Komplexität, in ihrer Hand in Hand gehenden Produktion von Fiktionen und Ent-Täuschung von Illusionen als verlässliche Größe: Die Kunst ist super!
(mehr hier)