Denkmal Indro Montanelli (Vito Tongiani) in den Gärten Giardini Indro Montanelli
Das ist der erste öffentliche Park, der in Mailand zwischen 1782 und 1786 nach einem Projekt des Architekten Giuseppe Piermarini geschaffen wurde.
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Spaziergänge in Mailand (1) – Indro Montanelli
Freitag, Januar 3rd, 2020Ferdinand Beneke in Brüssel
Sonntag, November 17th, 2019Es ist schon fast ein Jahr her, dass Gabi und ich in Brüssel waren. Bei der Lektüre in Ferdinand Benekes Tagebüchern wurde ich durch folgende köstliche Beschreibung vom 20. August 1801 des Warandeparks an unseren Aufenthalt erinnert.
Nachdem ich mich sattsahm in dem Plan von B[rüssel] orientirt hatte, begann ich ganz allein meine tour de phantasie – Instinktmäßig wanderte ich recta via in den Park, u. verlohr mich in seinen labyrinthischen SchattenGängen. Es ist etwas eignes, mitten in einer großen geräuschvollen Stadt eine solche schöne Wildniß hinzuzaubern, deren Umfang groß genug ist, um in ihrer Mitte Plätze zu finden, wo man sich in die Einöde eines großen Waldes versetzt glaubt, nichts sieht, als Bäume, u. Gebüsche, nichts hört, als den Gesang der Vögel – Wahrlich, die Idée ist schön. Wer sie zuerst hatte, war kein gemeiner Mensch – Hier durchschneiden lange breite Gänge mit Fontänen, Statuen, u. Prospekten das Gebüsch. Dort verliert sich der WaldPfad in tiefe Gründe, wo man sich vollends von der Welt weit abgesondert glaubt. Plötzlich führt ein lichter Gang an – eine Reihe von Pallästen, an die gewühlvolle Gasse – Vier große prächtige Häuser Reihen umgeben den Park. Sie heißen izt rue de bellevue, I. de la liberté, r. d. l’egalité, r. d. la loi – Ich kann diese neuen Nahmen micht leiden. Einmahl profanirt man dadurch schon an sich die Sache, die man heben will, u. es ist wohl nichts lächerlicher, als, wenn es z. B. heißt, in der EheGasse ist ein Bordell, in der Demokratie Gasse kann man vor Bettlern nicht durchkommen, in der GesetzGasse wird viel gestohlen, u. in der Tugend Gasse hat man Jemanden todtgeschlagen.
Ich umging die alte imposante Kathedrale, die berühmte Gudula Kirche. Gotische Verzierungen bedecken die seltsam gestalteten Türme, u. man kann diesem großen Dom nicht leicht ohne lebhafte Erinnerung an die Vorzeit vorbeigehen.
Gabriele-Münter-Platz in Murnau
Dienstag, Oktober 8th, 2019Wassily Kandinsky und Gabriele Münter zählen wohl zu den berühmtesten unter denen, die sich am südöstlichen Seeufer, im verschlafenen Örtchen Murnau, 1909 niederließen – und mit denen sich Murnau heute noch stolz schmückt. So willkommen waren die beiden Künstler mit ihren avantgardistischen Ideen und vielen Parties in dem oberbayerischen Marktflecken damals indes nicht.
Als es 1990 darum ging, im Ort einen Platz nach der berühmten Malerin zu benennen, gab es dafür nur eine knappe Mehrheit. Heute befindet sich auf dem Gabriele-Münter-Platz sogar ein Brunnen, der an die von Kandinsky bemalte Treppe im Münter-Haus erinnert. Die gesamte Brunnenanlage gibt den Grundriss der sogenannten „Russenvilla“ wieder, in der Kandinsky von 1909 bis 1914 mit Gabriele Münter wohnte und oft von ihren Malerfreunden Paul Klee, Alfred Kubin und August Macke besucht wurden. Allein der Name „Russenvilla“ lässt erahnen, wie fremd das Haus und seine Bewohner seinerzeit in Murnau empfunden wurden.
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Hans Hartig
Sonntag, September 29th, 2019Ein topologisches Phänomen
Montag, September 23rd, 2019Schlosshof Murnau
Sonntag, September 22nd, 2019Gabriele Münter in Murnau
Sonntag, September 22nd, 2019Ödön von Horvath in Murnau
Samstag, September 21st, 2019Reisevorbereitungen:
Mit Ödön von Horváth durch Murnau https://t.co/RJ8AfZqXRt— Kunstspaziergänger (@mitue) September 12, 2019
Gesehen in Bad Schandau
Sonntag, Juli 7th, 2019Frösteln in Prora
Mittwoch, Mai 29th, 2019
Sportler (Jürgen Raue, 1976 Aufstellung in Prora)
Dann habe ich hier noch ein tanzendes Paar von Jürgen Raue. Das war 1980 bei der Skulpturenschau „Plastik und Blumen“ im Treptower Park, Berlin.






































