Last Night’s Fortune Teller

Januar 13th, 2018

Daimler Art Collection
Last Night’s Fortune Teller
Dritter Teil einer Ausstellungsreihe mit Neuerwerbungen chinesischer und internationaler Kunst

Hais Epaminonda
Haris Epaminonda

Im Kabinett des Daimler Contemporary hat die zypriotische Künstlerin Haris Epaminonda zwei skulpturale Arbeiten in ein räumlich präzises Gegenüber gebracht.
Epaminondas Installationen lassen sich als Erinnerungsbilder lesen, in welchen sich Momente aus Geschichte sedimentieren und zu Erzählsträngen assoziativ zusammenfinden.
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Wege in Paphos (7)

Januar 12th, 2018

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Cementography

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The cementography project

URBAN NATION

Januar 12th, 2018

Urban Nation 01

Museum for Urban Contemporary Art

Urban Nation 07

Urban Nation 13

Neben einer ständigen, teilweise interaktiven Ausstellung wird die Außenfassade des Hauses regelmäßig von Street-Art-Künstlern mit neuen Murals gestaltet.
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Wege in Paphos (6)

Januar 11th, 2018

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Zypriotische Häkelart

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Hashtag Peace2Peace

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Old Tissues Filled with Tears

Januar 10th, 2018

Old tissues filled with tears

Eliza Douglas im Schinkelpavillon

Old Tissues Filled with Tears“ behandelt die schon in Eliza Douglas‘ früheren Arbeiten aufgeworfene Frage nach der Möglichkeit der Darstellung von Körpern oder Körperlichkeit als Leerstelle und Fragen nach den Kategorien der Malerei an sich. Ihre großformatigen Malereien von fotorealistischen Händen und Füßen, die durch grobe, verschlungene Pinselstriche, geometrische Figuren oder große farbige Blöcke Verbindungen zwischen den Extremitäten schaffen, verweisen auf den Körper als Leerstelle, als das was vermutet aber nicht dargestellt wird und damit auf dessen Potentialität.
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Wege in Paphos (5)

Januar 9th, 2018

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PaphosWo Aphrodite dem Meer entstiegen sein soll

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Wege in Paphos (4)

Januar 8th, 2018

Die Königsgräber von Paphos

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Dromos – Passage, die den Eingang zu einer unterirdischen Kammer bildet

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Panoramafreiheit

Januar 7th, 2018

Schinkelpavillon

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Oliver Laric mit der Ausstellung Panoramafreiheit im Schinkelpavillon

Wege in Paphos (3)

Januar 6th, 2018

Im archäologischen Park von Paphos

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Die schlaue Thisbe geht durch die Haustüre, nachdem sie sie geöffnet hatte, hinaus und täuscht die ihren und gelangt mit verhülltem Gesicht zum Hügel und setzt sich unter den vereinbarten Baum. Die Liebe machte sie kühn. Siehe, da kommt eine Löwin mit schäumenden Maul, das noch besudelt ist vom frischen Rinderblut, um ihren Durst im Wasser der benachbarten Quelle abzulegen. Die babylonische Thisbe sah diese von der Ferne im Mondlicht und floh ängstlichen Fußes in die dunkle Höhle und verlor ihren Schleier, der ihr vom Rücken geglitten war. Sowie die wilde Löwin ihren Durst mit viel Wasser gestillt hatte, zerfetzte sie mit blutbespritzten Maul den zufällig ohne sie selbst gefundenen, zarten Umhang, während sie in die Wälder zurückkehrte.
(Pyramos und Thisbe)

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Wege in Paphos (2)

Januar 5th, 2018

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Agia Kyriaki mit der Paulus-Säule

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Pilger, die im 15. und 16. Jahrhundert nach Paphos kamen, [berichten] noch von der Überlieferung, die Apostel [Paulus und Barnabas] seien zuerst verhaftet und ausgepeitscht worden, bevor sie dem Prokonsul vorgeführt wurden. Unter der alten Franziskanerkirche, in der Nähe der Festung auf dem Hügel, soll sich das Verließ befunden haben, in dem [sie] als Gefangene gehalten wurden. Seigneur de Villamont, der das damals türkisch besetzte Baffo 1589 besuchte, beschreibt sogar die Ketten, die Paulus damals trug und die seitdem verehrt wurden. Und General Louis di Cesnola, der archäologiebegeisterte amerikanische Konsul, ergänzte: „Als Paulus Paphos besuchte, wurde er von der Bevölkerung so schlecht behandelt, dass er die Bürger der Stadt als die schlechtesten Menschen der Welt bezeichnete.“ Noch heute steht dreißig Meter vor der Kirche des hl. Kyriaki Chrysopolitissa eine 1,20 Meter hohe Säule, an die, wie es heißt, die Juden Paulus fesselten, um ihn auszupeitschen. Als Beleg wird auf den 2. Korintherbrief verwiesen, in dem der Apostel selbst berichtet: „Fünfmal erhielt ich von Juden die neununddreißig Hiebe“ (11,24). Die Neununddreißig – wörtlich: „Vierzig-weniger-einen“ – waren die gängige Synagogenstrafe für vermeintliche Unruhestifter, entsprechend dem Gesetz des Moses (5 Mos 25,3). Der Brite David George Hogarth berichtet, jedes Jahr am Johannestag (dem 24. Juni) würde das gläubige Volk den Handabdruck des Paulus auf der Säule erkennen. Zudem galten Bruchstücke von ihr als wirksames Heilmittel gegen Malaria; ein Eisenzaun sollte damals verhindern, dass sie auch weiterhin abgeschlagen werden.
(Martin Hesemann, mehr hier: Zypern – Wo Saulus wirklich zum Paulus wurde)