Archive for the ‘Ausstellungen’ Category
Reissue Modified
Dienstag, November 24th, 2015Interstellar
Samstag, November 21st, 2015Galerie Isabella Bortolozzi
Kai Althoff
Nora Berman
Steven Campbell
Donna Huddlestone
Paul Laffoley
Adrian Wiszniewski
curated by Michael Bracewell
Im Dickicht der Drähte
Freitag, November 20th, 2015Eine Austellung zum 80. Geburtstag von Ursula Sax bei Semjon Contemporary
Ursula Sax in den Kunstspaziergängen: hier, hier und hier
Als Bildhauerin hat sich Ursula Sax keinem Stil und keiner Mode verschrieben. Sie ist immer der in ihr brodelnden Kraft gefolgt. Ohne Rücksicht auf die Eigenheiten des Kunstmarktes und ohne sich künstlerischen Moden zu unterwerfen, entwickelte sich ihr Werk. Es waren die Notwendigkeiten, die unabdingbar und unverhandelbar ihr Gesamtwerk formten. Die Galerie Semjon Contemporary stellt es nun aus. In ihren Räumen bietet sie einen sagenhaften Überblick mit Zeichnungen, Keramik, Modellen, Grafik und Skulpturen und eröffnet zum 80. Geburtstag der in Berlin lebenden Künstlerin eine ganz neue, frische Welt in Ursula Sax’ bildhauerischem Universum.
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Von Hockney bis Holbein
Samstag, November 14th, 2015Die Sammlung Würth im Martin-Gropius-Bau
Es ist … das erste Mal, dass diese gargantueske Sammlung, über die naturgemäß kein Mensch wirklich Übersicht haben kann, in einem immerhin ein Haus füllenden Querschnitt zu sehen ist. Auch Würth lässt sich durch die Räume geleiten und muss ein bisschen schmunzeln, was da schräublehalber alles zusammengekommen ist.
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The Utopian Delusion
Freitag, November 13th, 2015Sandor Szasz in der Galerie Schultz Contempoorary
Der 1976 in Rumänien geborene und heute in Budapest in Ungarn lebende ungarische Künstler Sander Szász setzt sich in seiner Kunst kritisch mit den Stilblüten kommunistischer Strukturmaßnanmen Rumäniens auseinander.
Die zwischen 2013 und 2015 gefertigten Gemälde und Collagen, entstanden als persönliche Auseinandersetzung mit dem 1988 vom rumänischen Diktator Nicolai Ceausescu durch den Bau eines Staudammes mutwillig überfluteten Heimatdorf des Künstlers.
(Info – Ausstellungsflyer)
Der Apollo von Ludwig Münstermann
Donnerstag, November 12th, 2015Zeichnungen von Markus Lüpertz nach dem Apollo von Ludwig Münstermann im Bode-Museum
Neues von Meleager
Dienstag, November 10th, 2015Jetzt kenne ich drei Melager-Statuen in Berlin. Die Künstler sind unbekannt.
Sie fanden den Eber alsbald in der Gemarkung von Kalydon, und alle, die da waren, umstellten ihn. Aber die Jäger waren noch gar nicht recht dazu gekommen, die Bogen zu spannen, als die Bestie schon zwei von ihnen überrannte. Da ließen sie einen mächtigen Pfeilhagel auf ihn los. Atalantes Pfeil verwundete als erster den Eber am Rücken, als zweiter traf ihn des Amphiaraos Pfeil am Auge. Schließlich tauchte ihm Meleagros den Speer in die Weichen, worauf der Eber tot zusammenbrach.
(aus: Trencsenyi-Waldapfel, Die Töchter der Erinnerung)
Die Abstraktion hat noch nicht begonnen
Sonntag, November 8th, 2015Die Berlinerin
Samstag, Oktober 24th, 2015Ashkan Sahihi
Die Berlinerin – Porträt einer Stadt
Ashkan Sahihi fotografierte für seine Momentaufnahme der Stadt Berlin mehr als 370 Frauen, die dauerhaft oder zeitweise hier leben. Sie alle sind auf ganz individuelle Weise Teil der Dynamik, die Berlin heute wie keine andere Metropole Europas ausmacht. Szenefrauen, Mütter, Unternehmerinnen, Angestellte – Sahihi zeigt Frauen, die von ihren Milieus geprägt sind und sich doch immer wieder den gängigen Zuschreibungen entziehen. Beim Gang durch die Ausstellung, die in drei Monatsetappen jeweils rund 100 Porträts zeigt, begegnet man Berlinerinnen, die selbstbewusst, skeptisch, mutig, reserviert und offen ins Leben blicken.
Erlesenes Gekritzel
Freitag, Oktober 23rd, 2015Monsieur Jean Dubuffet in der Kunstbibliothek
Dubuffet entschloss sich erst mit über 40 zu einer Künstlerlaufbahn, nachdem er zuvor erfolgreich die väterliche Weinhandlung gemanagt hatte. Über befreundete Literaten wurde er auf die grafischen Techniken aufmerksam. Monatelang ließ er sich in der angesehenen Pariser Druckerei Mourlot Frères unterweisen, um sich die wandlungsfähige Lithografietechnik perfekt anzueignen. Danach gelangen ihm Arbeiten, die aussehen wie von Stümpern, Laien oder Kindern geschaffen – perfekt unperfekt. Diese Ästhetik einer Art Brut, einer rohen Kunst, schien ihm wahrer, frischer, ehrlicher. Die Regeln guten Geschmacks, der klassischen Schönheit und der schulmäßigen Orthografie störten da nur.
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